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Mrz 18 2010

Blauer Zwerg ganz grün

Während ich am vergangenen Sonntag im heimischen Büro mal wieder eine gefühlte Ewigkeit darauf wartete, dass der verflixte Drucker den vor vielen Minuten empfangenen Druckauftrag endlich zu Papier bringt, blätterte ich durch herumliegende Magazine. Dabei stieß ich auf einen Artikel über ein Handy, dass das Herz jedes naturverbundenen Mobiltelefonierers mit Sicherheit höher schlagen lässt.

Worum geht’s? Seit November letzten Jahres vertreibt Samsung unter dem Modellnamen Blue Earth S7550 ein in vielerlei Hinsicht umweltfreundliches Handy. So wird das blaue Touchscreen-Gerät weitestgehend energieschonend aus recyceltem Plastik hergestellt und enthält zudem keine umweltschädlichen Substanzen wie Weichmacher oder Flammschutzmittel. Darüber hinaus verfügt das Blue Earth über integrierte Solarzellen, die es – neben dem Strom aus der Steckdose – mit Energie versorgen. Für einen möglichst sparsamen Energieverbrauch lassen sich u.a. Hintergrund- und Displaybeleuchtung mit nur einem Handgriff auf einen so genannten „Eco Mode“ umschalten. Für noch mehr Energieeffizienz schaltet sich das dazugehörige Ladegerät automatisch ab, sobald das Handy vom Ladekabel gelöst wird oder der Ladevorgang selber beendet ist.

Damit aber immer noch nicht genug: Denn von jedem verkauften Gerät spendet Samsung einen bestimmten Betrag an das WWF-Projekt Uckermark. Im Rahmen dieses Naturschutzgroßprojekts werden im Naturpark Uckermärkische Seen wertvolle Naturflächen angekauft und renaturiert. Und last but not least: Die ebenfalls im Blue Earth integrierte „Eco Walk“-Funktion dient als Schrittzähler. So kann der umweltbewusste Mobiltelefonierer anhand der von ihm zurückgelegten Schritte vergleichen, wie viel CO2-Emissionen er durch den Verzicht aufs Autofahren gespart hat – „Naturfreund gerecht“ veranschaulicht durch die Angabe der dadurch geretteten Bäume.

Nun ja, ein ins Handy integrierter Schrittzähler wäre für mich in vielerlei Hinsicht interessant. Schon allein weil ich wissen möchte, wie viele tausend Schritte ich zwischen meinem heimischen Schreibtisch und dem verflixten Drucker bereits zurücklegen musste, um Papierstaus, Wackelkontakte, Tintenpatronen-Desaster und sonstiges zu beheben… ;-)

Oops. Da war ja noch was. Nicht drucken war der Trick – und schont die Bäume!

(Bildquelle: Samsung)

Mrz 15 2010

Unfreiwillige Flaschenpost: PET & Co.

Am 25. Februar ist der Film „Plastik Planet“ von Werner Boote in den deutschen Kinos angelaufen. Ich hab ihn leider noch nicht gesehen, aber am Dienstag ist Kinotag.

Der Dokumentarfilm zeigt die Folgen der nachlässigen Abfallüberwachung. Besonders in den Weltmeeren ist das zu einem Problem geworden. Plastik sammelt sich in Weltmeeren zu gigantischen Müllstrudeln. Oberhalb der karibischen Inseln schwimmen bis zu 200.000 Plastikstücke je Quadratkilometer auf der Meeresoberfläche, die meisten hatten nicht einmal einen Zentimeter Durchmesser. Der besonders kleine Plastikmüll wird von Fischen für Plankton gehalten und verschlungen. Auf diese Weise gelangt der Müll in den Nahrungskreislauf. Ist der Magen voller Plastik kann das Tier keine richtige Nahrung mehr aufnehmen und muss verhungern.

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Mrz 12 2010

Smart Strom gespart

Telefon, Fotokamera, Navigationsgerät, Videospieler, mp3-Player, mobiler Internetzugang: Ist es nicht erstaunlich, was heutzutage alles in einem kleinen Mobiltelefon steckt? Besonders Smartphones der neuesten Generation bieten eine Vielzahl praktischer Zusatzfunktionen. Blöd nur, dass diese ganz schön stromhungrig sind und den Handyakku schneller leer saugen, als einem – besonders, wenn man unterwegs ist – lieb ist. weiterlesen »

Mrz 08 2010

Fundstück des Monats #2

Reduce to the max: Sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass Laptop, Handy, mp3-Player und Co. immer leistungsfähiger und kleiner werden. Doch für all jene unter uns, die nicht über schlanke, feingliedrige Finger verfügen, bedeuten die mittlerweile minimalen Tastaturflächen oft nur maximale Fummelarbeit. Für Grobmotoriker und Besitzer so genannter Wurstfinger ist es daher gut zu wissen, dass unser Fundstück des Monats der nervtötenden Fummelarbeit endlich ein Ende bereiten könnte…

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Mrz 05 2010

Grüner Lesestoff

Jetzt mal ehrlich: Wenn es eine Beschäftigung gibt, die für die meisten Frauen höchst entspannend, für viele Männer dagegen der blanke Horror ist, dann ist es Shopping. Glücklicherweise befindet sich die Lieblings-Boutique meiner besseren Hälfte direkt in der Nähe einer großen Buchhandlung. Während also Frau Netzheimer zielstrebig die hübsch dekorierte Auslage an neuen Schuhen und Lederhandtäschchen ansteuert, murmele ich „Geh mal eben schauen, ob es was Neues gibt“ und verziehe mich schnellstmöglich in die Welt der Bücher. Dort beschäftige ich mich dann so ausführlich mit den aktuellsten Roman- und Sachbuch-Veröffentlichungen, bis meine Liebste nach ihrem (ohne mich) erfolgtem Einkaufsmarathon freiwillig den Rückzug antreten will. weiterlesen »

Mrz 01 2010

Einladung zum Ausräumen

Frage: Was verrät man der digitalen Welt, wenn man über beliebte Mitteilungsdienste wie Foursquare oder Twitter preisgibt, an welchem Ort man sich gerade befindet? Genau: Man verrät, an welchem Ort man sich gerade befindet. Aber eben auch, wo man sich definitiv NICHT befindet. Zum Beispiel Zuhause…

Und da kommen wir schon zum eigentlichen Haken an der Sache: Vernetzte Langfinger könnten diese Information als offene Einladung empfinden, sich in der temporär verwaisten Behausung von Herrn Twitterer und Co. völlig ungestört an all dem zu bedienen, was diesem lieb und teuer ist. Eine bedenkliche Tatsache, auf die das Internet-Mashup PLEASE ROB ME auf witzige und dennoch ernst gemeinte Weise aufmerksam machen will… weiterlesen »

Feb 26 2010

Es geschah am Aschermittwoch

„Dieses Gesetz wird es mit uns nicht geben!“, verlautete Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am politischen Aschermittwoch. Von welchem Gesetz hier die Rede ist? Ich bin mir sicher, Sie ahnen es bereits: Es handelt sich um das umstrittene Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Inhalte im Internet.

Höchst verwirrend an der ganzen Sache ist, dass Bundespräsident Horst Köhler bereits wenige Stunden nach Frau Leutheusser-Schnarrenbergers Aussage seine Unterschrift unter das ungeliebte Reglement setzte. Das Ende vom Lied: weiterlesen »

Feb 22 2010

Bürokratische Blockaden

ObstaclesIn einem meiner letzten Beiträge kam es schon zur Sprache: Die Nutzung staatlicher Green IT-Fördermittel wird von deutschen Unternehmen kaum in Anspruch genommen. Die Schlussfolgerung des Green IT Beratungsbüros: Die Unternehmen beschäftigen sich zu wenig mit möglichen Einsparpotentialen ihrer IT-Systeme. Doch vielleicht hat die unternehmerische Zaghaftigkeit ja noch eine weitere, nicht unerhebliche Ursache? In einem Computerwoche-Artikel ist nämlich zu lesen, dass die Beantragung solch staatlicher Finanzspritzen einem Hindernislauf gleich kommt…

Die erste Hürde: Verklausulierte Anträge, die kaum einer versteht. Kostprobe gefällig? weiterlesen »

Feb 19 2010

Gebührend Diskussionsstoff

Mehr Abwechslung, mehr Zeit für die wichtigen Dinge – und GEZ-Gebühren spart man auch. Für ein Leben ohne Fernseher gibt es viele gute Gründe. Letzterer könnte in Zukunft jedoch hinfällig werden. Denn auch wer kein TV besitzt, könnte zur Gebührenzahlung verpflichtet werden…

In einem Spiegel Online-Bericht heißt es, dass die Ministerpräsidenten der Länder derzeit überlegen, höhere Rundfunkgebühren für internetfähige PCs und Smartphones zu erheben. Im Rahmen der anstehenden Gebührenreform werden zwei Modelle in Betracht gezogen. weiterlesen »

Feb 15 2010

Fundstück des Monats #1

Ha ha! Es ist schon sehr unterhaltsam, was sich da Woche für Woche auf ein Neues in der wundersamen Welt des Internets auftut. Skurrile Gadgets, bitterböse Schnappschüsse oder aber irrwitzige Clips erregen während meiner regelmäßigen Online-Recherchestreifzüge immer wieder meine Aufmerksamkeit.

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