Reduce to the max: Sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass Laptop, Handy, mp3-Player und Co. immer leistungsfähiger und kleiner werden. Doch für all jene unter uns, die nicht über schlanke, feingliedrige Finger verfügen, bedeuten die mittlerweile minimalen Tastaturflächen oft nur maximale Fummelarbeit. Für Grobmotoriker und Besitzer so genannter Wurstfinger ist es daher gut zu wissen, dass unser Fundstück des Monats der nervtötenden Fummelarbeit endlich ein Ende bereiten könnte…
Das Zauberwort heißt “Skinput” und ist das außergewöhnliche technologische Konzept des Amerikaners Chris Harrison. Seine Idee: Warum nicht die Haut eines Menschen als Eingabegerät benutzen? Indem Harrison akustische Sensoren mit einem Mini-Projektor kombiniert, lassen sich Handy, mp3-Player und Co. zukünftig auch über den Unterarm oder die Handfläche bedienen, wie ein aktuelles Filmchen auf ehrensenf.de eindrucksvoll veranschaulicht.

Und so funktioniert die Skinput-Methode: Durch das Klopfen auf verschiedene Stellen des Unter-arms (oder der Handfläche) werden unterschiedliche Schall-wellen erzeugt. Diese wiederum nimmt ein Sensor auf und wandelt sie schließlich in Computerbefehle um. Auf diesem Weg wird der eigene Körper in einen effizienten Touchscreen umfunktioniert.
Mein Fazit: Das Herumgeklopfe auf dem Unterarm mag zwar ein gewöhnungsbedürftiger Anblick sein, wirkt aber immer noch eleganter und souveräner als der Versuch, einen Text auf einem Handy einzutippen, dessen Tastatur gerade mal zwei Finger breit ist…
(Bildquelle: © chrisharrison.net)
Jetzt mal ehrlich: Wenn es eine Beschäftigung gibt, die für die meisten Frauen höchst entspannend, für viele Männer dagegen der blanke Horror ist, dann ist es Shopping. Glücklicherweise befindet sich die Lieblings-Boutique meiner besseren Hälfte direkt in der Nähe einer großen Buchhandlung. Während also Frau Netzheimer zielstrebig die hübsch dekorierte Auslage an neuen Schuhen und Lederhandtäschchen ansteuert, murmele ich „Geh mal eben schauen, ob es was Neues gibt“ und verziehe mich schnellstmöglich in die Welt der Bücher. Dort beschäftige ich mich dann so ausführlich mit den aktuellsten Roman- und Sachbuch-Veröffentlichungen, bis meine Liebste nach ihrem (ohne mich) erfolgtem Einkaufsmarathon freiwillig den Rückzug antreten will. weiterlesen »
Frage: Was verrät man der digitalen Welt, wenn man über beliebte Mitteilungsdienste wie Foursquare oder Twitter preisgibt, an welchem Ort man sich gerade befindet? Genau: Man verrät, an welchem Ort man sich gerade befindet. Aber eben auch, wo man sich definitiv NICHT befindet. Zum Beispiel Zuhause…
Und da kommen wir schon zum eigentlichen Haken an der Sache: Vernetzte Langfinger könnten diese Information als offene Einladung empfinden, sich in der temporär verwaisten Behausung von Herrn Twitterer und Co. völlig ungestört an all dem zu bedienen, was diesem lieb und teuer ist. Eine bedenkliche Tatsache, auf die das Internet-Mashup PLEASE ROB ME auf witzige und dennoch ernst gemeinte Weise aufmerksam machen will… weiterlesen »
„Dieses Gesetz wird es mit uns nicht geben!“, verlautete Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am politischen Aschermittwoch. Von welchem Gesetz hier die Rede ist? Ich bin mir sicher, Sie ahnen es bereits: Es handelt sich um das umstrittene Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Inhalte im Internet.
Höchst verwirrend an der ganzen Sache ist, dass Bundespräsident Horst Köhler bereits wenige Stunden nach Frau Leutheusser-Schnarrenbergers Aussage seine Unterschrift unter das ungeliebte Reglement setzte. Das Ende vom Lied: weiterlesen »
In einem meiner letzten Beiträge kam es schon zur Sprache: Die Nutzung staatlicher Green IT-Fördermittel wird von deutschen Unternehmen kaum in Anspruch genommen. Die Schlussfolgerung des Green IT Beratungsbüros: Die Unternehmen beschäftigen sich zu wenig mit möglichen Einsparpotentialen ihrer IT-Systeme. Doch vielleicht hat die unternehmerische Zaghaftigkeit ja noch eine weitere, nicht unerhebliche Ursache? In einem Computerwoche-Artikel ist nämlich zu lesen, dass die Beantragung solch staatlicher Finanzspritzen einem Hindernislauf gleich kommt…
Die erste Hürde: Verklausulierte Anträge, die kaum einer versteht. Kostprobe gefällig? weiterlesen »
Mehr Abwechslung, mehr Zeit für die wichtigen Dinge – und GEZ-Gebühren spart man auch. Für ein Leben ohne Fernseher gibt es viele gute Gründe. Letzterer könnte in Zukunft jedoch hinfällig werden. Denn auch wer kein TV besitzt, könnte zur Gebührenzahlung verpflichtet werden…
In einem Spiegel Online-Bericht heißt es, dass die Ministerpräsidenten der Länder derzeit überlegen, höhere Rundfunkgebühren für internetfähige PCs und Smartphones zu erheben. Im Rahmen der anstehenden Gebührenreform werden zwei Modelle in Betracht gezogen. weiterlesen »
Ha ha! Es ist schon sehr unterhaltsam, was sich da Woche für Woche auf ein Neues in der wundersamen Welt des Internets auftut. Skurrile Gadgets, bitterböse Schnappschüsse oder aber irrwitzige Clips erregen während meiner regelmäßigen Online-Recherchestreifzüge immer wieder meine Aufmerksamkeit.

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Mit Sicherheit kennen auch Sie das Sprichwort: „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist.“ Ich bin mir sicher: Unsere Freundschaften sagen viel über uns aus. Dass dasselbe auch für unsere Browser gilt – dessen war ich mir bis Panopticlick allerdings nicht bewußt…
Erst vor kurzem hat die amerikanische Bürgerrechtsorganisation EFF (Electronic Frontier Foundation) ein experimentelles Projekt namens Panopticlick veröffentlicht. Dieses untersucht den vom User verwendeten Browser, um Rückschlüsse auf dessen Identität zu ziehen – und zwar ohne Zuhilfenahme von IP-Adresse oder Browser-Cookies. weiterlesen »
Es ist schon interessant, wie stark unser Verhalten beim Kauf und Nutzen von Computern die allgegenwärtige Klimabelastung beeinflußt. Zahlreiche Fakten und Denkanstöße zu diesem Thema findet man derzeit in der Broschüre „Computer, Internet und Co. – Geld sparen und Klima schützen“, die das Umweltbundesamt (UBA) Anfang September veröffentlichte…
Hätten Sie zum Beispiel folgendes gewusst? weiterlesen »
Ein Luftschutzbunker, in dem eine so große Menge an Heizwärme produziert wird, dass es dem Energie-Output einer großen Windturbine entspricht: Wo gibt’s denn so was? Momentan noch gar nicht – aber schon bald in Helsinki. Denn nach einem interessanten Pressebericht soll in der finnischen Hauptstadt das grünste Rechenzentrum der Welt entstehen…
Errichtet werden soll es in einem Luftschutzbunker unter einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Helsinkis: der Uspenski Kathedrale. weiterlesen »