Ist denn heut schon Weihnachten?

Jedes Jahr aufs Neue kann ich es nicht glauben: Kaum wirft der Sommer sein Handtuch und die Blätter an den Bäumen wechseln von Saftig-Grün in Pergamentpapier-Braun – schon füllen die Supermärkte ihre Regale mit „Weihnachtsspeck-Brutstätten“ in Form von Spekulatius, Lebkuchen und Christstollen. Dieses Mal ziehe ich mit und sage ich mir: Was die Lebensmitteldiscounter können, kann der Netzheimer schon lange! Darum präsentiere ich schon jetzt ein paar originelle Weihnachtsgeschenk-Ideen für alle, die ihren Liebsten etwas „ökologisch Korrektes“ unter den Tannenbaum legen möchten…

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Wer nicht will…

… der hat schon? Von wegen! Wenn es um die Nutzung von Green IT-Fördermitteln geht, verhalten sich deutsche Unternehmen überaus bescheiden. Vielleicht ja auch, weil die entsprechenden Förderprogramme der Bundesregierung immer noch zu wenig bekannt sind?

Golden pot full of gold coins with dollar sign.Dies schlussfolgert zumindest das „Green IT Beratungsbüro“ – ein ge­mein­sames Unter­nehmen des Bundes­umwelt­mini­ste­riums (BMU), Umwelt­bundes­amtes (UBA), der KfW-Banken­gruppe sowie des Bitkom (Bundes­verband In­for­ma­tions­wirt­schaft, Tele­kom­mu­ni­ka­tion und neue Medien e.V.). Ihre Be­hauptung: Die Unter­nehmen be­schäftigen sich viel zu wenig mit möglichen Ein­spar­potentialen ihrer IT-Systeme. Die Folge: Auch bereit­ge­stellte Förder­mittel dümpeln un­ge­nutzt vor sich hin. weiterlesen »

Kühl kalkuliert

„Wer cool sein will, muss zahlen!“: So könnte das Motto für Betreiber von Rechenzentren lauten, die durch wachsende IT-Auslastungen immer mehr Energie für deren Kühlung benötigen. Dabei könnten die Betreiber viel Geld sparen, wenn sie für die Kühlung ihrer Rechenzentren Außenluft einsetzen würden. Einziger Haken: Nicht jederorts herrschen beste Voraussetzungen für diese effiziente Form der Energie- und Kosteneinsparung…

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Auf dem Holzweg

Strom kommt aus der Steckdose? Von wegen! Wissenschaftler der University of Washington haben jüngst einen Schaltkreis entwickelt, der Strom aus einer sehr außergewöhnlichen Quelle bezieht: einem Ahornbaum! Ein findiges Forscherteam der Universität hat nämlich eine Möglichkeit entdeckt, elektrischen Strom aus Bäumen zu gewinnen.

Genauer gesagt handelt es sich hierbei um eine spezielle Ahorn-Art, die auf dem Universitätsgelände weit verbreitet ist und bei der die Forscher feststellten, dass diese eine Spannung im Millivolt–Bereich erzeugt. Um diese geringe Spannung nutzbar zu machen, wurde ein Gerät entwickelt, das sich mit dem Strom aus der „Baumdose“ betreiben lässt. weiterlesen »

Abgasfreie Seifenblasen

seifenblasenGute Nachrichten für alle, denen unsere Autoabgase schon seit langem richtig stinken! Laut eines aktuellen Heise-Berichts hat die Bundesregierung kürzlich einen nationalen Entwicklungsplan für die Förderung von Elektrofahrzeugen beschlossen, der für insgesamt 10 Jahre angesetzt ist. Dieser sieht vor, die Forschung und Entwicklung elektrisch betriebener Fahrzeuge zu unterstützen und ihre Markteinführung voranzutreiben. Bis zum Jahr 2020 sollen so um die eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein.

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kommentierte das Vorhaben mit folgenden Worten: weiterlesen »

Deutlicher Denkzettel

Gleich zu Beginn dieses Beitrags möchte ich ein Geständnis ablegen: Ich bin ein RIESIGER Fan von Post-its! Diese kleinen gelben, selbst haftenden Denkzettel schmücken nicht nur meinen Arbeitsplatz, sondern auch all die Orte in meinem trauten Heim, an denen es Sinn macht, an Dinge wie Telefonnummern, Termine oder auch Einbauschrankmaße erinnert zu werden. Kurzum: Wie kleine, sonnengelbe Mahnmale machen sie mich Tag für Tag darauf aufmerksam, Wichtiges wie auch Triviales nicht zu vergessen.

Einen im Vergleich dazu weit größeren Denkzettel verpasste die Umweltschutzorganisation Greenpeace dem amerikanischen Hardwarehersteller Hewlett-Packard. weiterlesen »

Preisverteilung, Teil 2

ipodWillkommen zurück in der wundersamen Welt des Engagements! Während es in meinem letzten Beitrag darum ging, das umweltorientierte Engagement mittelständischer Unternehmen durch das Locken mit einer wertvollen Green IT-Ausstattung aus dem Dornröschenschlaf zu wecken, beschäftigen wir uns heute mit weit unkonventionelleren Methoden…

Bei meinen Recherchen auf Heise.de stieß ich nämlich auf einen recht interessanten Artikel mit dem Titel „iPod statt Zigaretten, Wii statt Bakterien“.

Darin geht es aber keinesfalls um neue, innovative Features mit der Wirkung eines Nikotinpflasters oder Antibiotikums, die neuerdings in beliebter Unterhaltungselektronik integriert sind: weiterlesen »

Preisverteilung, Teil 1

Das Engagement ist ein seltsames Wesen. Ob für das Allgemeinwohl, die eigene Gesundheit oder unser aller Umwelt: Als persönlicher und freiwilliger Einsatz aus meist idealistischen Beweggründen gilt das Engagement als angesehene Tugend. Sein einziges Problem: Es lässt sich oft nur schwer hinter seinem gemütlichen „Alltagstrott-Ofen“ hervorlocken. Eine Ausnahme macht es da eher, wenn ihm eine attraktive Belohnung winkt, die über die positive Anerkennung durch Umfeld und Mitmenschen hinaus geht…

So etwas in der Art dachte sich wohl auch Fujitsu: Um mittelständischen Unternehmen einen neuen Anreiz zu bieten, sich intensiv mit ökologischen Fragen zu beschäftigen, rief der Technologiekonzern einen Wettbewerb namens „proGREEN IT-Mission“ ins Leben, der bereits Ende Juli an den Start ging. Gesucht: Die umweltfreundlichste Firma Deutschlands. Der Preis: Eine Green IT-Ausstattung aus dem Hause Fujitsu im Gesamtwert von 30.000 Euro.

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Zuhause ist am grünsten

fußabdruckSommerzeit – Urlaubszeit! Wer möchte jetzt nicht die vorm Computerarbeitsplatz eingerosteten Knochen auf „Liege-am-Pool-Entspannungs-Kur“ schicken und sich nur überlegen, mit welchen Abendaktivitäten man die Urlaubskasse nach einem relaxten Tag in der Sonne weiter leeren kann? Gedanken an den cholerischen Chef, nicht abgeschlossene Projekte, den anstehenden TÜV fürs in die Jahre gekommene Auto oder auch der Stress mit dem nervenden Nachbarn dürfen gerne für ein bis drei Wochen Zuhause bleiben. Nicht aber das schlechte Gewissen gegenüber unserer Umwelt…

Das sehen zumindest Klimaschützern so. Mit dem Bericht „Der touristische Klima-Fußabdruck 2009“ der Naturschutzorganisation WWF wurde kürzlich ein Dokument veröffentlicht, weiterlesen »

Etikettenschwindel

Frage: Was tut man heutzutage, wenn man für einen waschechten Umweltsünder gehalten wird? Reue zeigen? Bestmögliche Wiedergutmachung? Falsch! Man macht es genauso wie beispielsweise BP oder Volkswagen – und verpasst sich einfach einen schicken grünen Anstrich!

In der Fachsprache heißt diese Methode Greenwashing und wird auf Wikipedia wie folgt erklärt:

Greenwashing oder Greenwash ist eine kritische Bezeichnung für PR-Methoden, die darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsvolles Image zu verleihen. Hierbei werden die Techniken der Öffentlichkeitsarbeit, der Rhetorik und der Manipulation benutzt, um einer Firmengeschichte eine reine Weste zu verpassen.“

Im Fall von BP wollte sich der Konzern einen Imagewandel durch den Wechsel seines Logos und Slogans verpassen. Der traditionelle Name „British Petroleum“ wurde in „Beyond Petroleum“ geändert, was soviel bedeuten soll wie Jenseits vom Öl. weiterlesen »