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Vergesst Cyberbrillen! Vergesst 3D-Kino! Laut einem aktuellen Heise-Bericht kann man bewegte Bilder nämlich ab sofort als Hologramm darstellen…

In der Theorie war das auch schon vorher möglich. Eine Umsetzung in die Praxis haperte aber daran, dass geeignete wiederbeschreibbare Datenträger fehlten und die benötigte Rechenleistung ziemlich hoch ist. Die entscheidende Weiterentwicklung der Forscher, die das Echtzeit-Hologramm nun auch in der Praxis ermöglich, „… besteht nun in der Anwendung eines Displays aus einem speziellen Polymermaterial. Dieses kann alle zwei Sekunden neu beschrieben werden, wodurch eine Quasi-Live-Übertragung von Bildern ermöglicht wird. Dazu wird eine Szene zunächst kontinuierlich von mehreren Kameras aus verschiedenen Winkeln aufgezeichnet. Die Bildinformationen können dann über eine schnelle Internetverbindung an den gewünschten Ausstrahlungsort übertragen und dort mit Hilfe eines Pulslaserstrahls in dem Plastik-Display dargestellt werden.“
Alles klar?

Eine strahlende Zukunft für die Hologramm-Technologie sehen die Wissenschaftler nicht nur in der Unterhaltungsindustrie – sondern auch im medizinischen Bereich. So könnten beispielsweise Hirnchirurgen Operatio-nen aus allen Teilen der Welt verfolgen und live an ihnen teilhaben.

Jetzt aber mal Butter bei die Fische: Im Grunde genommen ist Hologramm-Fernsehen ein alter Hut. Luke Skywalker hatte so einen Projektor – Modell „R2-D2“ – schon 1977 im Wohnzimmer stehen ☺

(Bildquelle: Lucasfilm)

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