Grüner Lesestoff

Jetzt mal ehrlich: Wenn es eine Beschäftigung gibt, die für die meisten Frauen höchst entspannend, für viele Männer dagegen der blanke Horror ist, dann ist es Shopping. Glücklicherweise befindet sich die Lieblings-Boutique meiner besseren Hälfte direkt in der Nähe einer großen Buchhandlung. Während also Frau Netzheimer zielstrebig die hübsch dekorierte Auslage an neuen Schuhen und Lederhandtäschchen ansteuert, murmele ich „Geh mal eben schauen, ob es was Neues gibt“ und verziehe mich schnellstmöglich in die Welt der Bücher. Dort beschäftige ich mich dann so ausführlich mit den aktuellsten Roman- und Sachbuch-Veröffentlichungen, bis meine Liebste nach ihrem (ohne mich) erfolgtem Einkaufsmarathon freiwillig den Rückzug antreten will.

buchAls ich vor ein paar Tagen wieder als Shopping-Begleiter herhalten sollte, stieß ich an meinem gut sortierten Zufluchtsort auf das erste deutsche Buch zum Thema „Green IT“. Unter dem Namen „Green IT, Virtualisierung und Thin Clients“ wurde dieses vom Vieweg & Teubner Verlag Ende Oktober veröffentlicht.

Inhalt des Buches sind – wie schon der Titel verrät – Green IT, Virtualisierung sowie Thin Clients. Man erfährt sowohl etwas über die Entwicklung von Green IT in Deutschland, als auch über Effizienzmaßnahmen in Rechenzentren, Virtualisierung sowie die Vorteile von Thin Clients. Diese spielen in der 196 Seiten umfassenden Lektüre eine vordergründige Rolle. So werden u.a. anhand konkreter Praxisbeispiele die enormen Spareffekte durch den Umstieg auf Thin Clients dargestellt. Auch auf ihre wirtschaftlichen und ökologischen Potentiale (z.B. günstiger in der Herstellung, Anschaffung und Wartung) gegenüber Desktop-PCs wird im Buch eingegangen.

Kurzum: Nicht nur für Green IT-Einsteiger, sondern auch für alle, die sich mit der Einführung von Thin Clients beschäftigen, ist dieses Buch eine Empfehlung wert. Ich für meinen Teil werde es zügig durchlesen. Denn so habe ich, wenn der nächste Shopping-Ausflug bedrohlich näher rückt, wieder „dringenden Bedarf“ an neuem Lesestoff…

(Bildquelle: © Vieweg + Teubner 2009)

3 Kommentare

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  1. blöd, wenn die Herzdame dann auch mit in den Buchladen zum Shoppen geht und im Nachgang zum Shoppen 🙂 Ist das Buch auch für Laien geeignet (hört sich doch ziemlich technisch an)?

  2. Für Laien ist das Buch ebenfalls geeignet, auch wenn der Buchtitel für eben solche vielleicht etwas „abschreckend“ klingen mag…

  3. Danke für die Info, dann werfe ich da mal einen Blick rein

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