Fundstück der Woche

Während meiner allwöchentlichen Internet-Streifzüge auf der Suche nach den neuesten, spannendsten oder auch skurrilsten News zum Thema „Green IT“ stoße ich ab und zu auf wunderbar unterhaltsame wie auch triviale Webseiten, wie zum Beispiel die „Datenbank des nutzlosen Wissens“. Und weil es immer wieder Spaß macht, in Belanglosigkeiten zu stöbern (siehe auch mein Artikel „Virtueller Schrottplatz“), möchte ich meine Leser hiermit an ein paar besonderen Wissens-Fundstücken zu den Themen Computer und Internet teilhaben lassen. Bereit für ein wenig Smalltalk-Futter? Na dann: Los!

Wussten Sie zum Beispiel, dass jeden Monat über 6.000 neue Computerviren verbreitet werden? Oder dass die Reihenfolge der Zeichen asdf täglich ungefähr 6 Millionen Mal bei Google eingegeben wird?

Äußerst interessant wie auch nebensächlich ist die folgende Tatsache: Der Computer in Stanley Kubriks Film „2001: Odyssee im Weltraum“ trägt den Namen HAL. Keineswegs ein Zufall, sondern volle Absicht des Regisseurs: Denn die Buchstaben H, A und L stehen im Alphabet jeweils vor den Buchstaben I, B und M – also IBM.

Apropos IBM: Dessen Vorstandsmitglied Thomas Watson behauptete im Jahr 1943: „Ich denke, es gibt einen Weltmarkt für höchsten fünf Computer.“ Genauso optimistisch (natürlich im ironischen Sinne) verhält sich auch die Aussage des Gründers und Vorstandsmitglieds der Firma DEC, die dieser 34 Jahre später vom Stapel ließ: „Es gibt keinen Grund dafür, dass jemand einen Computer zuhause haben sollte.“

Genau. Es gibt auch keinen Grund dafür, eine Datenbank des unnützen Wissens online zu stellen. Aber wie sagte die amerikanische Schriftstellerin Anita Joachim-Daniel mal so schön: „Dummheit ist nicht: wenig Wissen. Auch nicht: wenig wissen wollen. Dummheit ist: glauben, genug zu wissen.“

(Bildquelle: CINETEXT)

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