Grüne Erleuchtung

Sie ist ein echtes Multitalent: Die ideale Fläche um Wohnungsgesuche oder Angebote für günstigen Nachhilfeunterricht anzubringen, der perfekte Ort für einen romantischen Abschiedskuss in schummerigem Abendlicht – aber auch eine zuverlässige Stützhilfe, wenn der Gleichgewichtssinn aufgrund von zuviel Bier nachlässt. Vor allem ist sie aber eins: Ein nicht unerheblicher Stromverschwender. Von wem oder was hier die Rede ist? Natürlich von der guten alten Straßenlaterne.

Fakt ist, dass die Beleuchtung unserer Straßen rund 10% des gesamten deutschen Stromverbrauchs ausmacht. Abhilfe dagegen soll nun die Entwicklung einer Straßenbeleuchtung auf LED-Basis schaffen. Laut eines aktuellen Artikels unter computerwoche.de stehen zwei deutsche Unternehmen – die Autev AG sowie HarzOptics – kurz vor der Serienproduktion einer LED-Straßenlampe.

Die Vorteile des LED-Modells gegenüber „üblichen“ Straßenlaternen klingen viel versprechend: So können Kommunen wie auch Städte ihre Betriebskosten dank des geringen Stromverbrauchs der LED-Laternen deutlich reduzieren. Darüber hinaus wird der CO2-Ausstoß gesenkt – die Umwelt wird’s freuen. Außerdem lassen sich aufgrund ihrer intelligenten Lichtplanung die einzelnen Lampen ganz individuell einstellen und nur dort Licht hinfallen, wo es auch wirklich benötigt wird. Und das wiederum vermeidet die Entstehung von überflüssigem Lichtsmog.

Wenn also LED-Straßenlampen besser für die Umwelt sowie die Geldbeutel der Städte und Kommunen sind: Immer her damit! Vielleicht stellen diese ja auch selbst fadenscheinige Zettelchen unter dem Motto „Biehte Deudsch-Nachhilfe ab 5 Euro pro Stunde“ in einem besseren Licht dar – zumindest wenn es dunkel ist … 😉

(Bildquelle: AUTEV AG)

Ein Kommentar

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  1. […] einem schon etwas älteren Beitrag (siehe „Grüne Erleuchtung“) erwähnte ich ja bereits die bevorstehende Serienproduktion von verbrauchsarmen LED-Lampen, […]

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