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Apr 06 2010

Bereit zum Senkrechtstart, Teil 1

Frage: Was würden Sie alles für 3,66 Euro tun? Sie finden, hierbei handelt es sich um eine merkwürdige Frage? Wohl kaum. Vielmehr handelt es sich um die spannende Geschäftsidee des amerikanischen Internet-Startups Fiverr. Rechnet man 3,66 Euro nämlich nach aktuellem Wechselkurs in US-Dollar um, kommt man auf 5 Dollar. Und genau für diesen Betrag kann man auf dem Online-Marktplatz der Fiverr-Macher verschiedenste Dienstleistungen anbieten oder erwerben…

Unter dem Motto „Was würdest du für 5 Dollar tun?“ findet sich hier ein Sammelsurium an nützlichen wie auch skurrilen Dienstleistungen: weiterlesen »

Mrz 29 2010

Hässliche Schönfärberei

200 Mal. So oft schwindelt sich unsereins jeden Tag durchs Leben. Das behaupten zumindest Lügenforscher. Dabei sehen sie das Flunkern – sofern es sich nicht um böse oder gemeine Lügen handelt – als eine Art gesellschaftliches Schmiermittel, ohne das unser soziales System nicht funktioniert. An einem lügenlosen Tag würden wir vielen Mitmenschen vor den Kopf stoßen oder sogar sehr unglücklich machen. So gerechtfertigt das Lügen uns sein mag – für Industrie und Wirtschaft gilt diese Regel nicht. Besonders dann, wenn es darum geht, die Verbraucher durch vorgegaukelte Umweltschutz-Absichten an der Nase herumzuführen… weiterlesen »

Mrz 24 2010

Lehrstoff aus der Hölle

Wie sagte Charles Lazarus – seines Zeichens Gründer der erfolgreichen Spielwarengeschäft-Kette Toys’R’Us – einmal so schön: „Die meisten Dinge, die wir lernen, lernen wir von den Kunden.“ Nun ja, im Auftrag stetiger Kundenzufriedenheit ist es für erfolgs- und serviceorientierte Unternehmen mittlerweile Pflicht in Erfahrung zu bringen, was ihre Kunden mögen, was sie stört, was sie gerne besser oder anders hätten – und was ihre Kunden einfach nicht verstehen.

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Mrz 18 2010

Blauer Zwerg ganz grün

Während ich am vergangenen Sonntag im heimischen Büro mal wieder eine gefühlte Ewigkeit darauf wartete, dass der verflixte Drucker den vor vielen Minuten empfangenen Druckauftrag endlich zu Papier bringt, blätterte ich durch herumliegende Magazine. Dabei stieß ich auf einen Artikel über ein Handy, dass das Herz jedes naturverbundenen Mobiltelefonierers mit Sicherheit höher schlagen lässt. weiterlesen »

Mrz 15 2010

Unfreiwillige Flaschenpost: PET & Co.

Am 25. Februar ist der Film „Plastik Planet“ von Werner Boote in den deutschen Kinos angelaufen. Ich hab ihn leider noch nicht gesehen, aber am Dienstag ist Kinotag.

Der Dokumentarfilm zeigt die Folgen der nachlässigen Abfallüberwachung. Besonders in den Weltmeeren ist das zu einem Problem geworden. Plastik sammelt sich in Weltmeeren zu gigantischen Müllstrudeln. Oberhalb der karibischen Inseln schwimmen bis zu 200.000 Plastikstücke je Quadratkilometer auf der Meeresoberfläche, die meisten hatten nicht einmal einen Zentimeter Durchmesser. Der besonders kleine Plastikmüll wird von Fischen für Plankton gehalten und verschlungen. Auf diese Weise gelangt der Müll in den Nahrungskreislauf. Ist der Magen voller Plastik kann das Tier keine richtige Nahrung mehr aufnehmen und muss verhungern.

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Mrz 12 2010

Smart Strom gespart

Telefon, Fotokamera, Navigationsgerät, Videospieler, mp3-Player, mobiler Internetzugang: Ist es nicht erstaunlich, was heutzutage alles in einem kleinen Mobiltelefon steckt? Besonders Smartphones der neuesten Generation bieten eine Vielzahl praktischer Zusatzfunktionen. Blöd nur, dass diese ganz schön stromhungrig sind und den Handyakku schneller leer saugen, als einem – besonders, wenn man unterwegs ist – lieb ist. weiterlesen »

Mrz 08 2010

Fundstück des Monats #2

Reduce to the max: Sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass Laptop, Handy, mp3-Player und Co. immer leistungsfähiger und kleiner werden. Doch für all jene unter uns, die nicht über schlanke, feingliedrige Finger verfügen, bedeuten die mittlerweile minimalen Tastaturflächen oft nur maximale Fummelarbeit. Für Grobmotoriker und Besitzer so genannter Wurstfinger ist es daher gut zu wissen, dass unser Fundstück des Monats der nervtötenden Fummelarbeit endlich ein Ende bereiten könnte…

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Mrz 05 2010

Grüner Lesestoff

Jetzt mal ehrlich: Wenn es eine Beschäftigung gibt, die für die meisten Frauen höchst entspannend, für viele Männer dagegen der blanke Horror ist, dann ist es Shopping. Glücklicherweise befindet sich die Lieblings-Boutique meiner besseren Hälfte direkt in der Nähe einer großen Buchhandlung. Während also Frau Netzheimer zielstrebig die hübsch dekorierte Auslage an neuen Schuhen und Lederhandtäschchen ansteuert, murmele ich „Geh mal eben schauen, ob es was Neues gibt“ und verziehe mich schnellstmöglich in die Welt der Bücher. Dort beschäftige ich mich dann so ausführlich mit den aktuellsten Roman- und Sachbuch-Veröffentlichungen, bis meine Liebste nach ihrem (ohne mich) erfolgtem Einkaufsmarathon freiwillig den Rückzug antreten will. weiterlesen »

Mrz 01 2010

Einladung zum Ausräumen

Frage: Was verrät man der digitalen Welt, wenn man über beliebte Mitteilungsdienste wie Foursquare oder Twitter preisgibt, an welchem Ort man sich gerade befindet? Genau: Man verrät, an welchem Ort man sich gerade befindet. Aber eben auch, wo man sich definitiv NICHT befindet. Zum Beispiel Zuhause…

Und da kommen wir schon zum eigentlichen Haken an der Sache: Vernetzte Langfinger könnten diese Information als offene Einladung empfinden, sich in der temporär verwaisten Behausung von Herrn Twitterer und Co. völlig ungestört an all dem zu bedienen, was diesem lieb und teuer ist. Eine bedenkliche Tatsache, auf die das Internet-Mashup PLEASE ROB ME auf witzige und dennoch ernst gemeinte Weise aufmerksam machen will… weiterlesen »

Feb 26 2010

Es geschah am Aschermittwoch

„Dieses Gesetz wird es mit uns nicht geben!“, verlautete Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am politischen Aschermittwoch. Von welchem Gesetz hier die Rede ist? Ich bin mir sicher, Sie ahnen es bereits: Es handelt sich um das umstrittene Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Inhalte im Internet.

Höchst verwirrend an der ganzen Sache ist, dass Bundespräsident Horst Köhler bereits wenige Stunden nach Frau Leutheusser-Schnarrenbergers Aussage seine Unterschrift unter das ungeliebte Reglement setzte. Das Ende vom Lied: weiterlesen »