Willkommen zurück bei „Wieder was dazu gelernt“. Thema heute: Das Internetjahr 2010 in Zahlen. Nach einem aktuellen Spiegel Online-Bericht hat sich das britische Beratungsunternehmen pingdom die Mühe gemacht, die wichtigsten Internet-Statistiken für 2010 zusammenzutragen und in seinem Firmenblog zu veröffentlichen.

Los geht’s mit einer recht imposanten Zahl, die sich gleich mit zwölf formschönen Nullen schmückt. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Anzahl aller E-Mails, die – Schätzungen zufolge – 2010 weltweit verschickt wurden: 107.000.000.000.000. weiterlesen »
Heiße News für alle energiebewussten Frostbeulen! Das Stuttgarter Stadtarchiv zeigt uns ab sofort eine neue Möglichkeit auf, die eigenen vier Wände bei Minustemperaturen mollig warm zu halten. Und zwar durch das Heizen mit Eis…
Heizen mit Eis? Ist das nicht schon ein Widerspruch in sich? Keinesfalls! In einem aktuellen Heise-Bericht wird erklärt, wie die ungewöhnliche Heizmethode funktioniert: „Unter dem Gebäude befindet sich ein Tank mit 385 Kubikmetern Wasser. Im Winter entzieht ein Wärmetauscher diesem null bis zehn Grad kalten Wasser Energie. Dadurch beginnt es zu gefrieren und gibt dabei seine Kristallisationswärme ab. Von einer Wärmepumpe umgewandelt, lässt sie sich zum Beheizen der Räume und zum Aufbereiten des Warmwassers nutzen (…)“ weiterlesen »
Menschen, die viel Zeit im Internet verbringen, sind häufig sozial isoliert, eher unzufrieden oder sogar unglücklich? Von wegen! Nach einem aktuellen Bericht der British Computer Society, kurz BCS, ist anscheinend das Gegenteil der Fall: Darin wird argumentiert, dass Menschen, die über einen Internet-Zugang verfügen, sich generell besser und glücklicher fühlen als jene, die ohne das World Wide Web auskommen müssen.

Grund dafür ist allerdings nicht, dass allein das Öffnen eines Browserfensters den menschlichen Dopamin-Ausstoß in ungeahnte Höhen treibt. Dass das Internet glücklich macht, läge vielmehr daran, dass es seinen Nutzern eine Vielzahl von Vorteilen bietet. Egal ob das Erledigen von Bankgeschäften und Einkäufen – oder auch das immer schnellere und unkomplizierte Finden bestimmter Informationen: Das World Wide Web vereinfacht besonders alltägliche Aufgaben enorm und bringt seinen Nutzern somit eine bemerkenswerte Zeitersparnis. Als weiterer Faktor kommt hinzu, dass der spielerische Umgang mit Webinhalten mittlerweile ein fester Teil unserer Freizeitgestaltung geworden sei. Und Spielen – das ist allgemein bekannt – macht ja auch glücklich.
weiterlesen »
Vergesst Cyberbrillen! Vergesst 3D-Kino! Laut einem aktuellen Heise-Bericht kann man bewegte Bilder nämlich ab sofort als Hologramm darstellen…
In der Theorie war das auch schon vorher möglich. Eine Umsetzung in die Praxis haperte aber daran, dass geeignete wiederbeschreibbare Datenträger fehlten und die benötigte Rechenleistung ziemlich hoch ist. Die entscheidende Weiterentwicklung der Forscher, die das Echtzeit-Hologramm nun auch in der Praxis ermöglich, „… besteht nun in der Anwendung eines Displays aus einem speziellen Polymermaterial. Dieses kann alle zwei Sekunden neu beschrieben werden, wodurch eine Quasi-Live-Übertragung von Bildern ermöglicht wird. Dazu wird eine Szene zunächst kontinuierlich von mehreren Kameras aus verschiedenen Winkeln aufgezeichnet. Die Bildinformationen können dann über eine schnelle Internetverbindung an den gewünschten Ausstrahlungsort übertragen und dort mit Hilfe eines Pulslaserstrahls in dem Plastik-Display dargestellt werden.“
Alles klar?

Eine strahlende Zukunft für die Hologramm-Technologie sehen die Wissenschaftler nicht nur in der Unterhaltungsindustrie – sondern auch im medizinischen Bereich. So könnten beispielsweise Hirnchirurgen Operatio-nen aus allen Teilen der Welt verfolgen und live an ihnen teilhaben.
Jetzt aber mal Butter bei die Fische: Im Grunde genommen ist Hologramm-Fernsehen ein alter Hut. Luke Skywalker hatte so einen Projektor – Modell „R2-D2“ – schon 1977 im Wohnzimmer stehen ☺
(Bildquelle: Lucasfilm)
Da staunten die Besucher des FDP-Online-Shops sicher nicht schlecht, als sie in eben diesem am 28.12. kurzzeitig einen Handtrockner erwerben konnten, der auf Knopfdruck eine Rede von Guido Westerwelle ausspuckt…

Bereits einen Tag vorher war auf dem Online-Portal der ARD eine zugegebenermaßen eigenartige Meldung zu lesen: Unter der Schlagzeile „Verseuchtes Paket im Kölner Dom gefunden“ erfuhr der irritierte Leser, dass die Ursache für den Tod einer Eule im Kölner Dom nun endlich geklärt sei. Anscheinend sei ein Reissack umgefallen, der die Eule erschlagen habe.
Da fragt man sich doch: Wollten uns die Online-Redakteure der ARD eine Eule – Verzeihung – Ente aufbinden? Haben die Betreiber des FDP-Online-Shops über die Weihnachtsfeiertage einige Male zu tief ins Glühweinglas geguckt?
Keineswegs! weiterlesen »
Tick, tack, tick, tack… Hat es zu Heiligabend nicht geklappt? Und Sie suchen immer noch nach einer außergewöhnlichen Geschenkidee für den technikverliebten Ehemann, Kumpel oder Kollegen?
Ich kann Sie beruhigen: Den nervenaufreibenden Shopping-Marathon durch hoffnungslos mit Umtauschern überfüllte Einkaufsmeilen können Sie sich sparen! Nach ausführlicher Online-Recherche präsentiere ich nun meine drei Favoriten für die besten Geek-Geschenke 2010. Und das Beste: Sie lassen sich alle ganz bequem von Zuhause aus bestellen… weiterlesen »
Es gibt sie zwar schon etwas länger im Internet, macht aber auch beim vierten Mal noch Spaß – und vielleicht kennen sie einige noch nicht: Die Rede ist von einer genialen Werbekampagne des Korrekturflüssigkeitherstellers Tippex.
Darum geht’s: Man klickt auf diesen Link und sieht dann ein Kurzfilmchen über einen Camper, der im Wald von einem Bären überrascht wird. Der Mann schnappt sich sein Gewehr und dann… dann steht plötzlich der Zuschauer vor der Wahl, wie der Film weitergehen soll.

Was dann passiert, ist höchst unterhaltsam – schon allein, weil der Zuschauer nun die komplette Regie der Filmhandlung übernimmt. Ein Oscar-verdächtiger Streifen wie „Der mit dem Bär tanzt“ springt dabei allemal raus
(Bildquelle: YouTube)
Heute ging ein Raunen durch das Netz: Die Atomlobby-Website www.kernenergie.de wurde gehackt. Keine Sorge – hier lassen sich keine Atomkraftwerke fernsteuern oder Brennelemente in die heimische Atombombenproduktion im Keller umlenken. Nein, aber die lächerliche Behauptung, man könne etwas ganz sicher machen, wird einer gewissen Belastungsprobe unterzogen.
Wenn mir Physiker erklären würden, daß man alte, ausgebrannte Brennstäbe, die ja immerhin noch Wärme abgeben, kostendeckend im Fernwärmenetz einsetzen kann, dann würde ich fasziniert zuhören. Das wäre keine Lösung für die nächsten 10.000 Jahre, aber dennoch nicht gleich wieder eine Altlast für die kommenden Generationen. Äußert sich aber ein alerter Marketingspezialist oder eine PR-Agentur, dann beruhigt mich das kein bisschen.
Nun ja, daß Technik wirklich selten dauerhaft sicher ist, kann man in Gutachten zu Gorleben lesen. Oder in Untersuchungen zu Asse. Oder, viel unterhaltsamer, in unfreiwilligen Gegenbeweisen. So sah heute die Seite www.kernenergie.de aus:
weiterlesen »
Wie man eine e-Mail schreibt, das kann einem mittlerweile jeder Sechsjährige erklären. Aber wie die e-Mail vom Absender zum Empfänger gelangt? Da beginnt schon das berüchtigte große Fragezeichen über den meisten Köpfen aufzublinken. Natürlich kann man alles auch mit Magie erklären, nur kommt man damit auch nicht weit.
Kurz: Moderne Informationstechnik wirft viele spannende Fragen auf. Fragen, denen ich jetzt regelmäßiger auf den Grund gehen möchte. Vielleicht in einer neuen Kategorie: „Wieder was dazu gelernt“. Legen wir gleich los:
Stell dir vor es ist Recycling und keiner geht hin. Nach wie vor ist es immer noch so, dass ein Großteil unseres recyclingfähigen Mülls nicht weiterverwertet, sondern in Müllverbrennungsanlagen verheizt wird…
Der Naturschutzbund Deutschland, kurz NABU, möchte das endlich ändern und reichte unter dem Kampagnenmotto „Verwerten statt Verbrennen“ eine Petition beim Bundestag ein. Diese fordert die Einführung einer Wertstofftonne ab dem Jahr 2012. In der Wertstofftonne sollen
„… alle geeigneten Wertstoffe gemeinsam mit Verpackungen haushaltsnah eingesammelt werden. Dazu soll auch der Vorrang der stofflichen Verwertung (Recycling) gegenüber der Verbrennung von sortierten und unsortierten Abfällen im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz festgelegt werden.“
weiterlesen »