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	<title>Felix Netzheimer</title>
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	<description>The early bird catches the EARLY worm</description>
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		<title>Fundstück des Monats #2</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Reduce to the max: Sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass Laptop, Handy, mp3-Player und Co. immer leistungsfähiger und kleiner werden. Doch für all jene unter uns, die nicht über schlanke, feingliedrige Finger verfügen, bedeuten die mittlerweile minimalen Tastaturflächen oft nur maximale Fummelarbeit. Für Grobmotoriker und Besitzer so genannter Wurstfinger ist es daher gut zu wissen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Reduce to the max</em>: Sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass Laptop, Handy, mp3-Player und Co. immer leistungsfähiger und kleiner werden. Doch für all jene unter uns, die nicht über schlanke, feingliedrige Finger verfügen, bedeuten die mittlerweile minimalen Tastaturflächen oft nur maximale Fummelarbeit. Für Grobmotoriker und Besitzer so genannter Wurstfinger ist es daher gut zu wissen, dass unser Fundstück des Monats der nervtötenden Fummelarbeit endlich ein Ende bereiten könnte…</p>
<p>Das Zauberwort heißt <em>&#8220;Skinput&#8221;</em> und ist das außergewöhnliche technologische Konzept des Amerikaners <a href="http://www.chrisharrison.net" target="_blank">Chris Harrison</a>. Seine Idee: Warum nicht die Haut eines Menschen als Eingabegerät benutzen? Indem Harrison akustische Sensoren mit einem Mini-Projektor kombiniert, lassen sich Handy, mp3-Player und Co. zukünftig auch über den Unterarm oder die Handfläche bedienen, wie ein aktuelles <a href="http://www.ehrensenf.de/?p=1062" target="_blank">Filmchen auf ehrensenf.de</a> eindrucksvoll veranschaulicht.</p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/handtastatur2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1265" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/handtastatur2.jpg" alt="" width="283" height="231" /></a></p>
<p>Und so funktioniert die <em>Skinput</em>-Methode: Durch das Klopfen auf verschiedene Stellen des Unter-arms (oder der Handfläche) werden unterschiedliche Schall-wellen erzeugt. Diese wiederum nimmt ein Sensor auf und wandelt sie schließlich in Computerbefehle um. Auf diesem Weg wird der eigene Körper in einen effizienten Touchscreen umfunktioniert.</p>
<p>Mein Fazit: Das Herumgeklopfe auf dem Unterarm mag zwar ein gewöhnungsbedürftiger Anblick sein, wirkt aber immer noch eleganter und souveräner als der Versuch, einen Text auf einem Handy einzutippen, dessen Tastatur gerade mal zwei Finger breit ist…</p>
<p><em>(Bildquelle: © chrisharrison.net)</em></p>
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		<title>Grüner Lesestoff</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 08:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Green IT]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt mal ehrlich: Wenn es eine Beschäftigung gibt, die für die meisten Frauen höchst entspannend, für viele Männer dagegen der blanke Horror ist, dann ist es Shopping. Glücklicherweise befindet sich die Lieblings-Boutique meiner besseren Hälfte direkt in der Nähe einer großen Buchhandlung. Während also Frau Netzheimer zielstrebig die hübsch dekorierte Auslage an neuen Schuhen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt mal ehrlich: Wenn es eine Beschäftigung gibt, die für die meisten Frauen höchst entspannend, für viele Männer dagegen der blanke Horror ist, dann ist es Shopping. Glücklicherweise befindet sich die Lieblings-Boutique meiner besseren Hälfte direkt in der Nähe einer großen Buchhandlung. Während also Frau Netzheimer zielstrebig die hübsch dekorierte Auslage an neuen Schuhen und Lederhandtäschchen ansteuert, murmele ich „Geh mal eben schauen, ob es was Neues gibt“ und verziehe mich schnellstmöglich in die Welt der Bücher. Dort beschäftige ich mich dann so ausführlich mit den aktuellsten Roman- und Sachbuch-Veröffentlichungen, bis meine Liebste nach ihrem (ohne mich) erfolgtem Einkaufsmarathon freiwillig den Rückzug antreten will.<span id="more-1011"></span></p>
<p><img style="float: left; border: 0px initial initial;" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2009/12/buch-200x300.jpg" alt="buch" width="200" height="300" />Als ich vor ein paar Tagen wieder als Shopping-Begleiter herhalten sollte, stieß ich an meinem gut sortierten Zufluchtsort auf das erste deutsche Buch zum Thema „Green IT“. Unter dem Namen „Green IT, Virtualisierung und Thin Clients“ wurde dieses vom Vieweg &amp; Teubner Verlag Ende Oktober veröffentlicht.</p>
<p>Inhalt des Buches sind – wie schon der Titel verrät – Green IT, Virtualisierung sowie Thin Clients. Man erfährt sowohl etwas über die Entwicklung von Green IT in Deutschland, als auch über Effizienzmaßnahmen in Rechenzentren, Virtualisierung sowie die Vorteile von Thin Clients. Diese spielen in der 196 Seiten umfassenden Lektüre eine vordergründige Rolle. So werden u.a. anhand konkreter Praxisbeispiele die enormen Spareffekte durch den Umstieg auf Thin Clients dargestellt. Auch auf ihre wirtschaftlichen und ökologischen Potentiale (z.B. günstiger in der Herstellung, Anschaffung und Wartung) gegenüber Desktop-PCs wird im Buch eingegangen.</p>
<p>Kurzum: Nicht nur für Green IT-Einsteiger, sondern auch für alle, die sich mit der Einführung von Thin Clients beschäftigen, ist dieses Buch eine Empfehlung wert. Ich für meinen Teil werde es zügig durchlesen. Denn so habe ich, wenn der nächste Shopping-Ausflug bedrohlich näher rückt, wieder „dringenden Bedarf“ an neuem Lesestoff…</p>
<p><em>(Bildquelle: © Vieweg + Teubner 2009)</em></p>
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		<title>Einladung zum Ausräumen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 07:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage: Was verrät man der digitalen Welt, wenn man über beliebte Mitteilungsdienste wie Foursquare oder Twitter preisgibt, an welchem Ort man sich gerade befindet? Genau: Man verrät, an welchem Ort man sich gerade befindet. Aber eben auch, wo man sich definitiv NICHT befindet. Zum Beispiel Zuhause…
Und da kommen wir schon zum eigentlichen Haken an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage: Was verrät man der digitalen Welt, wenn man über beliebte Mitteilungsdienste wie Foursquare oder Twitter preisgibt, an welchem Ort man sich gerade befindet? Genau: Man verrät, an welchem Ort man sich gerade befindet. Aber eben auch, wo man sich definitiv NICHT befindet. Zum Beispiel Zuhause…</p>
<p>Und da kommen wir schon zum eigentlichen Haken an der Sache: Vernetzte Langfinger könnten diese Information als offene Einladung empfinden, sich in der temporär verwaisten Behausung von Herrn Twitterer und Co. völlig ungestört an all dem zu bedienen, was diesem lieb und teuer ist. Eine bedenkliche Tatsache, auf die das Internet-Mashup <a href="http://pleaserobme.com" target="_blank">PLEASE ROB ME</a> auf witzige und dennoch ernst gemeinte Weise aufmerksam machen will…<span id="more-1230"></span></p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/einbrecher1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1236" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/einbrecher1-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" /></a></p>
<p>Um es kurz zu erklären: PLEASE ROB ME trackt Tweets, in denen Personen via Foursquare oder Twitter veröffentlicht haben, dass sie gerade irgendwo unterwegs oder im Urlaub sind – und schlägt somit mögliche Ziele für einen ungestörten Raubzug vor. Selbstverständlich betonen die Köpfe hinter PLEASE ROB ME, dass es nie ihre Absicht war und ist, Leute zum Einbrechen anzustiften. Vielmehr sei es das Ziel ihrer Webseite, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Informationen man tatsächlich über Services wie Foursquare, Google Buzz, Twitter und Konsorten preisgibt. Informationen, an die Jedermann relativ einfach herankommt. Im schlechtesten Fall hat dieser Jedermann kriminelle Absichten.</p>
<p>Wer also nicht über aufgeweckte Wachhunde, eine fachmännische Alarmanlage oder aber sehr aufmerksame Nachbarn verfügt, sollte sich überlegen, ob er seine aktuellen Aufenthaltsorte wirklich im World Wide Web preisgeben möchte. Und wer es dennoch nicht lassen kann, dem helfen zur Not auch laut aufgedrehte TV- oder Radiogeräte, während der eigenen Abwesenheit zuhause Anwesenheit vorzutäuschen. Das wiederum könnte aber den sehr aufmerksamen Nachbarn nicht gefallen…</p>
<p><em>(Bildquelle: pleaserobme.com)</em></p>
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		<title>Es geschah am Aschermittwoch</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[„Dieses Gesetz wird es mit uns nicht geben!“, verlautete Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am politischen Aschermittwoch. Von welchem Gesetz hier die Rede ist? Ich bin mir sicher, Sie ahnen es bereits: Es handelt sich um das umstrittene Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Inhalte im Internet.
Höchst verwirrend an der ganzen Sache ist, dass Bundespräsident Horst Köhler bereits wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Dieses Gesetz wird es mit uns nicht geben!“, verlautete Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am politischen Aschermittwoch. Von welchem Gesetz hier die Rede ist? Ich bin mir sicher, Sie ahnen es bereits: Es handelt sich um das umstrittene Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Inhalte im Internet.</p>
<p>Höchst verwirrend an der ganzen Sache ist, dass Bundespräsident Horst Köhler bereits wenige Stunden nach Frau Leutheusser-Schnarrenbergers Aussage seine Unterschrift unter das ungeliebte Reglement setzte. Das Ende vom Lied: <span id="more-1215"></span>Jetzt hat die schwarz-gelbe Koalition ein Gesetz, das keine Partei im Bundestag in dieser Form haben will – und das nun trotzdem rechtsgültig ist!</p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/zensursula.jpg"><img class="size-full wp-image-1222 alignleft" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/zensursula.jpg" alt="" width="205" height="300" /></a></p>
<p>In einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,678608,00.html" target="_blank">Spiegel.de-Bericht</a> heißt es hierzu: <em>„Einige in der Koalition hatten gehofft, Köhler werde sich mit seiner Unterschrift noch ein bisschen Zeit lassen. Dann hätte man gleich ein neues Gesetz präsentieren, das alte aufheben und sich so aus der misslichen Lage befreien können. Diesen Gefallen aber hat der Bundespräsident der Regierungskoalition nicht getan.“</em></p>
<p>Stattdessen kann das BKA nun den Internetprovidern Adresslisten von Webseiten mit kinderpornografischen Inhalten zukommen lassen. Die Provider müssen dann dafür Sorge tragen, dass diese Seiten ihren Kunden nicht mehr zugänglich sind. Wobei eine Seitenverschleierung völlig ausreichend wäre, die selbst für Laien leicht zu umgehen wäre, die aber andererseits, wie viele Menschen sagen, die sich auskennen, den Einstieg in die Zensur darstellt.</p>
<p>Was nun, schwarz-gelbe Koalition? Am 24. Februar soll im Parlament über ein Aufhebungsgesetz diskutiert werden, das SPD und andere Oppositionsparteien im Bundestag einbringen wollen. Und bis dahin gilt ein Gesetz, das von der Mehrheit der Parlamentarier so gewollt war und das nun von der Mehrheit der mehrheitlich identischen Parlamentarier nicht mehr gewollt wird  und das nun trickreich gilt und doch nicht in Kraft ist: Bis auf weiteres muß die Liste des BKA einfach leer sein. Einerseits ein befriedigendes Ergebnis, andererseits muss man aber wirklich rufen: Willkommen in Schilda!</p>
<p><em>(Bildquelle: generation-zweinull.com)</em></p>
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		<title>Bürokratische Blockaden</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 07:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Green IT]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem meiner letzten Beiträge kam es schon zur Sprache: Die Nutzung staatlicher Green IT-Fördermittel wird von deutschen Unternehmen kaum in Anspruch genommen. Die Schlussfolgerung des Green IT Beratungsbüros: Die Unternehmen beschäftigen sich zu wenig mit möglichen Einsparpotentialen ihrer IT-Systeme. Doch vielleicht hat die unternehmerische Zaghaftigkeit ja noch eine weitere, nicht unerhebliche Ursache? In einem Computerwoche-Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-1007 alignleft" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2009/12/hürden-300x244.jpg" alt="Obstacles" width="210" height="171" />In einem <a href="http://www.netzheimer.de/wp/2009/11/19/wer-nicht-will/#more-884" target="_blank">meiner letzten Beiträge</a> kam es schon zur Sprache: Die Nutzung staatlicher Green IT-Fördermittel wird von deutschen Unternehmen kaum in Anspruch genommen. Die Schlussfolgerung des Green IT Beratungsbüros: Die Unternehmen beschäftigen sich zu wenig mit möglichen Einsparpotentialen ihrer IT-Systeme. Doch vielleicht hat die unternehmerische Zaghaftigkeit ja noch eine weitere, nicht unerhebliche Ursache? In einem <a href="http://www.computerwoche.de/hardware/green-it/1911920/" target="_blank">Computerwoche-Artikel</a> ist nämlich zu lesen, dass die Beantragung solch staatlicher Finanzspritzen einem Hindernislauf gleich kommt…</p>
<p>Die erste Hürde: Verklausulierte Anträge, die kaum einer versteht. Kostprobe gefällig?<span id="more-1001"></span></p>
<blockquote><p>„Dieses Green IT Assessment kann durch freihändige Vergabe gemäß VOL/A §3 Nr. 4p auf Grund einer befristet bis 31.12.2010 geltenden Erlassregelung des BMVBS zur Konjunkturstärkung beauftragt werden. Die Dringlichkeit gemäß VOL/A § 3 Nr. 4f ist mit genannter Erlassregelung unterstellt.“</p></blockquote>
<p>Darüber hinaus ist zu beachten, dass es zwei unterschiedliche Förderungsmöglichkeiten gibt: Die Spitzen- und die Breitenförderung. Erstere musst erst beantragt und geprüft werden, bevor der Antragsteller in Sachen Green IT loslegen darf. Bis dahin gehen in der Regel zwei bis vier Monate ins Land:</p>
<blockquote><p>„Für IT-Verantwortliche und ihre Planungen ist dieser Zeitverzug inakzeptabel. Wenn erst einmal auf die Bewilligung von Fördergeldern gewartet werden muss, (…) kommt die gesamte Planung ins Stocken.“ Des Weiteren ist die Spitzenförderung nur bei Techniken oder Projekten möglich, die erstmals in Deutschland oder einer Branche eingesetzt werden und eine besondere Umweltentlastung erzielen können. Erstmals heißt in diesem Zusammenhang, „dass im Prinzip nur der erste interessierte Mittelständler für ein neues Kühlungsprojekt in seinem Rechenzentrum Fördermittel bekomme. Der nächste Betrieb, der seine Kühlung renoviere, müsse diesem Projekt schon einen anderen Dreh geben, noch einen Aspekt hinzufügen, damit unter der Richtlinie der Erst- und Einmaligkeit Gelder fließen&#8221;.</p></blockquote>
<p>Wer es dennoch schafft, sich durch den schwer verständlichen Antragswust zu kämpfen, reicht den offiziellen Förderantrag inkl. einer Skizze des geplanten Projekts bei der KfW-Bankengruppe ein. Diese leitet ihn zur Prüfung an das Umweltbundesamt und das Beratungsbüro der Bitkom weiter. Im nächsten Schritt folgt eine Prüfung durch das Umweltministerium, was wiederum vier bis sechs Wochen dauern kann. Erhält der Antragsteller dann endlich den Bescheid, dass „eine grundsätzliche Förderfähigkeit angestrebt werden kann,“ muss er erneut einen Projektantrag stellen, dieses Mal mit detaillierten Zahlen.</p>
<p>Etwas einfacher hat man es mit der Breitenförderung, die man sogar noch einen Tag vor Abschluss eines Green IT-Projekts über seine Hausbank beantragen kann. Die Hausbank tritt dann mit der KfW-Bank für die Bereitstellung eines zinsvergünstigten Darlehens in Kontakt:</p>
<blockquote><p>„Voraussetzung für die Zahlung solcher Gelder (…) ist der Nachweis, dass sich mit dem Projekt bei einer Neuinvestition eine um 15% bessere Energieeffizienz erzielen lässt, als sie der Branchendurchschnitt aufweist. Handelt es sich lediglich um Ersatzinvestitionen, gilt es, 20% Energieeffizienz im Vergleich zum Branchendurchschnitt nachzuweisen.“</p></blockquote>
<p>Sie blicken gar nicht mehr durch? Da geht es vielen förderwilligen Unternehmen wohl genauso. Vielleicht sollte der Staat darüber nachdenken, der finanziellen Unterstützung ökonomisch wie ökologisch wichtiger Green IT-Projekte weniger bürokratische Steine in den Weg zu legen. Das wäre doch mal ein kluger Plan <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>(Bildquelle: © cxvalentina – Fotolia.com)</em></p>
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		<title>Gebührend Diskussionsstoff</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 06:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Abwechslung, mehr Zeit für die wichtigen Dinge – und GEZ-Gebühren spart man auch. Für ein Leben ohne Fernseher gibt es viele gute Gründe. Letzterer könnte in Zukunft jedoch hinfällig werden. Denn auch wer kein TV besitzt, könnte zur Gebührenzahlung verpflichtet werden…
In einem Spiegel Online-Bericht heißt es, dass die Ministerpräsidenten der Länder derzeit überlegen, höhere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Abwechslung, mehr Zeit für die wichtigen Dinge – und GEZ-Gebühren spart man auch. Für ein Leben ohne Fernseher gibt es viele gute Gründe. Letzterer könnte in Zukunft jedoch hinfällig werden. Denn auch wer kein TV besitzt, könnte zur Gebührenzahlung verpflichtet werden…</p>
<p>In einem<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,665970,00.html" target="_blank"> Spiegel Online-Bericht</a> heißt es, dass die Ministerpräsidenten der Länder derzeit überlegen, höhere Rundfunkgebühren für internetfähige PCs und Smartphones zu erheben. Im Rahmen der anstehenden Gebührenreform werden zwei Modelle in Betracht gezogen. <span id="more-988"></span>Modell eins: Von jedem Haushalt wird eine geräteunabhängige Rundfunkgebühr verlangt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-991" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2009/12/leserbrief-1-300x160.jpg" alt="leserbrief-1" width="300" height="160" /></p>
<p>Im zweiten Modell würden die Gebühren geräteabhängig bleiben, wobei der vergünstigte Tarif für „neuartige Rundfunkgeräte“ (wie internetfähige Smartphones und PCs) von monatlich 5,76 Euro wegfällt. Stattdessen wird für diese der Höchstsatz von knapp 18 Euro fällig, auch wenn man keinen Fernseher besitzt. Für alle, die ohnehin schon ein TV-Gerät gemeldet haben, ändert sich in diesem Fall nichts. Dazu kommt: Wer von den Gebühren befreit werden will, wird dazu verpflichtet, nachzuweisen, dass er kein Rundfunkgerät besitzt:</p>
<blockquote><p>„(…) Das könne er zum Beispiel über eine eidesstattliche Erklärung, hieß es. Vorstellbar sei auch eine schriftliche Erklärung, die ein Kontrolleur dann überprüfe. (…)“</p></blockquote>
<p>Eine Entscheidung zur Gebührenreform soll im Juni 2010 fallen. Kommt es zu einer Einigung, tritt das neue Gebührenmodell 2013 in Kraft. Bis dahin bleibt alles beim Alten: Die einen zahlen brav – und die anderen verstecken sich hinter den Gardinen, wenn ein Kontrolleur an der Tür klingelt… und JEDER hat irgendwo ein Gerät, für das Gebühren fällig wären, dem kann man sich heute nicht mehr entziehen. Wie war das mit dem Mann, dessen Amalgam-Plomben wie ein UKW-Empfänger reagierten und er fast durchgedreht wäre, weil er immer &#8220;Stimmen&#8221; hörte? Vielleicht eine urbane Legende, aber wenn nicht: Klarer Fall für die GEZ-Häscher &#8230;.</p>
<p><em>(Bildquelle: www.koslowskiandfriends.de)</em></p>
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		<title>Fundstück des Monats #1</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 18:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ha ha! Es ist schon sehr unterhaltsam, was sich da Woche für Woche auf ein Neues in der wundersamen Welt des Internets auftut. Skurrile Gadgets, bitterböse Schnappschüsse oder aber irrwitzige Clips erregen während meiner regelmäßigen Online-Recherchestreifzüge immer wieder meine Aufmerksamkeit.

Den besten, lustigsten und sarkastischsten von ihnen möchte ich in diesem Blog nun eine Plattform bieten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ha ha! Es ist schon sehr unterhaltsam, was sich da Woche für Woche auf ein Neues in der wundersamen Welt des Internets auftut. Skurrile Gadgets, bitterböse Schnappschüsse oder aber irrwitzige Clips erregen während meiner regelmäßigen Online-Recherchestreifzüge immer wieder meine Aufmerksamkeit.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/panzer.jpg"><img class="size-full wp-image-1153 aligncenter" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/panzer.jpg" alt="" width="386" height="242" /></a></p>
<p><span id="more-1144"></span>Den besten, lustigsten und sarkastischsten von ihnen möchte ich in diesem Blog nun eine Plattform bieten. Wie? Indem ich alle 4 Wochen mein persönliches Internet-Fundstück des Monats präsentiere. Fürs erste Mal macht ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=r6p5H0Lk2j0" target="_blank">umstrittener Werbeclip der österreichischen Armee</a> das Rennen. Frei nach dem Motto: „Was tun, wenn der Rekrutennachwuchs fehlt? Ganz einfach: Wir verkaufen Panzer als eindrucksvollen Frauenmagneten!“</p>
<p>Schlimm genug, dass der Film das Klischee des protzigen Fahrzeugs als männliche P-Verlängerung und der naiven Dummchen, die man damit beeindrucken kann, vollständig bedient (und deswegen von der österreichischen Armee wieder aus dem Verkehr gezogen wurde). Schlimmer ist nur noch, dass die Österreicher diese Film-Idee von der ukrainischen Armee gemopst haben. Na ja, vielleicht ist es ihnen ja zumindest gelungen, ein paar Spaßvögel für den Dienst fürs Vaterland zu begeistern…</p>
<p><em>(Bildquelle: Youtube)</em></p>
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		<title>Spurensicherung</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 18:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Sicherheit kennen auch Sie das Sprichwort: „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist.“ Ich bin mir sicher: Unsere Freundschaften sagen viel über uns aus. Dass dasselbe auch für unsere Browser gilt – dessen war ich mir bis Panopticlick allerdings nicht bewußt…
Erst vor kurzem hat die amerikanische Bürgerrechtsorganisation EFF (Electronic Frontier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Sicherheit kennen auch Sie das Sprichwort: „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist.“ Ich bin mir sicher: Unsere Freundschaften sagen viel über uns aus. Dass dasselbe auch für unsere Browser gilt – dessen war ich mir bis <em>Panopticlick</em> allerdings nicht bewußt…</p>
<p>Erst vor kurzem hat die amerikanische Bürgerrechtsorganisation EFF (Electronic Frontier Foundation) ein experimentelles Projekt namens <a href="https://panopticlick.eff.org/" target="_blank"><em>Panopticlick</em></a> veröffentlicht. Dieses untersucht den vom User verwendeten Browser, um Rückschlüsse auf dessen Identität zu ziehen – und zwar ohne Zuhilfenahme von IP-Adresse oder Browser-Cookies. <span id="more-1185"></span>So wird uns durch <em>Panopticlick</em> schnell deutlich, dass wir selbst dann nicht anonym durchs Web surfen, wenn wir Webseiten die Nutzung von Cookies verbieten. Denn neben Browserart und Browserversion werden unter anderem auch Angaben über installierte Plugins und auf dem Rechner installierte Schriftarten weitergegeben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/panopticlick.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1190" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/panopticlick.jpg" alt="" width="425" height="108" /></a></p>
<p>Also, liebe Netzheimer-Leser: Wer möchte, kann <a href="https://panopticlick.eff.org/" target="_blank">gleich hier testen</a>, ob auch er durch seinen Browser leicht identifizierbar ist. Beim Test selber werden übrigens nur anonyme Daten gesammelt. Im Anschluss erhält jeder Teilnehmer eine Einzigartigkeits-Punktzahl, die anzeigt, wie einfach man im World Wide Web zu ermitteln ist. Viele werden dabei mit Erstaunen feststellen: Es ist kinderleicht. Das Fatale: Die meisten User kriegen davon nichts mit. Um dem Abhilfe zu schaffen, stellt die EFF <a href="http://panopticlick.eff.org/self-defense.php" target="_blank">nützliche Tipps</a> bereit, um die eigene Browser-Identität ab sofort besser zu vertuschen.</p>
<p>Passend zu diesem Thema möchte ich noch kurz von einem Beschluss für mehr Transparenz im Internet-Marketing berichten, der jüngst in den USA gefasst wurde. So ist für diesen Sommer die Einführung eines Icons geplant, das zahlreichen Online-Ads angefügt werden soll. Klickt man auf das Icon, leitet es den User auf eine Infoseite weiter. Hier erfährt er, wie der Werbetreibende online gespeicherte Daten oder die eigene Surfhistorie genutzt hat, um dem User die jeweilige Ad zuzuordnen.</p>
<p>Bis es soweit ist, können wir zumindest schon mal die Einzigartigkeit unseres Browsers überprüfen. Das Ergebnis meines besten Freundes lautete übrigens: <em>„Your browser fingerprint appears to be unique among the 604,310 tested so far.“</em> Das heißt: Selbst unter mehr als 604.000 Surfern wäre er ganz einfach wieder zu erkennen. Ach, er ist einfach ein total offenherziger Typ… Und wie heißt es doch so schön? „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist.“</p>
<p><em>(Bildquelle: panopticlick.eff.org)</em></p>
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		<title>Denken hilft!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 14:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist schon interessant, wie stark unser Verhalten beim Kauf und Nutzen von Computern die allgegenwärtige Klimabelastung beeinflußt. Zahlreiche Fakten und Denkanstöße zu diesem Thema findet man derzeit in der Broschüre „Computer, Internet und Co. – Geld sparen und Klima schützen“, die das Umweltbundesamt (UBA) Anfang September veröffentlichte…
Hätten Sie zum Beispiel folgendes gewusst?

Die Energie, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon interessant, wie stark unser Verhalten beim Kauf und Nutzen von Computern die allgegenwärtige Klimabelastung beeinflußt. Zahlreiche Fakten und Denkanstöße zu diesem Thema findet man derzeit in der Broschüre „Computer, Internet und Co. – Geld sparen und Klima schützen“, die das Umweltbundesamt (UBA) Anfang September veröffentlichte…</p>
<p>Hätten Sie zum Beispiel folgendes gewusst?<span id="more-818"></span></p>
<ul>
<li>Die Energie, die ein Gamer-PC oder Plasma-TV benötigen, würde für den Betrieb von bis zu fünf Kühlschränken ausreichen.</li>
<li>Sog. Leerlaufverluste, die durch das Verwenden eines Bildschirmschoners oder des PCs im Stand-by-Modus entstehen, verbrauchen allein in Deutschland die Energie von zwei Kraftwerken.</li>
<li>Ausgehend von einer täglichen Nutzung über vier Stunden, liegen die Stromkosten für einen Einsteiger-Laptop bei 8 Euro pro Jahr, bei einem Gamer-PC dagegen bei 105 Euro jährlich.</li>
</ul>
<p>Was lernen wir daraus? Im Großen und Ganzen liegen allein in unserem Verhalten bereits große Spielräume, was entstehende Stromkosten, verursachten Energieverbrauch und somit CO2-Ausstoß betrifft. Natürlich hat das UBA hierzu zahlreiche Tipps parat. Als umweltfreundliche Alternative zum Computer-Neukauf schlägt es beispielsweise vor, den eigenen PC möglichst lange im Einsatz zu behalten. Daher sollte man beim Kauf eines Rechners auf lange Haltbarkeit achten sowie auf die Möglichkeit einer später eventuell erforderlichen Aufrüstung. Hintergrund dabei ist, dass für die Herstellung eines durchschnittlichen PCs rund 2.790 KWh Energie benötigt werden, was einen CO2-Ausstoß in Höhe von 850 kg zur Folge hat. Um dieselbe Menge an Energie verbraucht zu haben, müsste ein PC mindestens 3-6 Jahre täglich im Einsatz sein.</p>
<p>Strom sparen kann man bei der Nutzung des Computers. Da fast alle Rechner auch nach dem Ausschalten Energie verbrauchen, sollte der Stecker am besten ganz gezogen werden. Bildschirmschoner und Stand-by-Modus sind dagegen für o.g. Leerlaufverluste verantwortlich. Auch zur Nutzung von Open-Source-Programmen rät das UBA: Diese sind meist schlanker ausgestattet als Komplettpakete und somit weniger belastend für Rechnerkapazität.</p>
<p>Den vollen Überblick an Tipps und Tricks findet jeder, dem etwas an der Schonung von Umwelt und Geldbeutel liegt, in der <a href="http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&amp;Suchwort=3725" target="_blank">Download-Version</a> der Broschüre. Diese wird übrigens auch als Print-Version angeboten, obwohl das UBA in derselbigen für den Verzicht auf Ausdrucke plädiert. Dazu sage ich nur: Was für den Verbraucher gilt, gilt auch für das Umweltbundesamt. Denken hilft! <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Unterirdisch gut</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 14:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Luftschutzbunker, in dem eine so große Menge an Heizwärme produziert wird, dass es dem Energie-Output einer großen Windturbine entspricht: Wo gibt’s denn so was? Momentan noch gar nicht – aber schon bald in Helsinki. Denn nach einem interessanten Pressebericht soll in der finnischen Hauptstadt das grünste Rechenzentrum der Welt entstehen…
Errichtet werden soll es in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/baustelle-232x300.jpg" alt="baustelle" width="232" height="300" />Ein Luftschutzbunker, in dem eine so große Menge an Heizwärme produziert wird, dass es dem Energie-Output einer großen Windturbine entspricht: Wo gibt’s denn so was? Momentan noch gar nicht – aber schon bald in Helsinki. Denn nach einem <a href="http://www.pressetext.de/news/091130020/gruenstes-rechenzentrum-der-welt-im-entstehen/" target="_blank">interessanten Pressebericht</a> soll in der finnischen Hauptstadt das grünste Rechenzentrum der Welt entstehen…</p>
<p>Errichtet werden soll es in einem Luftschutzbunker unter einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Helsinkis: der Uspenski Kathedrale.<span id="more-974"></span> Die während des Betriebs anfallende Abwärme soll dabei über Wasserröhren abgeleitet und mithilfe einer Wärmepumpe in das Heizungsnetz der Hauptstadt eingespeist werden, wodurch eine Beheizung von bis zu 500 Haushalten möglich wäre. Das Ausmaß der einzuspeisenden Energie entspräche in diesem Fall dem Output einer großen Windturbine.</p>
<p>Doch reicht das allein aus, um sich grünstes Rechenzentrum der Welt nennen zu dürfen? Nein. Einen ebenfalls signifikanten Vorteil soll der effiziente Betrieb des Rechenzentrums darstellen:</p>
<blockquote><p>„Neben der Verwertung der Abwärme soll das Rechenzentrum auch im Betrieb 50 Prozent weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Einrichtungen. Modernste Prozessoren, Servervirtualisierungen und die effizientere Kühlung sollen die Stromrechnung des Betreibers jährlich um 375.000 Euro verringern.“</p></blockquote>
<p>Ein guter Ansatz hinsichtlich der Tatsache, dass der Betrieb von Rechenzentren mittlerweile mindestens 1% des gesamten weltweiten Energieverbrauchs in Anspruch nimmt. Also, meinen Segen hat das Rechenzentrum – und dank seiner außergewöhnlichen Lage sicher auch den „von oben&#8221; &#8230; <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>(Bildquelle: http://www.sxc.hu/photo/15690)</em></p>
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