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	<title>Felix Netzheimer &#187; Technik</title>
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	<description>The early bird catches the EARLY worm</description>
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		<title>Vom Tablett gestoßen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 22:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Spätestens seit Erscheinen des iPads ist klar: Tablet-PCs gelten in diesem Jahr als wichtigster Technik-Trend, um nicht zu sagen Technik-Hype. Hardware-Herstellern eröffnen die elektronischen Flachmänner somit ein neues, lukratives Marktsegment. Ein Marktsegment, in dem Microsoft laut neuester Meldungen vorerst keine Aussichten auf eine dominierende Position haben wird. Spiegel Online berichtet dazu:
„Der US-Software-Riese Microsoft hat seine Pläne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit Erscheinen des iPads ist klar: Tablet-PCs gelten in diesem Jahr als wichtigster Technik-Trend, um nicht zu sagen Technik-Hype. Hardware-Herstellern eröffnen die elektronischen Flachmänner somit ein neues, lukratives Marktsegment. Ein Marktsegment, in dem <em>Microsoft</em> laut neuester Meldungen vorerst keine Aussichten auf eine dominierende Position haben wird. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,692234,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> berichtet dazu:</p>
<blockquote><p>„Der US-Software-Riese Microsoft hat seine Pläne für einen eigenen Tablet-Computer auf Windows-7-Basis aufgegeben. Das bisher offiziell nie bestätigte Entwicklungsprojekt &#8220;Courier&#8221; werde vorerst nicht weitergetrieben, der Kleincomputer nicht auf den Markt gebracht, zumindest nicht in seiner gegenwärtigen Form (…)“</p></blockquote>
<p>Den eigentlichen Tiefschlag versetzte <em>Microsoft</em> jedoch das weltweit umsatzstärkste IT-Unternehmen <em>Hewlett Packard</em>, das nun bekannt gab, bei seinem Tablet-Computer auf <em>Windows</em> verzichten zu wollen. <span id="more-1422"></span>Kurzum: Das gemeinsame Vorzeige-Projekt <em>Windows 7 Slate </em>wird nicht auf den Markt kommen. Kritik am <em>Windows 7</em> Slate hagelte es seitens HP vor allem in Sachen Leistung und Energieeffizienz:</p>
<blockquote><p>„Wie auch einige Prototypen-Tests auswiesen, entpuppte sich die Intel-basierte, auf einem typischen Atom-Netbook-Chip beruhende Architektur des Tablet als nicht leistungsstark genug, um aus der Slate-Plattform wirklich die versprochene Leistung herauszuholen.“</p></blockquote>
<p style="text-align: center;">
<p>Durch den jüngst erfolgten Kauf von <em>Palm</em> verfügt HP jetzt über die Alternative, mit dem Betriebssystem <em>WebOs</em> arbeiten zu können. Für <em>Microsoft</em> schrumpfen somit die Chancen auf eine dominierende Position im Tablet-PC-Segment. Darum von mir ein paar tröstende Worte zum Abschluss: Nicht traurig sein, Microsoft. Der nächste Technik-Hype kommt bestimmt. <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/slate.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1427" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/slate-300x182.jpg" alt="" width="300" height="182" /></a></p>
<p><em>(Bildquelle: www.spiegel.de)</em></p>
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		<title>Tugend forscht</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 17:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Während in Deutschland noch immer über ein geeignetes Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Internetinhalte diskutiert wird, rückt ein amerikanischer USB-Stick schon mal dem legalen Schmuddelkram auf die Pelle. Denn misstrauische Ehefrauen, Eltern, Lehrer oder auch Arbeitgeber haben mit dem Porn Detection Stick der Firma Paraben ab sofort die Möglichkeit, Computer nach „nackten Tatsachen“ zu durchsuchen.
Laut Hersteller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während in Deutschland noch immer über ein geeignetes Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Internetinhalte diskutiert wird, rückt ein amerikanischer USB-Stick schon mal dem legalen Schmuddelkram auf die Pelle. Denn misstrauische Ehefrauen, Eltern, Lehrer oder auch Arbeitgeber haben mit dem <a href="http://www.paraben-sticks.com/porn-detection-stick.html" target="_blank">Porn Detection Stick</a> der Firma <em>Paraben</em> ab sofort die Möglichkeit, Computer nach „nackten Tatsachen“ zu durchsuchen.</p>
<p>Laut Hersteller würde der USB-Stick auf einer 500 GB-Festplatte mit mehr als 70.000 Bildern innerhalb von 90 Minuten pornografisches Material aufspüren – bei einer Trefferquote von 99%. Dabei sucht die Software des Sticks den gesamten Rechner ab, auch temporäre Dateien des Browsers oder bereits gelöschte Dateien entgehen ihr nicht. Einzige Ausnahme: <span id="more-1282"></span>Für verdächtiges Filmmaterial ist der <em>Porn Detection Stick</em> betriebsblind.</p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/birne.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1286" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/birne.jpg" alt="" width="167" height="219" /></a></p>
<p>Um auf Spurensuche „im Auftrag von Moral und Sitte“ gehen zu können, sind nur zwei Dinge erforderlich. Erstens: den Stick in den PC stecken und die entsprechende Software ausführen. Zweitens: Abwarten – denn schon beginnt der stiftförmige Spürhund mit der Suche. Zur Hilfe kommen ihm dabei speziell ausgetüftelte Algorithmen. Diese untersuchen alle auf dem Rechner vorhandenen Bilder auf Formen, Rundungen, Fleischtöne, Gesichter sowie weitere verräterische Merkmale und filtern Bilder mit vermeintlich schmutzigem Inhalt heraus.</p>
<p>Gut möglich, dass die üblichen Verdächtigen einzig und allein diesen Eingriff in ihre mehr (der eigene PC) oder weniger (der PC am Arbeitsplatz) berechtigte Privatsphäre als wahre Schweinerei empfinden werden… <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>(Bildquelle: © VivitoArt, Angela Parszyk &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		<title>Bereit zum Senkrechtstart, Teil 2</title>
		<link>http://www.netzheimer.de/wp/2010/04/09/bereit-zum-senkrechtstart-teil-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 07:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Green IT]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkommen zurück in der spannenden Welt der Startup-Unternehmen! Weiter geht es dieses Mal mit dem Aufsehen erregenden Vorhaben des amerikanischen Startups eSolar. Ihr Ziel: Sonnenenergie, so billig wie fossile Energieträger. Gelingen soll dies nicht etwa durch Photovoltaik, sondern Solarthermie…
Bill Gross, seines Zeichens Aufsichtsratvorsitzender von eSolar und New Economy-Legende, erklärt in einem Interview mit Technology Review: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zurück in der spannenden Welt der Startup-Unternehmen! Weiter geht es dieses Mal mit dem Aufsehen erregenden Vorhaben des amerikanischen Startups <a href="http://esolar.com/" target="_blank">eSolar</a>. Ihr Ziel: Sonnenenergie, so billig wie fossile Energieträger. Gelingen soll dies nicht etwa durch Photovoltaik, sondern Solarthermie…</p>
<p>Bill Gross, seines Zeichens Aufsichtsratvorsitzender von <em>eSolar</em> und New Economy-Legende, erklärt in einem Interview mit <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Wir-wollen-die-fossilen-Energien-mit-Software-schlagen-944556.html" target="_blank">Technology Review</a>: <em>„Photovoltaik wird nie mit Kohleenergie konkurrieren können. Solarzellen sind nicht das einzige, was teuer ist. First Solar (…) hat die Kosten bei den aktuellen Modulen inzwischen zwar auf 90 Cent pro Watt senken können. Aber selbst wenn sie die Zellkosten bis auf null Cent runterschrauben, hilft das nicht.“</em> Grund dafür: zusätzliche Kosten, die durch die fachkundige Installation und den Nutzungsgrad der Anlage verursacht werden.</p>
<p><span id="more-1332"></span>Und warum stattdessen Solarthermie?</p>
<blockquote><p>„Als wir alle Erneuerbaren Energien durchgingen, die sich in richtig großem Stil umsetzen lassen, merkten wir, dass es eigentlich immer Varianten von Solarthermie waren. Die lässt sich deshalb so gut skalieren, weil alle Materialien reichlich vorhanden sind: Es gibt genug Stahl und Glas, um den gesamten Planeten solarthermisch mit Energie zu versorgen. In der Theorie hatte die Solarthermie schon länger ein großes Potenzial, aber wir wollen es in die Realität umsetzen.“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/eSolar.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1338" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/eSolar.jpg" alt="" width="282" height="175" /></a></p>
<p>Zur allgemeinen Erklärung: In solarthermischen Kraftwerken wird Sonnenenergie durch Spiegel-Systeme auf einen Absorber gebündelt. Die dort erzeugte Wärme wird zur Stromproduktion genutzt. Im Falle von <em>eSolar</em> ist es die Spitze eines Solarturms, auf der sich der Absorber befindet, um die reflektierenden Sonnenstrahlen der Spiegel zu sammeln. Im Vergleich zu Solartürmen anderer Firmen sind die Türme und Spiegel von <em>eSolar</em> kleiner, können deshalb einfach in der Fabrik vorgefertigt werden und sind an nur einem Tag errichtet. Besonderer Clou der <em>eSolar</em> Kraftwerke ist außerdem eine spezielle Software, die es ermöglicht, die Spiegel immer korrekt auszurichten:</p>
<blockquote><p>„Die anderen Solarthermie-Firmen (…) justieren den richtigen Einfallswinkel an den Spiegeln mechanisch, in Abhängigkeit vom Sonnenstand. Wir hingegen sind bisher die einzigen, die die Ausrichtung anhand des vom Spiegel reflektierten Sonnenlichts vornehmen. Das mittels Software hinzubekommen, ist schwer genug, und wir haben unsere Lösung patentiert.“</p></blockquote>
<p>Übrigens: Laut <em>Wikipedia</em> ist die gesamte auf die Erdoberfläche auftreffende Energiemenge über fünftausend Mal höher als der weltweite Energiebedarf. Potenzial ist bei diesem Startup-Vorhaben also mehr als genug vorhanden… ☺</p>
<p><em>(Bildquelle: eSolar)</em></p>
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		<title>Fundstück des Monats #2</title>
		<link>http://www.netzheimer.de/wp/2010/03/08/fundstuck-des-monats-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Reduce to the max: Sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass Laptop, Handy, mp3-Player und Co. immer leistungsfähiger und kleiner werden. Doch für all jene unter uns, die nicht über schlanke, feingliedrige Finger verfügen, bedeuten die mittlerweile minimalen Tastaturflächen oft nur maximale Fummelarbeit. Für Grobmotoriker und Besitzer so genannter Wurstfinger ist es daher gut zu wissen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Reduce to the max</em>: Sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass Laptop, Handy, mp3-Player und Co. immer leistungsfähiger und kleiner werden. Doch für all jene unter uns, die nicht über schlanke, feingliedrige Finger verfügen, bedeuten die mittlerweile minimalen Tastaturflächen oft nur maximale Fummelarbeit. Für Grobmotoriker und Besitzer so genannter Wurstfinger ist es daher gut zu wissen, dass unser Fundstück des Monats der nervtötenden Fummelarbeit endlich ein Ende bereiten könnte…</p>
<p><span id="more-1251"></span>Das Zauberwort heißt <em>&#8220;Skinput&#8221;</em> und ist das außergewöhnliche technologische Konzept des Amerikaners <a href="http://www.chrisharrison.net" target="_blank">Chris Harrison</a>. Seine Idee: Warum nicht die Haut eines Menschen als Eingabegerät benutzen? Indem Harrison akustische Sensoren mit einem Mini-Projektor kombiniert, lassen sich Handy, mp3-Player und Co. zukünftig auch über den Unterarm oder die Handfläche bedienen, wie ein aktuelles <a href="http://www.ehrensenf.de/?p=1062" target="_blank">Filmchen auf ehrensenf.de</a> eindrucksvoll veranschaulicht.</p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/handtastatur2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1265" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/handtastatur2.jpg" alt="" width="283" height="231" /></a></p>
<p>Und so funktioniert die <em>Skinput</em>-Methode: Durch das Klopfen auf verschiedene Stellen des Unter-arms (oder der Handfläche) werden unterschiedliche Schall-wellen erzeugt. Diese wiederum nimmt ein Sensor auf und wandelt sie schließlich in Computerbefehle um. Auf diesem Weg wird der eigene Körper in einen effizienten Touchscreen umfunktioniert.</p>
<p>Mein Fazit: Das Herumgeklopfe auf dem Unterarm mag zwar ein gewöhnungsbedürftiger Anblick sein, wirkt aber immer noch eleganter und souveräner als der Versuch, einen Text auf einem Handy einzutippen, dessen Tastatur gerade mal zwei Finger breit ist…</p>
<p><em>(Bildquelle: © chrisharrison.net)</em></p>
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		<title>Auslaufmodell IPv4</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 15:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich einmal folgendes vor: Sie möchten ein Grundstück kaufen, um darauf ein Haus zu bauen, doch dann heißt es: „Geht nicht. Es stehen keine freien Adressen mehr zur Verfügung.“ Im wahren Leben eine wahrlich skurrile und höchst unwahrscheinliche Vor­stellung. Im Internet dagegen nicht…
Wegen des damals nicht zu erwartenden Internet-Wachstums herrscht mittlerweile eine frappierende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/ipv4_counter.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1074" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/ipv4_counter.png" alt="" width="127" height="234" /></a>Stellen Sie sich einmal folgendes vor: Sie möchten ein Grundstück kaufen, um darauf ein Haus zu bauen, doch dann heißt es: „Geht nicht. Es stehen keine freien Adressen mehr zur Verfügung.“ Im wahren Leben eine wahrlich skurrile und höchst unwahrscheinliche Vor­stellung. Im Internet dagegen nicht…</p>
<p>Wegen des damals nicht zu erwartenden Internet-Wachstums herrscht mittlerweile eine frappierende Knappheit an IPv4-Adressen. Nach einem <a href="http://www.pcwelt.de/index.cfm?pid=1636&amp;pk=2108411" target="_blank">aktuellen PC WELT-Bericht</a> hat die NRO (Number Resource Organization), ihres Zeichens Koordinationsstelle der fünf regionalen Internet Registries, nun bekannt gegeben, dass aktuell weniger als 10% aller IPv4-Adressen noch nicht zugewiesen wurden. Insgesamt bietet der IPv4-Adressraum mehr als 4 Milliarden „Internet-Hausnummern“ &#8211; aktuellen Schätzungen und dem <a href="http://inetcore.com/project/ipv4ec/index_de.html" target="_blank">IPv4 Exhaustion Counter</a> zufolge ist der Vorrat an freien IPv4-Adressen in rund 600 Tagen erschöpft.</p>
<p><span id="more-1072"></span>Angesichts dieser Tatsache ist es also dringend erforderlich, dass sowohl Wirtschaft als auch Regierungen die Umsetzung des Nachfolgestandards IPv6 aktiv vorantreiben. Und das aus gutem Grund. Nicht nur, dass sich der Adressraum damit auf rund 340 Sextillionen (!) Adressen vergrößern lässt; auch die Verbesserung des Protokollrahmens, eine zustandslose und automatische Konfiguration von IPv6-Adressen, die Implementierung von IPsec (ermöglicht die Verschlüsselung und Authentizitätsüberprüfung von IP-Paketen) und weiteren Features würde ein Umstieg auf IPv6 mit sich bringen. Trotz der absehbaren Adressknappheit gibt es nach Meinung der NRO immer noch zu wenig Aktivität, was den Umstieg auf IPv6 angeht:</p>
<blockquote><p>„… es sei zu befürchten, dass zu viele Unternehmen aus Bequemlichkeit weiter nur die vertrauten IPv4-Adressen beziehen. Wenn diese in etwa zwei Jahren erschöpft sind, könnte die dann zwangsweise nötige Umstellung eine gewisse Panik verursachen.“</p></blockquote>
<p>Doch es gibt auch einige, die in Sachen IPv6 bereits mit gutem Beispiel voran gehen. Wie zum Beispiel das Bundesministerium des Inneren, welches mit der Weitervergabe von IPv6-Adressen alle Ebenen der deutschen öffentlichen Verwaltung umstellen will. Unterstützt wurde das BMI übrigens von meinem Brötchengeber, der SpaceNet, die bereits seit Jahren IPv6-Lösungen anbietet.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass weitere Vertreter aus Wirtschaft und Regierung zügig folgen, denn eines ist sicher: Bei IPv4-Adressen handelt es sich um ein Auslaufmodell. Gut möglich also, dass das ein oder andere Exemplar bald nur noch unter der Kategorie &#8220;Sammeln &amp; Seltenes&#8221; auf ebay zu ersteigern ist. Frei nach dem Motto: &#8220;Gebrauchte IPv4-Adresse ab 1 Euro abzugeben&#8221;&#8230; ?  <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>(Bildquelle: http://inetcore.com/project/ipv4ec/index_de.html)</em></p>
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		<title>Fauler Trick</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 08:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hokus Pokus! Schon als kleiner Knirps war ich ein großer Fan von Zauberern. Am meisten faszinierte mich der Trick mit der Taube, die sich nach Auflegen eines Tuchs oder Zylinders im Handumdrehen in Luft auflöste. Jahrelang beschäftigte mich immer wieder die Frage, wohin genau die Magier ihr flatterhaftes Accessoire verschwinden ließen…
Vor einem ähnlichen Rätsel stehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hokus Pokus! Schon als kleiner Knirps war ich ein großer Fan von Zauberern. Am meisten faszinierte mich der Trick mit der Taube, die sich nach Auflegen eines Tuchs oder Zylinders im Handumdrehen in Luft auflöste. Jahrelang beschäftigte mich immer wieder die Frage, wohin genau die Magier ihr flatterhaftes Accessoire verschwinden ließen…</p>
<p>Vor einem ähnlichen Rätsel stehe ich heutzutage in Anbetracht eines Vorhabens, das der britische Verband der Maschinenbau-Ingenieure zum Abbau von CO2-Treibhausgasen auf den Plan zu rufen gedenkt: So sollen in England mithilfe künstlicher Bäume CO2-Emissionen schnell und einfach absorbiert werden. <span id="more-787"></span>Bei den künstlichen Bäumen handelt es sich um Türme mit aufgesetzten Kollektoren, die beim Durchfluss von Luft mithilfe eines speziellen absorbierenden Materials das Kohlendioxid aus der Luft entfernen.</p>
<p><img style="float: left;border: 0px initial initial" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2009/09/CO2-Fänger-300x213.jpg" alt="CO2-Fänger" width="300" height="213" />In England würde man nach Rechnung der <em>Institution of Mechanical Engineers</em> ca. 100.000 dieser „CO2-Fänger“ benötigen, um sämtliche durch Straßenverkehr und britische Haushalte verursachte Emissionen zu absorbieren. Wie beim guten alten Tauben-Trick stellt sich hierbei aber auch die Frage: Und wohin verschwinden die Emissionen dann? Lösen sich diese einfach in Luft auf? Oder sind die künstlichen Bäume etwa so innovativ, dass sie wie ihre natürlichen Vorbilder die dicke Luft in lupenreinen Sauerstoff umwandeln? Keinesfalls!</p>
<p>Das eingesammelte CO2 müsste nämlich in unterirdische Speicher verpresst werden. Auf diesem Weg entstünden also unterirdische CO2-Müllbergen &#8230; Darüber hinaus stellt sich mir auch die Frage, wie viel CO2-Ausstoß allein durch die Herstellung von 100.000 „CO2-Fängern“ entstehen würde.</p>
<p>Aus der Zauber &#8211; was können diese Dinger, was echte Bäume nicht können? Wieso pflanzt man nicht für denselben Betrag einfach ganz normale Bäume? Die könnte man dann irgendwann fällen und ganz ganz tief eingraben. Noch tiefer. Damit künftige Generationen eine Chance haben, wieder nach Erdöl zu bohren&#8230;</p>
<p><em>(Bildquelle: Institution of Mechanical Engineer</em>s)</p>
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		<title>Auf dem Holzweg</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 19:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Green IT]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Strom kommt aus der Steckdose? Von wegen! Wissenschaftler der University of Washington haben jüngst einen Schaltkreis entwickelt, der Strom aus einer sehr außergewöhnlichen Quelle bezieht: einem Ahornbaum! Ein findiges Forscherteam der Universität hat nämlich eine Möglichkeit entdeckt, elektrischen Strom aus Bäumen zu gewinnen.
Genauer gesagt handelt es sich hierbei um eine spezielle Ahorn-Art, die auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Strom kommt aus der Steckdose? Von wegen! Wissenschaftler der University of Washington haben jüngst einen Schaltkreis entwickelt, der Strom aus einer sehr außergewöhnlichen Quelle bezieht: einem Ahornbaum! Ein findiges Forscherteam der Universität hat nämlich eine Möglichkeit entdeckt, elektrischen Strom aus Bäumen zu gewinnen.</p>
<p>Genauer gesagt handelt es sich hierbei um eine spezielle Ahorn-Art, die auf dem Universitätsgelände weit verbreitet ist und bei der die Forscher feststellten, dass diese eine Spannung im Millivolt–Bereich erzeugt. Um diese geringe Spannung nutzbar zu machen, wurde ein Gerät entwickelt, das sich mit dem Strom aus der „Baumdose“ betreiben lässt. <span id="more-836"></span>Dazu gehört ein bislang einzigartiger Wandler, dem es möglich ist, mit geringen Spannungen von 20 Millivolt zu arbeiten und diese als höhere Spannung im Bereich von 1,1 Volt wieder auszugeben. Dies liegt aber noch immer unter der Leistung einer Knopfzelle.</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-838" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2009/09/Strom-aus-Baum.jpg" alt="Strom aus Baum" width="484" height="317" /></p>
<p>Kraftwerke werden die holzigen Sauerstoffproduzenten also nicht ersetzen können, da die Bäume nicht ausreichend Strom für den Betrieb herkömmlicher elektrischer Geräte liefern. Dennoch ist die Entdeckung der energiegeladenen Bäume nicht für die Katz: Immerhin ist es laut Aussage der Wissenschaftler vorstellbar, mit ihrer Energie Sensoren zu betreiben, die Luftqualität messen oder Waldbrände melden können.</p>
<p>Eigentlich schade, dass sich der heimische Strom künftig nicht am meinem durch Kinderschaukel und Apfelsägewespen gepeinigten Obstbaum anzapfen lässt. Um aber neben der Fallobstgewinnung einen weiteren Nutzen aus meinem hölzernen Gartenbewohner zu ziehen, könnte ich ihm einen eigenen TwitterAccount einrichten. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag…</p>
<p><em>(Bildquelle: University of Washington)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wirrwarr, ade!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 17:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kabelsalat. Schwarzer, unübersichtlicher Kabelsalat: Das ist das Erste, was ich erblicke, wenn sich zuhause die Schublade mit den Handy-Ladegeräten öffnet. Schon erstaunlich, welche Hersteller und Modelle sich da in den letzten Jahren angesammelt haben. Nur das Ladegerät, das man gerade dringend braucht, ist nicht auffindbar oder es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis man es aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kabelsalat. Schwarzer, unübersichtlicher Kabelsalat: Das ist das Erste, was ich erblicke, wenn sich zuhause die Schublade mit den Handy-Ladegeräten öffnet. Schon erstaunlich, welche Hersteller und Modelle sich da in den letzten Jahren angesammelt haben. Nur das Ladegerät, das man gerade dringend braucht, ist nicht auffindbar oder es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis man es aus dem gemeinen Kabelgewirr befreit hat.</p>
<p>Doch damit kann schon bald Schluss sein, denn dann soll für das Aufladen datenfähiger Mobiltelefone sämtlicher Hersteller ein einziges Gerät reichen, wie es in einem aktuellen <a href="http://www.stern.de/computer-technik/telefon/:Handy-Ladeger%E4te-Ein-Stecker-Mobiltelefone/704870.html" target="_blank">Stern.de-Artikel</a> zu lesen ist:<span id="more-687"></span></p>
<blockquote><p>„Auf Druck der EU-Kommission haben sich die führenden Hersteller von Mobiltelefonen auf einen einheitlichen Standard für Handy-Netzteile geeinigt. (…) Zehn Unternehmen unterzeichneten (…) eine entsprechende Absichtserklärung. Sie decken 90 Prozent des Marktes ab. EU-Industriekommissar Günter Verheugen rechnet damit, dass sich auch der Rest der Hersteller bald anschließt. (…)“</p></blockquote>
<p>Ab 2010 sollen die ersten Modelle dieser neuen Handygeneration auf den Markt kommen.</p>
<p>Der Vorteil: Wenn die Nutzer dieser Handys irgendwann zu einem anderen Hersteller wechseln, benötigen sie kein neues bzw. anderes Ladekabel mehr. Der Vorteil: Millionen unnützer, nicht mehr benötigter Ladegeräte sind durchaus ein negativer Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit. Der Nachteil: Um die neuen Ladegeräte nutzen zu können, benötigt man auch ein neues Handy mit passendem Anschluss. Mobiltelefone älterer Generationen lassen sich nicht anpassen. Aber vielleicht nehmen wir dennoch Millionen nicht mehr benötigter Handys in Kauf, die ja irgendwie auch ein negativer Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit sind&#8230;</p>
<p>In jedem Fall klingt die Einigung sinnvoll: Der gemeinsame Anschluß der Zukunft ist ein USB-Anschluss, und zwar die Variante, wie sie heute schon beispielsweise an Kameras sehr verbreitet ist. Bitterer Beigeschmack: Das ganze ist nicht der Vernunft der Hersteller entsprungen, sondern dem Druck der EU, wie man dem Sternartikel weiter unten entnimmt.</p>
<blockquote><p>Mit der industrieinternen Lösung sei eine gesetzliche Regelung der EU nun nicht mehr nötig, sagte Verheugen. Die EU-Kommission hatte den Handy- Herstellern mit einer Regulierung gedroht, sollte kein einheitlicher Netzteil-Standard geschaffen werden.</p></blockquote>
<p>Die EU als Handyregulierer? Trotz des erfreulichen Ergebnisses hat diese Art von Politikverständnis etwas gruseliges&#8230;.</p>
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		<title>„Tick Tack“-Schnickschnack</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 07:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Green IT]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Finanzkrise hin oder her: Trotz fallender Aktienkurse gibt es immer noch sehr viele Menschen, die das nötige Kleingeld für teuren elektronischen Gimmicks im Luxusleder-Geldbeutel zu haben scheinen. Und wo eine Nachfrage an hochpreisigem Schnickschnack – da auch ein Angebot…
Bestes Beispiel: Um mit anderen Luxus-Handyherstellern in Konkurrenz treten zu können, hat der Schweizer Uhrmacher Ulysse Nardin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-408" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2009/04/chairman.jpg" alt="chairman" width="200" height="200" />Finanzkrise hin oder her: Trotz fallender Aktienkurse gibt es immer noch sehr viele Menschen, die das nötige Kleingeld für teuren elektronischen Gimmicks im Luxusleder-Geldbeutel zu haben scheinen. Und wo eine Nachfrage an hochpreisigem Schnickschnack – da auch ein Angebot…</p>
<p>Bestes Beispiel: Um mit anderen Luxus-Handyherstellern in Konkurrenz treten zu können, hat der Schweizer Uhrmacher Ulysse Nardin ein Mobiltelefon namens Chairman entworfen, <span id="more-403"></span>das über verschiedene innovative Techniken – wie zum Beispiel einem Fingerabdruckleser zur Identifizierung des Nutzers – verfügt. Zudem ist die edle Mini-Telefonzelle in 18 Karat-Gold, Edelstahl und Karbonfaser zu erwerben.</p>
<p>Die bemerkenswerteste Besonderheit dieses Handys ist aber, dass es sich beim Chairman um ein Luxus-Öko-Handy handelt. Öko deshalb, weil es über ein automatisches Uhrwerk verfügt, über das es vollkommen selbsttätig mit Strom versorgt wird. Vom Prinzip her funktioniert das Chairman also genauso wie eine mechanische, batterielose Armbanduhr.</p>
<p>Ein Handy, das sich selbst aufzieht: Eigentlich eine gute Idee, mit der Ulysse Nardin sogar eine noch nicht besetzte Nische im Mobiltelefon-Markt für sich eingenommen hat. Wegen der streng limitierten Auflage von nur 500 Stück und seinem wahrscheinlich astronomisch hohen Preis wird das Chairman dennoch nie in den Taschen von umweltbewussten Otto-Normalverbrauchern glänzen dürfen. Da hilft also nur eins: Entweder fleißig Lotto spielen – oder gemeinsam mit ein paar cleveren Hobbytechnikern einen Volkshochschulkurs namens „Wie man in 5 Tagen aus einer Armbanduhr ein Luxus-Öko-Handy bastelt“ ins Leben rufen…</p>
<p><em>(Bildquelle: luxist/swisstime)</em></p>
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		<title>Turbinentreter</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 19:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage: Was ist ungefähr so groß wie ein Fuß, sieht eher hässlich als kleidsam aus und verleiht der Redewendung „Wasser marsch!“ eine völlig neue Bedeutung? Genau: Japans aktuellster „Geniestreich“ in Sachen Energiegewinnung…

Genauer gesagt handelt es sich hierbei um eine Sandale mit Generator, die während des Laufens Elektrizität erzeugt – und deren Prototyp kürzlich von Japans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage: Was ist ungefähr so groß wie ein Fuß, sieht eher hässlich als kleidsam aus und verleiht der Redewendung „Wasser marsch!“ eine völlig neue Bedeutung? Genau: Japans aktuellster „Geniestreich“ in Sachen Energiegewinnung…</p>
<div><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2008/10/stromsandale.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-138" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2008/10/stromsandale.jpg" alt="" width="250" height="173" /></a></div>
<p>Genauer gesagt handelt es sich hierbei um eine Sandale mit Generator, die während des Laufens Elektrizität erzeugt – und deren Prototyp kürzlich von Japans Telekommunikations-Marktführer NTT (Nippon Telegraph and Telephone) vorgestellt wurde.</p>
<p><span id="more-137"></span>Und so funktioniert die Generatorsandale: Der Träger läuft quasi auf Wasser, da ein mit Flüssigkeit gefülltes Kissen und eine Miniaturturbine in der Schuhsohle integriert sind. Mit jedem Schritt setzen sich das Wasser und somit auch die Turbine in Bewegung, wobei Elektrizität in Höhe von ungefähr 1,2 Watt erzeugt wird. Diese Menge reicht beispielsweise dazu aus, um einen mp3-Player am Laufen zu halten – zumindest so lange man in Bewegung bleibt!</p>
<p>NTT bemüht sich derzeit darum, die Elektrizitätskapazität der High-Tech-Latsche zukünftig auf bis zu 3 Watt zu erhöhen, um auch ein Handy während des Gehens mit Strom versorgen zu können. Im Jahr 2010 soll der Schuh schließlich in Serienproduktion gehen.</p>
<p>Mein Fazit: Aufgrund ihrer (derzeit noch) nicht vorhandenen Ästhetik, wird der Träger dieser Elektro-Sandale wohl eher spöttische als bewundernde Blicke auf sich ziehen. Und wenn man bedenkt, dass mit dem Musikspaß immer dann Schluss sein soll, sobald man stehen bleibt, wären mir persönlich in den mp3-Player integrierte Solarzellen als „natürlicher“ Stromerzeuger lieber. </p>
<p>Für all diejenigen, die die Geratorsandale in 2 Jahren trotzdem kaufen möchten, wird wahrscheinlich jeder Spaziergang zum Dauerlauf, ganz unter dem Motto „Jetzt bloß nicht aus den Latschen kippen.“ <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>(Bildquelle: AFP)</em></p>
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