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	<title>Felix Netzheimer &#187; Netzwelt</title>
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	<description>The early bird catches the EARLY worm</description>
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		<title>Rosenkrieg 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 16:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie heißt es doch so schön? Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist. In Zeiten der sozialen Netzwerke hat sich das geändert: Heute verrät das Facebook-Profil oft viel mehr über die eigene Persönlichkeit als die lieben Freunde (wobei die Definition eines Freundes in der Social Network-Ära auch eine dringende Überarbeitung nötig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie heißt es doch so schön? Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist. In Zeiten der sozialen Netzwerke hat sich das geändert: Heute verrät das Facebook-Profil oft viel mehr über die eigene Persönlichkeit als die lieben Freunde (wobei die Definition eines Freundes in der Social Network-Ära auch eine dringende Überarbeitung nötig hätte). Wie auch immer: So offen, geschwätzig und leichtfertig wie auf Facebook, MySpace, Twitter und Co. zeigt man sich sonst kaum.</p>
<p>Da verwundert es einen nicht, dass diese Offenheit immer öfter von einer ganz bestimmten Berufsgruppe geschätzt wird: den Scheidungsanwälten! Und das nicht zu knapp, wie es in einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,703580,00.html" target="_blank">Spiegel Online-Bericht</a> zu lesen ist:</p>
<blockquote><p>„81 Prozent der Mitglieder eines amerikanischen Verbands für Scheidungsanwälte haben schon einmal Beweise gesichtet oder genutzt, die sie in sozialen Netzwerken gefunden haben. Am häufigsten wurde dabei auf Facebook zurückgegriffen: 66 Prozent der Anwälte fanden hier Hinweise, die die Gegenseite ins Schwitzen brachte. (…)“</p></blockquote>
<p>Die Möglichkeiten, den schwindelnden „Expartner in spe“ zu entlarven, reichen dabei von verräterischen Fotos bis hin zu einfachsten Angaben, die dieser in seinem Profil postet. Im <em>Spiegel Online</em>-Bericht sind passend dazu ein paar anschauliche Beispiele aufgeführt, die ich an dieser Stelle (zumindest in komprimierter Form) niemandem vorenthalten möchte:</p>
<ul>
<li>Eine Mutter, die ihren Marihuana-Konsum vor Gericht leugnete, zeigt sich auf ihren Facebook-Fotos eindeutig beim Genießen der THC-haltigen Droge.</li>
<li>Ein Ehemann, der seine Aggressionsprobleme vor Gericht bestritt, beschreibt sich auf Facebook mit diesen weniger friedfertigen Worten: „Wenn du Eier hast, mir unter die Augen zu treten, trete ich deinen Arsch in die Unterwerfung.“</li>
<li>Und der Facebook-Account einer Mutter, der in einem Sorgerechtsstreit (ihrer Meinung nach zu Unrecht) mangelnde Vorsorge vorgeworfen wurde, brachte ans Licht: Das einzige, um was sie sich täglich liebevoll sorgte, waren ihre Onlinespiele.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/07/scheidung.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1643" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/07/scheidung-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a></p>
<p>Eine Anwältin aus Colorado bestätigt, dass digitale Beweisstücke wie diese in amerikanischen Scheidungs-prozessen immer häufiger eine Rolle spielen. Für alle Verliebten, die planen, demnächst den Bund der Ehe einzugehen, daher dieser Tipp: „Drum prüfe wer sich ewig bindet, was man über ihn auf Facebook findet.“ ☺</p>
<p><em>(Bildquelle: © annette shaff &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		<title>Sonderbarer Selbstversuch</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 13:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Name des Patienten: Dr. Mark Gasson. Diagnose: Virusinfektion, die in keinem Medizinerhandbuch zu finden ist… Als wahrscheinlich erster Mensch weltweit trägt der britische Forscher Mark Gasson ein Computervirus in seinem Körper. Und das aus voller Absicht. Den winzig kleinen Chip, auf dem sich der Virus befindet, implantierte sich der Wissenschaftler nämlich selbst in einen Finger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/gasson.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1540" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/gasson.jpg" alt="" width="128" height="189" /></a></p>
<p>Name des Patienten: Dr. Mark Gasson. Diagnose: Virusinfektion, die in keinem Medizinerhandbuch zu finden ist… Als wahrscheinlich erster Mensch weltweit trägt der britische Forscher Mark Gasson ein Computervirus in seinem Körper. Und das aus voller Absicht. Den winzig kleinen Chip, auf dem sich der Virus befindet, implantierte sich der Wissenschaftler nämlich selbst in einen Finger seiner linken Hand. Auf diesem Weg möchte Gasson demonstrieren, welchen Sicherheitsrisiken Chip-Implantate, die unter anderem in neuen Reisepässen verwendet werden, ausgesetzt sind.</p>
<p><span id="more-1536"></span>Eingesetzt werden sollen die Chips beispielsweise für die schnelle und kostengünstige Markierung von Tieren, aber auch zur Identifizierung von Fahrzeugen und Personen oder etwa als Zutrittskontrolle. Dabei benötigen die so genannten Radio Frequency Identification-Chips (oder kurz RFID-Chips) keine Batterie, sondern werden erst durch ein entsprechendes Lesegerät aktiviert. Ob und wann ein solcher Chip ausgelesen wird, bekommt sein Träger allerdings nicht mit. Und darin liegt die Schwachstelle dieser Technik. Wie einfach man Manipulationen an den Chips vornehmen kann, demonstrierten Mitglieder des Chaos Computer Clubs erst Anfang dieses Jahres in einer Fernsehsendung: Sie lasen mit einem billigen programmierbaren RFID-Reader die geheimen Zugangsdaten der RFID-Ausweise von Flughafenmitarbeitern aus und hätten auf diesem Weg uneingeschränkten Zugang zu geschützten Flughafenbereichen gehabt.</p>
<p>Laut eines <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,697003,00.html" target="_blank">Spiegel Online-Berichts</a> sind aber auch Manipulationen anderer Art durchaus denkbar: <em>„So könne man (…) beispielsweise ein implantiertes Nervenstimulationsgerät manipulieren, oder womöglich Herzschrittmacher manipulieren und deren Träger per Computervirus schädigen. (…)“</em></p>
<p>Gasson selber nutzt sein RFID-Implantat, um sich Zugang zu seiner Universität oder seinem Mobiltelefon zu verschaffen. In ersten Versuchen soll es ihm bereits gelungen sein, seinen Virus auf andere Systeme zu übertragen. Sicher ist: Über Sinn und Unsinn dieses Projekts wird im Internet bereits heftig diskutiert. Falls Herr Gasson bald genug von seinem Virenschleuder-Dasein haben sollte, empfehle ich als Therapie dreimal täglich eine doppelte Dosis Norton&#8230; <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>(Bildquelle: University of Reading)</em></p>
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		<title>Bloggende Einlasskontrolle</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 15:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hach, so ein Katzenleben ist doch etwas Feines: Rund zwei Drittel des Tages verbringt man mit Schlafen und die restliche Zeit lässt man sich füttern, streicheln oder verdrückt sich ins Freie, um ausgedehnten Jagd- und Streifzügen nachzugehen. Kurzum: Das Leben als Katze könnte perfekt sein – wären da nicht die gierigen Samtpfoten aus der Nachbarschaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hach, so ein Katzenleben ist doch etwas Feines: Rund zwei Drittel des Tages verbringt man mit Schlafen und die restliche Zeit lässt man sich füttern, streicheln oder verdrückt sich ins Freie, um ausgedehnten Jagd- und Streifzügen nachzugehen. Kurzum: Das Leben als Katze könnte perfekt sein – wären da nicht die gierigen Samtpfoten aus der Nachbarschaft, die sich leise, still und heimlich durch die eigene Katzenklappe schleichen und sich an den frisch gefüllten Näpfen bedienen. Was für ein Katzenjammer…<span id="more-1559"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1563" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/katzenklappe.jpg" alt="" width="528" height="375" /></p>
<p>Auch Penny und Gus, ihres Zeichens zwei langhaarige Stubentiger aus den USA, mussten diese ärgerliche Erfahrung schon mehrfach machen. Doch glücklicherweise ist ihr Besitzer Ioan Ghip ein Programmierer mit Erfindergeist und großem Herz für seine pelzigen Vierbeiner. Damit seine Miezen nicht länger vor leeren Näpfen stehen, konstruierte er kurzerhand aus nur wenigen Bauteilen eine bloggende Hightech-Katzenklappe! Die Zutaten: ein RFID-Lesegerät, passive Funkchips für die Katzen-Halsbänder sowie ein Servomotor mit Controller zum Öffnen und Schließen der Katzenklappe. Und last but not least: ein alter Laptop, der die einzigartige Konstruktion steuert. Wenn also Penny oder Gus vor der Klappe stehen, erkennt der Rechner die Signale der RFID-Chips in ihren Halsbändern – und schon ist der Durchgang frei.</p>
<p>Was das nun mit Bloggen zu tun hat? Sobald sich die Klappe öffnet, veröffentlicht der Rechner außerdem ein Foto samt entsprechender Nachricht auf dem Twitpic- und <a href="http://twitter.com/gusandpenny" target="_blank">Twitter-Blog</a> der Katzenschleuse. Damit den Katzenklappe-Twitter-Abonnenten nicht langweilig wird, bedient sich die Steuerungssoftware aus einer Sprachdatenbank und ergänzt simple Statusmeldungen wie „Penny geht gerade nach drinnen“ um witzige Anmerkungen wie „Penny kommt vorbei, um in die Schuhe ihrer Besitzer zu kotzen“ oder „Penny ist draußen, um Katzengras zu schnüffeln“.</p>
<p>Was beim Betreten oder Verlassen der bloggenden Katzenklappe über sie veröffentlicht wird, dürfte Gus und Penny ziemlich egal sein. Am wichtigsten ist doch, dass sie am Ende eines langen Streifzug-durch-die-Nachbarschaft-Tages ein von Nachbarskatzen geschützter voller Fressnapf erwartet… <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>(Bildquelle: www.spiegel.de)</em></p>
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		<title>Happ, Happ, Hurra!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 12:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[4.819.352 Stunden bzw. mehr als 200.806 Tage bzw. über 550 Jahre: Soviel Zeit verbrachten Google-User jüngst mit dem Daddeln des Game-Klassikers Pac-Man. Zum 30. Geburtstag des Spielhallen-Evergreens präsentierte Suchmaschinen-Marktführer Google sein Startbild, auch bekannt als Google-Doodle, nämlich als spielbare Pac-Man-Miniversion.
Eine außergewöhnlicher Spaß mit – zumindest rein rechnerisch gesehen – erheblichen volkswirtschaftlichen Folgen. Berechnungen des Blogs The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>4.819.352 Stunden bzw. mehr als 200.806 Tage bzw. über 550 Jahre: Soviel Zeit verbrachten Google-User jüngst mit dem Daddeln des Game-Klassikers Pac-Man. Zum 30. Geburtstag des Spielhallen-Evergreens präsentierte Suchmaschinen-Marktführer Google sein Startbild, auch bekannt als Google-Doodle, nämlich als spielbare Pac-Man-Miniversion.</p>
<p>Eine außergewöhnlicher Spaß mit – zumindest rein rechnerisch gesehen – erheblichen volkswirtschaftlichen Folgen. Berechnungen des Blogs <a href="http://blog.rescuetime.com/2010/05/24/the-tragic-cost-of-google-pac-man-4-82-million-hours/" target="_blank">The Rescue Time</a> zufolge verschlang das Google-Spielchen mehr als 4,8 Millionen Arbeitsstunden oder in Geld ausgedrückt: über 120 Millionen US-Dollar.<span id="more-1519"></span></p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/pacman.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/pacman.jpg" alt="" width="212" height="334" /></a>Vielmehr mit Stress als Spielspaß war das Pac-Man-Doodle für zahlreiche Mozilla-Mitarbeiter verbunden. Laut <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,696537,00.html" target="_blank">Spiegel-Online</a> sorgte die Geburtstagsversion des Game-Fossils für eine wahre Supportanfragen-Flut und viele Mails von Anwendern des Mozilla-Browsers Firefox: <em>„Die wunderten sich darüber, dass ihr Browser plötzlich eine merkwürdige Melodie abspielte. Nur wenige erkannten die Tonfolge als die Startmelodie von Pac Man. Eine Erklärung fanden Mozillas Entwickler relativ schnell: Google hatte das Pac-Man-Spiel mit einem HTML-Code in seine Seite eingebaut, der dafür sorgte, dass die Startmelodie abgespielt wurde, auch wenn man das Spiel gar nicht anklickte.“</em></p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/pacman.jpg"></a>Übrigens: Wer Pac-Mans 30. Jubiläum verpasst aber trotzdem Lust auf eine kleine Partie „Runder Gierschlund flüchtet vor Gespenstern“ haben sollte, dem sei an dieser Stelle verraten, dass das Spiel-Doodle ab sofort unter google.com/pacman jederzeit abrufbar ist. In diesem Sinne: Pac mer’s!</p>
<p><em>(Bildquelle: legentilgarcon.com)</em></p>
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		<title>Abseits in Echtzeit</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast noch nervtötender als Vuvuzelas (Uweseelers? Der kann da nix dafür &#8230;) scheint derzeit die Tatsache, dass die WM-Livestreams von ZDF und ARD bislang mehr für lange Gesichter als Torjubel sorgten. So bekamen viele WM-Fans, die das Eröffnungsspiel am 11. Juni via Echtzeit-Stream verfolgen wollten, statt des rollenden Leders nur das rotierende ARD-Logo zu sehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast noch nervtötender als Vuvuzelas (Uweseelers? Der kann da nix dafür &#8230;) scheint derzeit die Tatsache, dass die WM-Livestreams von ZDF und ARD bislang mehr für lange Gesichter als Torjubel sorgten. So bekamen viele WM-Fans, die das Eröffnungsspiel am 11. Juni via Echtzeit-Stream verfolgen wollten, statt des rollenden Leders nur das rotierende ARD-Logo zu sehen. Kurzum: Während der ersten Vorrundenspiele in Südafrika funktionierten die Livestreams der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf äußerst holprigem Niveau.</p>
<p><span id="more-1579"></span><br />
<a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/livestream.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1583" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/livestream.jpg" alt="" width="212" height="141" /></a></p>
<p>Nach einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,702035,00.html" target="_blank">Spiegel-Bericht</a> sei das Problem, so die einhellige Antwort von ARD und ZDF, die große Zahl der Zugriffe gewesen, mit denen man offensichtlich nicht gerechnet hat. <em>„Die Zugriffe auf Livestream-Angebote der WM-Fernsehsender übertreffen in Deutschland, aber auch in Europa, alle bisherigen Rekorde um ein Vielfaches,“</em> erklärte die ARD dazu in einer Pressemitteilung. Ganz allein möchte sich die ARD den Schwarzen Peter in Sachen „Livestream-Pannen“ aber nicht zuschieben lassen. Und reicht die Schuld teilweise an die Internetprovider der Endnutzer weiter: Schließlich seien diese durch das enorme Aufkommen an Anfragen stark ausgelastet.</p>
<p>Laut Spiegel Online bestätigen Infrastruktur-Anbieter diese Aussage nicht:</p>
<blockquote><p>„Sie stellen keine ungewöhnlich hohe Bandbreiten-Belastung durch Livestreams der Anstalten zu Zeiten der Spiele fest. (…) Verglichen mit den Datenvolumina, die über Streaming-Portale, Filehoster, Videodienste wie YouTube oder P2P-Börsen laufen, dürften die Abrufzahlen der Öffentlich-Rechtlichen bei den Providern als Peanuts verbucht werden.“</p></blockquote>
<p>Klingt ziemlich glaubwürdig. Aber egal, an was oder wem es letztendlich liegt: Es bleibt zu hoffen, dass allen WM-hungrigen Internetnutzern weitere Livestream-Aussetzer erspart bleiben. Und am wichtigsten ist doch immer noch, dass vielleicht die Online-Streams holpern, aber keinesfalls die Nationalelf selbst … ☺</p>
<p>Und ich gehe mal zu unserem Vertrieb und schlage vor, mit unseren Hochverfügbarkeitsprodukten bei den Sendern vorbeizuschauen. Nicht ganz uneigennützig, denn es kommen noch einige Spiele, die ich nicht sehen kann, wenn ich keinen Fernseher haben. Im Büro zum Beispiel.</p>
<p>Das Ghanaspiel heute abend schaue ich im Fernseher. Sicher ist sicher! Und jetzt Daumen drücken &#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p><em>(Bildquelle: buerger-blog-blankenheim.de)</em></p>
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		</item>
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		<title>Versorgungsbedürftig</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 18:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[In der großen bunten Welt der iPhone Applikationen gibt es mittlerweile kaum etwas, dass es noch nicht gibt. Neulich stieß ich auf einen Blogbeitrag über eine App namens iHobo, mit der man für einen Zeitraum von drei Tagen in die Rolle eines obdachlosen Jugendlichen schlüpft. Sinn und Zweck der Applikation ist es aber keinesfalls, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der großen bunten Welt der iPhone Applikationen gibt es mittlerweile kaum etwas, dass es noch nicht gibt. Neulich stieß ich auf einen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/05/10/erwachsenen-spiel-im-tamagotchi-style-bei-ihobe-muesst-ihr-euch-um-obdachlose-kuemmern/#more-19448" target="_blank">Blogbeitrag</a> über eine App namens <em>iHobo</em>, mit der man für einen Zeitraum von drei Tagen in die Rolle eines obdachlosen Jugendlichen schlüpft. Sinn und Zweck der Applikation ist es aber keinesfalls, sich über das Schicksal Obdachloser lustig zu machen…</p>
<p>Vielmehr handelt es sich bei <em>iHobo</em> um eine außergewöhnliche Aktion der britischen Wohltätigkeitsorganisation <a href="http://www.depauluk.org/" target="_blank">Depaul UK</a>, mit der auf den harten Alltag und die Probleme obdachloser Jugendlicher aufmerksam gemacht werden soll. Von ihrer Funktion her erinnert die App an die in den 90er-Jahren beliebten Tamagotchis: So bekommt man bei <em>iHobo</em> einen obdachlosen Jugendlichen zugeteilt, den man mit Nahrung, einer Schlafmöglichkeit oder Geld versorgen muss – und zwar zu jeder möglichen Tageszeit.<span id="more-1478"></span> So kann es also gut passieren, dass einen der virtuelle Schützling mitten in der Nacht weckt, weil ihm zu kalt geworden ist.</p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/ihobo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1488" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/ihobo.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a></p>
<p>Genau wie beim Tamagotchi kann es für den eigenen <em>iHobo</em> dramatische Konsequenzen haben, wenn man seine Bitten durch Vernachlässigung oder gar Ignoranz straft. So besteht etwa die Gefahr, dass er aus Geldnot seinen Schlafsack verkauft und erfriert, oder statt einer ordentlichen Mahlzeit Drogen zu sich nimmt, die ihn vielleicht das Leben kosten. Das mag drastisch klingen, spiegelt aber auch eine unbequeme Wahrheit wieder, für die <em>Depaul UK </em>ein neues Bewusstsein schaffen möchte. Darüber hinaus ist es natürlich auch Ziel der Aktion, Spendengelder zu sammeln. Diese kann der User einfach via  App an die Organisation überweisen.</p>
<p>Für ausreichend Diskussionsstoff sorgt die App allemal: Die einen halten das Spiel für eine makabere und geschmacklose Vermarktung einer ernsthaften Problematik, die anderen für eine sinnvolle und gleichzeitig krasse Möglichkeit, Menschen für die Probleme Obdachloser zu sensibilisieren. Gut oder geschmacklos hin oder her: Die gewünschte Aufmerksamkeit hat das Projekt in jedem Fall erreicht…</p>
<p><em>(Bildquelle: Depaul International)</em></p>
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		</item>
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		<title>Piraten unter sich</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 15:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele haben sie schon mal genutzt, aber kaum einer gibt es zu: Die Rede ist von illegalen Tauschbörsen, auf denen man sich Medieninhalte vielerlei Art ganz einfach downloaden kann. Doch warum besorgen sich Menschen Filme, Songs, Spiele und Co. auf dem illegalen Weg? Der Autor der englischsprachigen Seite The Pirate Guy stellte zu diesem Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele haben sie schon mal genutzt, aber kaum einer gibt es zu: Die Rede ist von illegalen Tauschbörsen, auf denen man sich Medieninhalte vielerlei Art ganz einfach downloaden kann. Doch warum besorgen sich Menschen Filme, Songs, Spiele und Co. auf dem illegalen Weg? Der Autor der englischsprachigen Seite <a href="http://www.thepirateguy.com/dear-mpaariaa-and-video-game-industry-here-is-a-list-of-things-that-drive-people-towards-piracy/" target="_blank">The Pirate Guy</a> stellte zu diesem Thema eine Liste mit Gründen zusammen, die Leute (seiner Meinung nach) zum Raubkopieren verführen…</p>
<p>Hauptgrund: das so genannte DRM (Digital Rights Management), das beispielsweise das Abspielen und Kopieren von Computerspielen einschränkt. Die Folge: Viele Kunden können das legal erworbene Produkt nur bedingt nutzen. <span id="more-1459"></span>Als weiterer Grund werden die nicht überspielbaren Inhalte genannt, die vornehmlich bei DVD-Käufern für Ärgernis sorgen. So mancher Filmfreund muss nämlich erst eine Reihe von Werbetrailern, Jugendschutzhinweisen und Informationen der Rechteinhaber über sich ergehen lassen, bis er endlich in den eigentlichen Filmgenuss kommt. Des Weiteren werden in der Liste die teilweise noch vorhandenen Regionalcodes, zu hohe Preise und die Medienindustrie selbst als Gründe für Online-Piraterie aufgeführt.</p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/pixelpirat.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1470" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/pixelpirat.jpg" alt="" width="118" height="98" /></a></p>
<p>Nicht gefunden habe ich ein weiteres, sehr starkes Argument für den verbotenen Download am heimischen Rechner: Die Bequemlichkeit. So ein einfach erhältlicher Stream oder Download in den eigenen vier Wänden scheint schließlich um einiges attraktiver als der Weg zur nächsten Videothek (und dann muss man den Film ja auch noch zurück bringen!).</p>
<p>Damit ist aber auch widerlegt, dass es den ganzen &#8220;Raubkopierern&#8221; nur ums Geld geht. Soll heißen: Es gibt schwarze Schafe. Aber eben nicht nur. Vielleicht sogar überwiegend nicht nur. Und die angeblichen Schäden, die entstehen, muß man nur durch die Anzahl der Piraten teilen und erhält eine immense Summe pro Kopf. Oder man nimmt eine Schätzung für Ausgaben, die sich der Durchschnittshaushalt leisten könnte und teilt den &#8220;Schaden&#8221; durch diese Zahl und erhält: Wir sind alle Piraten. Wollten das uns die Rechteverwerter etwa beweisen?</p>
<p>Wir sehen: Die Investition in benutzerfreundliche, durchaus nicht kostenlose Angebote hat Chancen. Und DRM war ein Schuß, der nach hinten losging, denn es benachteiligt die ehrlichen Kunden.</p>
<p><em>(Bildquelle: www.bytelove.de)</em></p>
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		<title>Fundstück des Monats #4</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 17:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts prinzipiell gegen Billigflüge: Man kommt zum Taschengeldpreis von A nach B. Der Komfort bleibt natürlich auf der Strecke. Schlimmer noch, was alles unter Komfort fällt, merkt man erst, wenn man das ein paarmal gemacht hat. &#8220;Freie Platzwahl&#8221; zum Beispiel. Sinnvolle Einsparmaßnahme oder angewandter Darwinismus? Nun sitzt man also fern der eigenen Angetrauten neben irgendeinem schnarchenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts prinzipiell gegen Billigflüge: Man kommt zum Taschengeldpreis von A nach B. Der Komfort bleibt natürlich auf der Strecke. Schlimmer noch, was alles unter Komfort fällt, merkt man erst, wenn man das ein paarmal gemacht hat. &#8220;Freie Platzwahl&#8221; zum Beispiel. Sinnvolle Einsparmaßnahme oder angewandter Darwinismus? Nun sitzt man also fern der eigenen Angetrauten neben irgendeinem schnarchenden Schwergewicht. Und gönnt man sich dann doch einen der unter leichtem Fingerdruck zu zerbrechen drohenden Plastikbecher mit Filterkaffee plus ein kaugummiartiges Sandwich (natürlich kostenpflichtig!), hätte man auch gleich einen teureren Flug nehmen können.</p>
<p><span id="more-1443"></span>Wer das alles kennt, wird sich über das Fundstück des Monats freuen können &#8211; ein mit versteckter Kamera gefilmter Guerilla-Spot. Die etwas andere Werbung &#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="520" height="306" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/kwM8bQ7Sk-A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="306" src="http://www.youtube.com/v/kwM8bQ7Sk-A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Vom Tablett gestoßen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 22:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Spätestens seit Erscheinen des iPads ist klar: Tablet-PCs gelten in diesem Jahr als wichtigster Technik-Trend, um nicht zu sagen Technik-Hype. Hardware-Herstellern eröffnen die elektronischen Flachmänner somit ein neues, lukratives Marktsegment. Ein Marktsegment, in dem Microsoft laut neuester Meldungen vorerst keine Aussichten auf eine dominierende Position haben wird. Spiegel Online berichtet dazu:
„Der US-Software-Riese Microsoft hat seine Pläne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit Erscheinen des iPads ist klar: Tablet-PCs gelten in diesem Jahr als wichtigster Technik-Trend, um nicht zu sagen Technik-Hype. Hardware-Herstellern eröffnen die elektronischen Flachmänner somit ein neues, lukratives Marktsegment. Ein Marktsegment, in dem <em>Microsoft</em> laut neuester Meldungen vorerst keine Aussichten auf eine dominierende Position haben wird. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,692234,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> berichtet dazu:</p>
<blockquote><p>„Der US-Software-Riese Microsoft hat seine Pläne für einen eigenen Tablet-Computer auf Windows-7-Basis aufgegeben. Das bisher offiziell nie bestätigte Entwicklungsprojekt &#8220;Courier&#8221; werde vorerst nicht weitergetrieben, der Kleincomputer nicht auf den Markt gebracht, zumindest nicht in seiner gegenwärtigen Form (…)“</p></blockquote>
<p>Den eigentlichen Tiefschlag versetzte <em>Microsoft</em> jedoch das weltweit umsatzstärkste IT-Unternehmen <em>Hewlett Packard</em>, das nun bekannt gab, bei seinem Tablet-Computer auf <em>Windows</em> verzichten zu wollen. <span id="more-1422"></span>Kurzum: Das gemeinsame Vorzeige-Projekt <em>Windows 7 Slate </em>wird nicht auf den Markt kommen. Kritik am <em>Windows 7</em> Slate hagelte es seitens HP vor allem in Sachen Leistung und Energieeffizienz:</p>
<blockquote><p>„Wie auch einige Prototypen-Tests auswiesen, entpuppte sich die Intel-basierte, auf einem typischen Atom-Netbook-Chip beruhende Architektur des Tablet als nicht leistungsstark genug, um aus der Slate-Plattform wirklich die versprochene Leistung herauszuholen.“</p></blockquote>
<p style="text-align: center;">
<p>Durch den jüngst erfolgten Kauf von <em>Palm</em> verfügt HP jetzt über die Alternative, mit dem Betriebssystem <em>WebOs</em> arbeiten zu können. Für <em>Microsoft</em> schrumpfen somit die Chancen auf eine dominierende Position im Tablet-PC-Segment. Darum von mir ein paar tröstende Worte zum Abschluss: Nicht traurig sein, Microsoft. Der nächste Technik-Hype kommt bestimmt. <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/slate.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1427" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/slate-300x182.jpg" alt="" width="300" height="182" /></a></p>
<p><em>(Bildquelle: www.spiegel.de)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Prädikat „besonders wertvoll“</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 14:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[In guten wie in schlechten Zeiten: Dieses Credo gilt schon seit langem nicht nur für Ehepaare, sondern auch für die Beziehung zwischen Unternehmen und ihren Marken. Eine starke Marke lässt sich also zweifelsohne mit einem loyalen Lebenspartner vergleichen: Einerseits macht sie sich in florierenden Zeiten bezahlt, andererseits kann sie Unternehmen auch durch eine Rezession retten.
Spitzenreiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In guten wie in schlechten Zeiten: Dieses Credo gilt schon seit langem nicht nur für Ehepaare, sondern auch für die Beziehung zwischen Unternehmen und ihren Marken. Eine starke Marke lässt sich also zweifelsohne mit einem loyalen Lebenspartner vergleichen: Einerseits macht sie sich in florierenden Zeiten bezahlt, andererseits kann sie Unternehmen auch durch eine Rezession retten.</p>
<p>Spitzenreiter im Ranking der weltweit stärksten und wertvollsten Marke ist laut eines kürzlich veröffentlichten <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-weiterhin-wertvollste-Marke-der-Welt-989484.html" target="_blank">Heise-Berichts</a> Internet-Riese <em>Google</em>. So schlägt der Markenwert der kalifornischen Aktiengesellschaft nach aktuellen Schätzungen der Marktforschungsgruppe <em>Millward Brown</em> mit einer gigantischen Summe von rund 114.200.000.000 US-Dollar zu Buche.<span id="more-1409"></span></p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/preis_google-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1419" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/preis_google-Kopie-300x141.jpg" alt="" width="300" height="141" /></a></p>
<p>Fragt sich nun: Welchen Nutzen kann ein Unternehmen aus dem Wert seiner Marke(n) ziehen? Im Falle von Markenpiraterie wird der Markenwert beispielsweise als rechtliche Grundlage für Schadensersatzansprüche eingesetzt. Auch für die Erstellung von Lizenzverträgen ist der Wert einer Marke nicht unerheblich – räumt doch der Markeninhaber einem anderen Unternehmen das Recht ein, seine Marke in speziellen Fällen zu nutzen. Bei Unternehmenskäufen hat der Wert einer Marke zudem großen Einfluss auf den Kaufpreis. Hierbei ist es mittlerweile üblich, dass der Käufer ein Vielfaches des Börsenwertes zahlen muss, wenn das „Kaufobjekt“ über wertvolle Marken verfügt.</p>
<p>Übrigens: Platz 2 bis 4 des <a href="http://www.millwardbrown.com/Global/News/PressReleases/PressReleaseDetails/10-04-28/Tech_Triumphs_with_Google_Microsoft_Apple_And_IBM_Scoring_Top_Marks_in_Millward_Brown’s_Ranking_of_the_World’s_Most_Valuable_Brands.aspx" target="_blank">Rankings der 100 wertvollsten Marken weltweit</a> belegen ebenfalls Unternehmen der IT-Branche. Rang 2 geht dabei an <em>IBM</em> mit einem geschätzten Markenwert von 86,3 Milliarden Dollar, gefolgt von <em>Apple</em> mit 83,2 Milliarden Dollar sowie <em>Microsoft</em> auf Platz 4, bei dem der Markenwert auf 76,3 Milliarden Dollar geschätzt wird.</p>
<p>Sollten Sie also daran interessiert sein, eine der international wertvollsten Marken käuflich zu erwerben, müssten sie angesichts der 11- bis 12-stelligen Beträge nicht nur über ein recht ordentliches Vermögen, sondern auch über ein Scheckbuch im extrabreiten Format verfügen… ☺</p>
<p><em>(Bildquelle: Google/© WOGI &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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