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	<title>Felix Netzheimer &#187; Allgemein</title>
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	<description>The early bird catches the EARLY worm</description>
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		<title>Wenn der Postmann nicht mehr klingelt</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Muss die e-Mail ernsthafte Konkurrenz befürchten? Stirbt das gute alte „Briefmarken schlecken“ ein für allemal aus? Seit Einführung des E-Briefs am 14. Juli völlig berechtigte Fragen. Oder etwa nicht?
Rechtssichere Briefe vertraulich und im Eiltempo einer e-Mail zu verschicken? Was nach einem Traum für Praktikanten klingt, die nach Feierabend noch kistenweise Firmenbriefe in die nächste Postfiliale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Muss die e-Mail ernsthafte Konkurrenz befürchten? Stirbt das gute alte „Briefmarken schlecken“ ein für allemal aus? Seit Einführung des E-Briefs am 14. Juli völlig berechtigte Fragen. Oder etwa nicht?</p>
<p>Rechtssichere Briefe vertraulich und im Eiltempo einer e-Mail zu verschicken? Was nach einem Traum für Praktikanten klingt, die nach Feierabend noch kistenweise Firmenbriefe in die nächste Postfiliale bringen müssen, soll der neue E-Brief der <em>Deutschen Post </em>jetzt möglich machen. Doch kaum auf dem Markt, steht der E-Brief schon in der Kritik. Besonders praktisch und sicher sei das Verfahren nämlich nicht, fanden beispielsweise Redakteure der <em>Stiftung Warentest</em> heraus.</p>
<p>Kritikpunkt 1: <span id="more-1621"></span>Schon die Anmeldung zum E-Postbrief erweist sich als umständlich. Erst hat sich der Nutzer auf der Deutschen Post-Webseite zu registrieren, um sich eine persönliche Adresse zu sichern. Per SMS erhält er dann eine TAN zur Anmeldungsbestätigung. Anschließend soll der Nutzer eine Postfiliale aufsuchen, um sich per Postident zu identifizieren. Um das wiederum erledigen zu können, muss er erst auf die passenden Unterlagen warten, die ihm die Post einige Tage nach der Anmeldung per Brief zuschickt.</p>
<p>Kritikpunkt 2: die Sicherheit. Absolut vertraulich ist der Standard-E-Postbrief nicht. Als Verschlüsselungsprotokoll kommt hier TLS zum Einsatz, eine etablierte Technik, die angeblich schon durch das ein oder andere Sicherheitsleck auffiel. Verfügt der Empfänger über kein digitales Postfach, muss er sich den Brief zudem in der Postfiliale ausdrucken lassen, wobei die Angestellten dort theoretisch mitlesen können. Dies wiederum lässt sich nur durch zusätzliche Zertifikate verhindern.</p>
<p>Nicht zu vergessen: die Gebühren. Genau wie beim analogen Gegenstück kostet der Versand eines E-Briefs 55 Cent. Hinzu kommen 10 Cent pro gedruckte Seite, wenn dem Empfänger (weil er über kein digitales Postfach verfügt) der E-Brief klassisch auf Papier zugestellt werden muss. Zurück in die Steinzeit? Vertrauliche E-Mails zu senden ist schon seit etlichen Jahren für jeden verfügbar. Warum sollte man jetzt dafür jetzt Geld zahlen?</p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/07/email.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1628" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/07/email.jpg" alt="" width="286" height="206" /></a></p>
<p>Fazit: Ein digitaler Brief, dessen Versand mindestens genauso viel kostet wie bei einem analogen Schreiben, dessen Vertraulichkeit in einem zweifelhaften Licht steht und bei dem schon die Anmeldung einem kleinen, bürokratischen Spießrutenlauf gleicht. – Das klingt doch praktischer und moderner als: Brief tippen, drucken, in den Umschlag und dann den Briefkasten stecken. Oder etwa nicht?  ;-)</p>
<p><em>(Bildquelle: © Ali Taylor &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		<title>Z3 reloaded</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 09:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem wäre er 100 Jahre alt geworden: Die Rede ist von Konrad Zuse, seines Zeichens einer der Urväter des Computers und Schöpfer der ersten höheren Programmiersprache. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums beschloss Zuse-Sprössling Horst vor zwei Jahren, den Z3 – auch bekannt als erster funktionsfähiger Digitalrechner weltweit – originalgetreu nachzubauen. Das Urmodell selber wurde 1943 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem wäre er 100 Jahre alt geworden: Die Rede ist von Konrad Zuse, seines Zeichens einer der Urväter des Computers und Schöpfer der ersten höheren Programmiersprache. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums beschloss Zuse-Sprössling Horst vor zwei Jahren, den Z3 – auch bekannt als erster funktionsfähiger Digitalrechner weltweit – originalgetreu nachzubauen. Das Urmodell selber wurde 1943 bei einem durch die Kriegswirren verursachten Bombenangriff zerstört.</p>
<p><span id="more-1595"></span>Ein nicht besonders einfach und günstig zu bewerkstelligendes Vorhaben: Schließlich verfügte der Z3 über die stolze Größe von drei Kleiderschränken. Abgesehen davon existieren die antiquierten Bauteile des Originals heute nicht mehr. Laut Horst Zuse kostete der gesamte Nachbau in etwa so viel wie eine gut ausgestattete Limousine – und ihn eine Arbeitszeit von mehreren Stunden pro Tag, verteilt über ein dreiviertel Jahr.</p>
<p>Bewundern darf man das wuchtige Duplikat von 23. September bis 9. Januar 2011 in Konrad Zuses Geburtsstadt Berlin. Danach geht der „Z3 2.0“ auf Tour – denn schon jetzt sind eine Vielzahl an Institutionen und Museen an einer Leihgabe interessiert. Soviel ist sicher: Im Vergleich zu unseren heutigen Rechnern lässt sich der Z3 für seine zukünftige Städtetournee nicht mal eben in die Tasche stecken… ☺</p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/z3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1599" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/z3.jpg" alt="" width="480" height="298" /></a></p>
<p><em>(Bildquelle: Konrad Zuse Internet Archive, www.zib.de/zuse)</em></p>
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		<title>Abseits in Echtzeit</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast noch nervtötender als Vuvuzelas (Uweseelers? Der kann da nix dafür &#8230;) scheint derzeit die Tatsache, dass die WM-Livestreams von ZDF und ARD bislang mehr für lange Gesichter als Torjubel sorgten. So bekamen viele WM-Fans, die das Eröffnungsspiel am 11. Juni via Echtzeit-Stream verfolgen wollten, statt des rollenden Leders nur das rotierende ARD-Logo zu sehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast noch nervtötender als Vuvuzelas (Uweseelers? Der kann da nix dafür &#8230;) scheint derzeit die Tatsache, dass die WM-Livestreams von ZDF und ARD bislang mehr für lange Gesichter als Torjubel sorgten. So bekamen viele WM-Fans, die das Eröffnungsspiel am 11. Juni via Echtzeit-Stream verfolgen wollten, statt des rollenden Leders nur das rotierende ARD-Logo zu sehen. Kurzum: Während der ersten Vorrundenspiele in Südafrika funktionierten die Livestreams der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf äußerst holprigem Niveau.</p>
<p><span id="more-1579"></span><br />
<a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/livestream.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1583" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/livestream.jpg" alt="" width="212" height="141" /></a></p>
<p>Nach einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,702035,00.html" target="_blank">Spiegel-Bericht</a> sei das Problem, so die einhellige Antwort von ARD und ZDF, die große Zahl der Zugriffe gewesen, mit denen man offensichtlich nicht gerechnet hat. <em>„Die Zugriffe auf Livestream-Angebote der WM-Fernsehsender übertreffen in Deutschland, aber auch in Europa, alle bisherigen Rekorde um ein Vielfaches,“</em> erklärte die ARD dazu in einer Pressemitteilung. Ganz allein möchte sich die ARD den Schwarzen Peter in Sachen „Livestream-Pannen“ aber nicht zuschieben lassen. Und reicht die Schuld teilweise an die Internetprovider der Endnutzer weiter: Schließlich seien diese durch das enorme Aufkommen an Anfragen stark ausgelastet.</p>
<p>Laut Spiegel Online bestätigen Infrastruktur-Anbieter diese Aussage nicht:</p>
<blockquote><p>„Sie stellen keine ungewöhnlich hohe Bandbreiten-Belastung durch Livestreams der Anstalten zu Zeiten der Spiele fest. (…) Verglichen mit den Datenvolumina, die über Streaming-Portale, Filehoster, Videodienste wie YouTube oder P2P-Börsen laufen, dürften die Abrufzahlen der Öffentlich-Rechtlichen bei den Providern als Peanuts verbucht werden.“</p></blockquote>
<p>Klingt ziemlich glaubwürdig. Aber egal, an was oder wem es letztendlich liegt: Es bleibt zu hoffen, dass allen WM-hungrigen Internetnutzern weitere Livestream-Aussetzer erspart bleiben. Und am wichtigsten ist doch immer noch, dass vielleicht die Online-Streams holpern, aber keinesfalls die Nationalelf selbst … ☺</p>
<p>Und ich gehe mal zu unserem Vertrieb und schlage vor, mit unseren Hochverfügbarkeitsprodukten bei den Sendern vorbeizuschauen. Nicht ganz uneigennützig, denn es kommen noch einige Spiele, die ich nicht sehen kann, wenn ich keinen Fernseher haben. Im Büro zum Beispiel.</p>
<p>Das Ghanaspiel heute abend schaue ich im Fernseher. Sicher ist sicher! Und jetzt Daumen drücken &#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p><em>(Bildquelle: buerger-blog-blankenheim.de)</em></p>
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		<title>We love to ökotain you…</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 17:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Green IT]]></category>

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		<description><![CDATA[Öfter mal mit dem Fahrrad fahren. Mehr Duschen statt Baden. Den Computer immer schön ausschalten, sobald man ihn nicht mehr benutzt: Wenn TV-Promis der Kategorien B bis C althergebrachte Energiespartipps zum Besten geben, wenn triviale Unterhaltungssendungen im grünen Anstrich daher kommen und wenn Umweltschutz als Gute-Laune-Programm ohne unbequeme Nebenwirkungen inszeniert wird – ja dann ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Öfter mal mit dem Fahrrad fahren. Mehr Duschen statt Baden. Den Computer immer schön ausschalten, sobald man ihn nicht mehr benutzt: Wenn TV-Promis der Kategorien B bis C althergebrachte Energiespartipps zum Besten geben, wenn triviale Unterhaltungssendungen im grünen Anstrich daher kommen und wenn Umweltschutz als Gute-Laune-Programm ohne unbequeme Nebenwirkungen inszeniert wird – ja dann ist <a href="http://www.prosieben.de/tv/greenseven-day/" target="_blank">Green Seven Day</a> auf <em>ProSieben</em>…</p>
<p>Der Privatsender widmete einen kompletten Sendetag dem Umweltschutz. Das Ergebnis: gute Quoten und ein glänzend aufgewertetes Image. Ein Ökotag im Fernsehen – warum auch nicht? Schließlich lassen sich Klimawandel, Umweltbewusstsein und Co. hervorragend inszenieren, und das sogar alles andere als spaßbefreit!<span id="more-1366"></span></p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/green_seven.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1370" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/green_seven.jpg" alt="" width="176" height="145" /></a></p>
<p>Ein G&#8217;schmäckle, wie der Schwabe sagt, hat das Ganze aber dann doch. Ausgerechnet ein Mineralölkonzern tritt als offizieller Sponsor des <em>Green Seven Days</em> auf. Im Zuge des Auftritts mit neuem Namen und versuchtem Öko-Image. Das ist pikant, gemahnt doch das Logo verdächtig an mißlungene Gentechnik. Wenn das mal nicht nach Greenwashing riecht… Und sehr viel Tiefgang wurde wohl auch nicht erreicht. Ein <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,685781,00.html" target="_blank">Spiegel-Bericht</a> fasst die Thematik zusammen:</p>
<blockquote><p>„Selbst nach dem gescheiterten Gipfel in Kopenhagen kommt die mediale Verwertung des Klimawandels offenbar nicht hinaus über Öko-Glamour und Tipps ohne Komfortverzicht. Eine ernstzunehmende Klima-Berichterstattung hingegen scheint mit Kopenhagen beerdigt worden zu sein.“</p></blockquote>
<p>Dieser Meinung schließe ich mich ohne Einschränkung an. Und lasse meinen Fernseher am nächsten <em>Green Seven Day</em> einfach aus. Zumindest leiste ich so einen kleinen Beitrag für den Umweltschutz – und gegen fadenscheiniges „Ökotainment“ mit Einschaltquote…</p>
<p>Red Nose, Green Seven, was kommt als nächstes? Derjenige Leser, der das richtig rät und hier im Kommentar ablegt, gewinnt was. Irgendwas. Ich hab grad einen USB-Stick gefunden mit 64 MB. Bisserl betagtes Gerät, aber das würde ich stiften. Das hat sicher schon ein bisserl Seltenheitswert. Und das wär dann schon mal ein Anfang <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>(Bildquelle: www.prosieben.de)</em></p>
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		<title>Tugend forscht</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 17:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Während in Deutschland noch immer über ein geeignetes Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Internetinhalte diskutiert wird, rückt ein amerikanischer USB-Stick schon mal dem legalen Schmuddelkram auf die Pelle. Denn misstrauische Ehefrauen, Eltern, Lehrer oder auch Arbeitgeber haben mit dem Porn Detection Stick der Firma Paraben ab sofort die Möglichkeit, Computer nach „nackten Tatsachen“ zu durchsuchen.
Laut Hersteller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während in Deutschland noch immer über ein geeignetes Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Internetinhalte diskutiert wird, rückt ein amerikanischer USB-Stick schon mal dem legalen Schmuddelkram auf die Pelle. Denn misstrauische Ehefrauen, Eltern, Lehrer oder auch Arbeitgeber haben mit dem <a href="http://www.paraben-sticks.com/porn-detection-stick.html" target="_blank">Porn Detection Stick</a> der Firma <em>Paraben</em> ab sofort die Möglichkeit, Computer nach „nackten Tatsachen“ zu durchsuchen.</p>
<p>Laut Hersteller würde der USB-Stick auf einer 500 GB-Festplatte mit mehr als 70.000 Bildern innerhalb von 90 Minuten pornografisches Material aufspüren – bei einer Trefferquote von 99%. Dabei sucht die Software des Sticks den gesamten Rechner ab, auch temporäre Dateien des Browsers oder bereits gelöschte Dateien entgehen ihr nicht. Einzige Ausnahme: <span id="more-1282"></span>Für verdächtiges Filmmaterial ist der <em>Porn Detection Stick</em> betriebsblind.</p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/birne.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1286" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/birne.jpg" alt="" width="167" height="219" /></a></p>
<p>Um auf Spurensuche „im Auftrag von Moral und Sitte“ gehen zu können, sind nur zwei Dinge erforderlich. Erstens: den Stick in den PC stecken und die entsprechende Software ausführen. Zweitens: Abwarten – denn schon beginnt der stiftförmige Spürhund mit der Suche. Zur Hilfe kommen ihm dabei speziell ausgetüftelte Algorithmen. Diese untersuchen alle auf dem Rechner vorhandenen Bilder auf Formen, Rundungen, Fleischtöne, Gesichter sowie weitere verräterische Merkmale und filtern Bilder mit vermeintlich schmutzigem Inhalt heraus.</p>
<p>Gut möglich, dass die üblichen Verdächtigen einzig und allein diesen Eingriff in ihre mehr (der eigene PC) oder weniger (der PC am Arbeitsplatz) berechtigte Privatsphäre als wahre Schweinerei empfinden werden… <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>(Bildquelle: © VivitoArt, Angela Parszyk &#8211; Fotolia.com)</em></p>
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		<title>Aufgeschnappt</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 17:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Green IT]]></category>

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		<description><![CDATA[Soll ich oder soll ich nicht? In Zeiten von Klimawandel und Treibhauseffekt überlegt sich der umweltbewusste Verbraucher genau, ob und wie lange er die üblichen Energiefresser wie Heizung, Elektrogeräte und Licht in Betrieb nehmen soll. Mit der eigenwilligen Lichtschalter-Konstruktion Switch me! von JOSSELIN ZAÏGOUCHE – seines Zeichens freiberuflicher Designer aus Paris – wird die Entscheidung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soll ich oder soll ich nicht? In Zeiten von Klimawandel und Treibhauseffekt überlegt sich der umweltbewusste Verbraucher genau, ob und wie lange er die üblichen Energiefresser wie Heizung, Elektrogeräte und Licht in Betrieb nehmen soll. Mit der eigenwilligen Lichtschalter-Konstruktion <a href="http://www.josselinz.com/index.php?page=3&amp;img=1&amp;petite=1" target="_blank">Switch me!</a> von JOSSELIN ZAÏGOUCHE – seines Zeichens freiberuflicher Designer aus Paris – wird die Entscheidung, das Licht einzuschalten, sogar zur echten Mutprobe…</p>
<p><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/lichtschalter.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1352" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/lichtschalter-218x300.jpg" alt="" width="157" height="216" /></a></p>
<p>Der Schalter im dunkelgrünen Mausefallen-Design haut einem nämlich kräftig auf die Pfoten, sobald man diesen betätigt. Ich würde sagen: Eine außergewöhnliche und sicherlich höchst effektive Methode, um den eigenen Energieverbrauch zu reduzieren. Wesentlich romantischer scheint hier der Griff zur guten alten Kerze. Das schont nicht nur Umwelt und Geldbeutel, sondern auch die Finger. Zumindest so lange man sich diese nicht am flüssigen Kerzenwachs verbrennt! <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>(Bildquelle: www.josselinz.com)</em></p>
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		</item>
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		<title>Cumulus Chaoticus, bewölktes Europa</title>
		<link>http://www.netzheimer.de/wp/2010/04/28/cumulus-chaoticus-bewolktes-europa/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 16:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer von Ihnen kannte bis vor kurzem Eyjafjallajökull? Zugegebenermaßen, auch ich musste ihn googeln, den isländischen Vulkan, der seit 20. März Asche auf unsere Häupter regnen lässt. Und da soll einer nochmal behaupten Island hätte nicht genug Asche &#8230;
Dieses Naturereignis zeigte wieder einmal, wie abhängig wir vom internationalen Flugverkehr geworden sind: Reisende  aus aller Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Wer von Ihnen kannte bis vor kurzem <em>Eyjafjallajökull</em>? Zugegebenermaßen, auch ich musste ihn googeln, den isländischen Vulkan, der seit 20. März Asche auf unsere Häupter regnen lässt. Und da soll einer nochmal behaupten Island hätte nicht genug Asche &#8230;</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Dieses Naturereignis zeigte wieder einmal, wie abhängig wir vom internationalen Flugverkehr geworden sind: Reisende  aus aller Welt sind an Flughäfen gestrandet, die Airlines machten jeden Tag 150 Millionen Euro Verlust. Täglich rund 28.000 ausgefallene Flüge sorgten für ziemlich gereizte Stimmung, nicht nur an den Flughäfen. So erlebte Herr Ramsauer, wie es sich anfühlt, Prügel aus allen Richtungen zu bekommen. <span id="more-1393"></span>Die Luftlinienlobby schimpft über die Sperrung, die Pilotengewerkschaft über die Aufhebung der Sperrung. Die Fluggesellschaften mosern, daß in Deutschland nicht geflogen werden darf, aber in Österreich sehr wohl. Die Erdkundelehrer sind erschüttert, daß da einige Leute nicht wissen, wo Island ist. Jedenfalls nicht näher an Österreich als an uns <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die einzigen die sich über die Asche aus Island freuen können sind neben den Freunden der Kalauer die Bahnunternehmen und die über Nacht völlig ausgebuchten Mietwagenunternehmen. Für die Hoteliers hingegen ist es höchstens ein Nullsummenspiel &#8211; die alten Gäste bleiben länger, aber die neuen kommen nicht. Aber natürlich freuen sich auch die Anwohner der Flughäfen, die sich über ein paar ruhige  Tage freuen dürfen. <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1394" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/800px-Arrivals_board_Heathrow_T5_April_16_2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-1394" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/800px-Arrivals_board_Heathrow_T5_April_16_2010-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nichts fliegt mehr in Heathrow</p></div>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Zum Glück ist der Vulkanausbruch aller Wahrscheinlichkeit nach aber nicht schädlich für unser Klima: Die Eruptionswolken bestehen zum Großteil aus Wasserdampf und erreichen lediglich eine Höhe von 4000-7000 Meter.</p>
<p>Die Asche des Tambora (Indonesien), der 1816 zu dem „Jahr ohne Sommer“ führte, erreichte eine Höhe bis weit über 20 km. In der Stratosphäre angelangt kann sich der Staub Jahre lang halten und das Klima nachhaltig beeinflussen. Dies ist beim  Eyjafjallajökull nicht der Fall.</p>
<p>Daß die Asche in einer Wolke aus Wasserdampf schwebt, liegt übrigens daran, dass sich direkt am Vulkan ein Gletscher befindet. Dieser hat inzwischen 10 % seiner Fläche verloren. Da niemand weiß wie lange der  Eyjafjallajökull noch spucken wird, ist nicht vorherzusagen, wie weit der Gletscher noch schrumpfen wird. Auch weiß man noch nicht, ob der Ausbruch des Eyjafjallajökull zu weiteren Eruptionen anderer Vulkane führen wird.</p>
<p>Diejenigen unter Ihnen, die hautnah dabei sein wollen, aber begreiflicherweise lieber nicht fliegen wollen, sollten sich folgenden <a title="Link" href="http://eldgos.mila.is/eyjafjallajokull-fra-thorolfsfelli/" target="_blank">Link (eldgos.mila.is)</a> einmal ansehen. Alle die sich wundern, dass trotz blauen Himmels immer noch eine riesige Aschewolke über uns schweben soll, werden hier <a title="hier" href="http://www.yr.no/nyheter/1.7084125" target="_blank">hier (www.yr.no)</a> fündig.</p>
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		<title>Unfreiwillige Flaschenpost: PET &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 07:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 25. Februar ist der Film „Plastik Planet“ von Werner Boote in den deutschen Kinos angelaufen. Ich hab ihn leider noch nicht gesehen, aber am Dienstag ist Kinotag.
Der Dokumentarfilm zeigt die Folgen der nachlässigen Abfallüberwachung. Besonders in den Weltmeeren ist das zu einem Problem geworden. Plastik sammelt sich in Weltmeeren zu gigantischen Müllstrudeln. Oberhalb der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Am 25. Februar ist der Film „Plastik Planet“ von Werner Boote in den deutschen Kinos angelaufen. Ich hab ihn leider noch nicht gesehen, aber am Dienstag ist Kinotag.</p>
<p>Der Dokumentarfilm zeigt die Folgen der nachlässigen Abfallüberwachung. Besonders in den Weltmeeren ist das zu einem Problem geworden. Plastik sammelt sich in Weltmeeren zu gigantischen Müllstrudeln. Oberhalb der karibischen Inseln schwimmen bis zu 200.000 Plastikstücke je Quadratkilometer auf der Meeresoberfläche,  die meisten hatten nicht einmal einen Zentimeter Durchmesser.  Der besonders kleine Plastikmüll wird von Fischen für Plankton gehalten und verschlungen. Auf diese Weise gelangt der Müll in den Nahrungskreislauf. Ist der Magen voller Plastik kann das Tier keine richtige Nahrung mehr aufnehmen und muss verhungern.</p>
<p><span id="more-1312"></span>Im Stil von Michael Moore macht der Österreicher deutlich, dass es so nicht weiter geht.</p>
<p>Auch Audi will mit einer &#8220;Green Police&#8221; gegen die Umweltsünder kämpfen, zumindest in ihren <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wq58zS4_jvM" target="_blank">Werbekampagnen</a>.</p>
<p>Einen anderen Weg der Plastikverwertung schlägt der Aktivist David Mayer de Rothschild ein: er plant zusammen mit seiner sechsköpfigen Crew von San Francisco nach Sydney zu segeln – in  einem Schiff aus Müll.</p>
<p>Der Rumpf des Katamarans ist mit 12.500 Zweiliter-Plastikflaschen umkleidet, die für den nötigen Auftrieb sorgen sollen. Der Rest des Schiffes besteht aus Recyclingmüll und moderner Technik.</p>
<p>Das Hightech Floß wurde auf den Namen Plastiki getauft. In einem eigenen <a href="http://theplastiki.officialmerchshop.com/product_details.aspx?item_guid=719d6de0-1f28-45c0-9de2-a29a8a223835" target="_blank">Onlineshop</a> zur &#8220;Plastiki Expedition&#8221; gibt es auch ein entsprechendes Papiermodell zum selber bauen. Dabei werden 50 Prozent der Einnahmen gespendet. Ein guter Grund mal wieder etwas zu basteln, wie ich finde <img src='http://www.netzheimer.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Gebührend Diskussionsstoff</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 06:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Abwechslung, mehr Zeit für die wichtigen Dinge – und GEZ-Gebühren spart man auch. Für ein Leben ohne Fernseher gibt es viele gute Gründe. Letzterer könnte in Zukunft jedoch hinfällig werden. Denn auch wer kein TV besitzt, könnte zur Gebührenzahlung verpflichtet werden…
In einem Spiegel Online-Bericht heißt es, dass die Ministerpräsidenten der Länder derzeit überlegen, höhere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Abwechslung, mehr Zeit für die wichtigen Dinge – und GEZ-Gebühren spart man auch. Für ein Leben ohne Fernseher gibt es viele gute Gründe. Letzterer könnte in Zukunft jedoch hinfällig werden. Denn auch wer kein TV besitzt, könnte zur Gebührenzahlung verpflichtet werden…</p>
<p>In einem<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,665970,00.html" target="_blank"> Spiegel Online-Bericht</a> heißt es, dass die Ministerpräsidenten der Länder derzeit überlegen, höhere Rundfunkgebühren für internetfähige PCs und Smartphones zu erheben. Im Rahmen der anstehenden Gebührenreform werden zwei Modelle in Betracht gezogen. <span id="more-988"></span>Modell eins: Von jedem Haushalt wird eine geräteunabhängige Rundfunkgebühr verlangt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-991" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2009/12/leserbrief-1-300x160.jpg" alt="leserbrief-1" width="300" height="160" /></p>
<p>Im zweiten Modell würden die Gebühren geräteabhängig bleiben, wobei der vergünstigte Tarif für „neuartige Rundfunkgeräte“ (wie internetfähige Smartphones und PCs) von monatlich 5,76 Euro wegfällt. Stattdessen wird für diese der Höchstsatz von knapp 18 Euro fällig, auch wenn man keinen Fernseher besitzt. Für alle, die ohnehin schon ein TV-Gerät gemeldet haben, ändert sich in diesem Fall nichts. Dazu kommt: Wer von den Gebühren befreit werden will, wird dazu verpflichtet, nachzuweisen, dass er kein Rundfunkgerät besitzt:</p>
<blockquote><p>„(…) Das könne er zum Beispiel über eine eidesstattliche Erklärung, hieß es. Vorstellbar sei auch eine schriftliche Erklärung, die ein Kontrolleur dann überprüfe. (…)“</p></blockquote>
<p>Eine Entscheidung zur Gebührenreform soll im Juni 2010 fallen. Kommt es zu einer Einigung, tritt das neue Gebührenmodell 2013 in Kraft. Bis dahin bleibt alles beim Alten: Die einen zahlen brav – und die anderen verstecken sich hinter den Gardinen, wenn ein Kontrolleur an der Tür klingelt… und JEDER hat irgendwo ein Gerät, für das Gebühren fällig wären, dem kann man sich heute nicht mehr entziehen. Wie war das mit dem Mann, dessen Amalgam-Plomben wie ein UKW-Empfänger reagierten und er fast durchgedreht wäre, weil er immer &#8220;Stimmen&#8221; hörte? Vielleicht eine urbane Legende, aber wenn nicht: Klarer Fall für die GEZ-Häscher &#8230;.</p>
<p><em>(Bildquelle: www.koslowskiandfriends.de)</em></p>
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		<title>Gemeine Garantieverweigerung?</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 11:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Netzheimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Raucher haben es heutzutage nicht einfach: Zum einen klettern die Zigarettenpreise stetig nach oben. Zum anderen werden sie an Arbeitsplatz, Flughäfen, Bahnhöfen, in Restaurants und vielen Bars an die frische Luft oder in stickige Raucherkabinen verwiesen, um ihrer Lust auf den blauen Dunst zu frönen. Natürlich aus Rücksicht auf die Gesundheit ihrer nichtrauchenden Mitmenschen. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Raucher haben es heutzutage nicht einfach: Zum einen klettern die Zigarettenpreise stetig nach oben. Zum anderen werden sie an Arbeitsplatz, Flughäfen, Bahnhöfen, in Restaurants und vielen Bars an die frische Luft oder in stickige Raucherkabinen verwiesen, um ihrer Lust auf den blauen Dunst zu frönen. Natürlich aus Rücksicht auf die Gesundheit ihrer nichtrauchenden Mitmenschen. So weit, so gut. Völlig neu ist mir allerdings, dass Raucher, die im Besitz eines Apple-Computers sind, in Sachen Garantieleistungen benachteiligt werden. Zumindest in den USA…<span id="more-963"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-966" src="http://www.netzheimer.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/Rauchender_Rechner-300x232.jpg" alt="Rauchender_Rechner" width="240" height="186" />Laut eines<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,662761,00.html" target="_blank"> Spiegel Online-Berichts</a> wurden in den Staaten bereits mehrere Fälle bekannt, in denen Rauchern die Reparatur ihres Apples verweigert wurde. Die Begründung: Aufgrund von „Gesundheitsrisiken wegen Mitrauchens“ lehne man es ab, Hand an das defekte Gerät zu legen. Dabei beruft man sich auf eine Liste der amerikanischen Arbeitssicherheitsbehörde OSHA, auf der Nikotin als gesundheitsgefährdende Substanz aufgeführt ist. Sogar die kostspielige Zusatzgarantie namens <em>AppleCare Protection Plan</em>, die eine Garantieverlängerung auf drei Jahre beinhaltet, sei hinfällig, wenn sich am zu reparierenden Gerät Rauchspuren ermitteln lassen. Eine Tatsache, die qualmenden Apple-Besitzern natürlich ziemlich stinkt.</p>
<p>Dass es bei Apple USA durchaus Usus ist, Reparaturdienste bei Rauchergeräten zu verweigern, ist ebenfalls im Spiegel-Bericht zu lesen:</p>
<blockquote><p>„Das aber nicht etwa aufgrund der Gesundheitsgefahr durch Teerablagerungen, schließlich könne man ja Handschuhe tragen. Vielmehr wiesen teerverschmutzte Rechner oft so viele Probleme auf, dass man ihnen den Status &#8220;beyond repair&#8221;, nicht mehr reparabel, zuwies.“</p></blockquote>
<p>Fragt sich nur noch, wann diese Vorgehensweise auch bei uns eingeführt wird. In diesem Fall bleiben Rauchern drei Möglichkeiten: Entweder sie geben ihre geliebten Glimmstängel auf, beten dass ihr Apple niemals defekt wird – oder legen sich erst gar nicht einen Rechner dieses Fabrikats zu. Der Kundenfreundlichkeit halber könnte Apple aber auch (wie auf Zigarettenschachteln) schicke Warnhinweise an seine Produkte anbringen. Frei nach dem Motto: „Rauchen verursacht Reparaturverweigerung!“</p>
<p><em>(Bildquelle: www.unicum.de)</em></p>
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