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Fundstück des Monats #2

Reduce to the max: Sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass Laptop, Handy, mp3-Player und Co. immer leistungsfähiger und kleiner werden. Doch für all jene unter uns, die nicht über schlanke, feingliedrige Finger verfügen, bedeuten die mittlerweile minimalen Tastaturflächen oft nur maximale Fummelarbeit. Für Grobmotoriker und Besitzer so genannter Wurstfinger ist es daher gut zu wissen, dass unser Fundstück des Monats der nervtötenden Fummelarbeit endlich ein Ende bereiten könnte…

Das Zauberwort heißt “Skinput” und ist das außergewöhnliche technologische Konzept des Amerikaners Chris Harrison. Seine Idee: Warum nicht die Haut eines Menschen als Eingabegerät benutzen? Indem Harrison akustische Sensoren mit einem Mini-Projektor kombiniert, lassen sich Handy, mp3-Player und Co. zukünftig auch über den Unterarm oder die Handfläche bedienen, wie ein aktuelles Filmchen auf ehrensenf.de eindrucksvoll veranschaulicht.

Und so funktioniert die Skinput-Methode: Durch das Klopfen auf verschiedene Stellen des Unter-arms (oder der Handfläche) werden unterschiedliche Schall-wellen erzeugt. Diese wiederum nimmt ein Sensor auf und wandelt sie schließlich in Computerbefehle um. Auf diesem Weg wird der eigene Körper in einen effizienten Touchscreen umfunktioniert.

Mein Fazit: Das Herumgeklopfe auf dem Unterarm mag zwar ein gewöhnungsbedürftiger Anblick sein, wirkt aber immer noch eleganter und souveräner als der Versuch, einen Text auf einem Handy einzutippen, dessen Tastatur gerade mal zwei Finger breit ist…

(Bildquelle: © chrisharrison.net)

Ein Kommentar

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  1. Neo2
    12. April 2010 (11:28) | Permalink
    1

    wenn man das gleichzeitig noch mit chinesischen Akkupressurpunkten verbindet, kann man sich vielleicht auch noch neben der praktischen Funktion gesundheitlich was gutes tun. Vielleicht unterstützen das ja schon bald die Krankenkassen :-)

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