Kühl kalkuliert

„Wer cool sein will, muss zahlen!“: So könnte das Motto für Betreiber von Rechenzentren lauten, die durch wachsende IT-Auslastungen immer mehr Energie für deren Kühlung benötigen. Dabei könnten die Betreiber viel Geld sparen, wenn sie für die Kühlung ihrer Rechenzentren Außenluft einsetzen würden. Einziger Haken: Nicht jederorts herrschen beste Voraussetzungen für diese effiziente Form der Energie- und Kosteneinsparung…


frischer_wind-5Um herauszufinden, wie viel Außenluft-Kühlung ein spezielles Rechenzentrum an einem bestimmten Ort nutzen kann, hat die Organisation The Green Grid – ein Netzwerk, das sich aus führenden IT-Unternehmen unterschiedlicher Marktsegmente zusammensetzt – laut eines aktuellen Computerwoche-Berichts nun ein kostenloses Online-Tool entwickelt.

Der Clou: Mit diesem können Rechenzentren-Leiter und Facility-Manager ganz einfach errechnen, ob sich die Nutzung von Außenluft zur Kühlung ihres Rechenzentrums lohnen würde. Das Ganze funktioniert so:

„Das Online-Tool ist mit geografischem Kartenmaterial ausgestattet. (…) IT-Verantwortliche wählen dabei einfach ihr Land und ihre Stadt im Online-Tool aus. Anschließend geben sie die individuellen Variablen ein, beispielsweise die örtlichen Energiekosten, die Auslastung des betreffenden Rechenzentrums und die Anlagenlast. Danach lassen sich die jeweiligen Energiesparpotenziale einzelner Anlagen berechnen. (…)“

Kurzum: Hierbei scheint es sich um ein äußerst sinnvolles Tool zu handeln, das für Betreiber von Rechenzentren kostenlos, aber keinesfalls umsonst ist! :-)

Ein Kommentar

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  1. Neo2
    17. November 2009 (12:53) | Permalink
    1

    gut, dass was passiert auf diesem Gebiet, hoffentlich setzen es die Betreiber dann auch ein, denn lohnen wird sich das auf alle Fälle

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