Merkwürdiges Mitteilungsbedürfnis

Hello again! Sie erinnern sich? In meinem letzten Beitrag ging es um Bäume, die Strom erzeugen können – nur leider zuwenig, um sie als heimische Energiequelle zu nutzen. Stattdessen kann man seine grünen Gefährten nun an dem wohl weltweit größten öffentlichen Tagebuch (bzw. Mikro-Blog) teilhaben lassen: Twitter!

Das Grundprinzip dieses beliebten sozialen Netzwerks ist es, mit der Welt über Kurznachrichten in der Länge von 140 Zeichen zu kommunizieren. Und dank der großen Auswahl unterschiedlichster Twitter-Anwendungen können Interessierte nun auch Kurznachrichten – bei Twitter „Tweets“ genannt – von Pflanzen erhalten…

pflanzen-sensor

Unter dem Namen Botanicalls lässt sich beispielsweise eine Zimmerpflanze durch die Verbindung zwischen Computer und einem speziellen Sensor an den eigenen Rechner anschließen – ein wenig Geduld und technisches Know-how vorausgesetzt. Ist die Pflanze dann online, kann sie ihrem Besitzer über Twitter Bescheid geben, wenn sie dringend wieder gegossen werden muss. Wer’s braucht…

Neben Pflanzen twittern mittlerweile aber auch ungeborene Babys. Möglich macht dies eine spezielle, mit Sensoren ausgestattete Bauchbinde, die jede Bewegung des Kindes im Mutterleib registriert und via Twitter z.B. an den werdenden Vater oder Verwandte als Nachricht versendet. Vorausgesetzt natürlich, die Bauchbinde ist am Computer angeschlossen – und man verfügt über ein enormes Mitteilungsbedürfnis. Meine Meinung: Wirklich nützlich wäre diese Anwendung nur im Laufe des 9. Monats, wo sie als Wehen-Frühwarnsystem eingesetzt werden könnte…

(Bildquelle: www.botanicalls.com)

Ein Kommentar

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  1. Neo2
    17. November 2009 (14:15) | Permalink
    1

    eine zwitschernde Pflanze das würd mir grad noch abgehen, aber die eine oder andere Botschaft soll ja doch ganz hilfreich sein, die über twitter reinkommt …
    Na ja, wer’s mag, jedem das seine

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