Made in Italy

Mamma mia! Dass die Italiener beim Fußball spielen die Nase vorn haben, stellten sie während der Weltmeisterschaft 2006 ja bereits eindrucksvoll unter Beweis. Aber auch in Sachen Umweltschutz geben sie mittlerweile ein Vorbild ab… 

Wieso? Zum Beispiel, weil der im italienischen San Lazzaro di Savena ansässige Hightech-Hersteller Tebo im vergangenen Sommer die Einweihung einer neuen Fabrik feierte, die ausschließlich auf erneuerbare Energien zurückgreift und völlig ohne CO2-Emissionen auskommt.

So sind für die Stromversorgung des insgesamt 2.900 Quadratmeter großen Werksgeländes so genannte Photovoltaikmodule (Module bestehend aus mehreren Solarzellen, die Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandeln) verantwortlich, die in das Fabrikdach integriert wurden. Darüber hinaus sorgt eine geothermische Wärmepumpe für die Beheizung bzw. Kühlung der Räumlichkeiten, der Warmwasserbedarf wird durch eine solarthermische Vorrichtung sichergestellt. Macht summa summarum eine 100%ige Versorgung durch erneuerbare Energien – bei 0% CO2-Ausstoß.

Eine teure Angelegenheit für ein Unternehmen, dem „unsere Zukunft und unsere Kinder“ lieb und teuer sind: Denn insgesamt hat der italienische Hersteller von Elektronikgeräten für Medizintechnik, Automobilausrüster und Energiewirtschaft rund 4 Millionen Euro in das Ökofabrik-Konzept investiert, was ungefähr zwei Drittel des Unternehmensumsatzes entspricht. Firmenchef Federico Ponti erklärt: „Werden die Mittel nach den langfristigen Umweltkriterien technisch richtig eingesetzt, ist diese Art von Bauen sogar billiger als die traditionelle Bauweise.“

Bleibt mir nur noch zu sagen: Bravo – 2:0 für Italien! Aber: Der goldene Fußballpokal geht 2010 mit Sicherheit an uns ;-)

(Bildquelle: www.das-energieportal.de)

Ein Kommentar

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  1. Neo2
    5. Mai 2009 (13:43) | Permalink
    1

    Spannende Info! Netzheimer, weiter so :-)

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