„Yes we can!“ Wer kennt ihn nicht: Den Wahlkampagnen-Slogan des amtierenden US-Präsidenten und Hoffnungsträgers Barack Obama. Zu einem seiner wahrlich mehr als zahlreichen Regierungsziele gehört nach einem aktuellen Heise-Bericht auch, die USA von ihrem unehrenhaften Weltranglisten-Platz als größter Klimasünder Nummer 2 langsam aber sicher herunter zu holen.
So hat Obama das amerikanische Energieministerium DOE angewiesen, bis zum August dieses Jahres für Haushalts- sowie weitere Elektrogeräte neue Energieeffizienz-Standards zu erstellen. Zum einen würden auf diesem Weg technische Innovationen angeregt. Zum anderen könnten die Verbraucher Strom und Geld sparen, was (nicht nur) in Zeiten der Wirtschaftskrise doch ein vielversprechendes Ziel sein mag. Wie viel Einsparpotenzial sich hinter solch einer Maßnahme verbirgt, hat das Wall Street Journal bereits durchgerechnet: In einem Zeitraum von 30 Jahren würden die USA durch neue Standards für Kühlschrank, Fernseher und Co. ganze 500 Milliarden US-Dollar einsparen bzw. soviel Energie, wie sämtliche Kohlekraftwerke des Landes innerhalb von 2 Jahren produzieren.
Als weitere, sofort umzusetzende Energieeinsparungs-Maßnahmen sind der Ausbau des Massenverkehrsmittel-Systems geplant, um den Verkehr auf der Straße einzudämmen; sowie die Modernisierung des Stromnetzes, indem alternativ erzeugte Energie durch die Hilfe so genannter „Smart Grids“ (zu Deutsch: intelligente Stromnetze) von einem Teil des Landes in einen anderen transportiert werden kann.
Wann und wie Obamas Forderungen umgesetzt – und vor allem ob sie den gewünschten Erfolg bringen werden, können wir nur hoffnungsvoll abwarten. Darüber hinaus sind 30 Jahre ein lange Zeit. Bleibt die Frage offen, welches Motto im Jahre 2039 zu diesem Thema in aller Munde sein wird:
- Oh yes, he could.
- No, he couldn’t (but he wanted it at least).
(Bildquelle: www.businesspundit.com)
