Ach ja: Wie wunderbar eignet sich doch das Thema Umweltschutz, um dem eigenen Firmen-Image einen positiven grünen Anstrich zu verpassen…
Wenn es um ihre Außendarstellung und Werbung geht, greifen immer mehr Unternehmen auf schicke Begriffe wie „ressourcenschonend“, „umweltfreundlich“ oder auch „energieeffizient“ zurück. Doch wenn man hinter die Kulissen – oder genauer gesagt in die Chefetage – blickt, sieht die Sache schnell anders aus: Laut einem aktuellen Spiegel-Bericht scheint den meisten Managern das Thema „Green It“ nämlich ziemlich am Armani-Anzug bekleideten Hinterteil vorbei zu gehen.
So wurden im Rahmen einer Studie des britischen IT-Unternehmens TFM Networks über 250 Konzernmanager zum Thema Energiekosten in ihrem Unternehmen befragt. Das Ergebnis: Nur 30% der Befragten verfügten bereits über direkte Pläne, wie sie die firmeneigenen Ressourcen besser nutzen können.
Wenn es in einer Firma finanziell eng werden sollte, werden anscheinend lieber Angestellte entlassen statt das große Kostenreduzierungs-Potential in der eigenen Energiebilanz auszuschöpfen. Eigentlich verwunderlich, wo doch gerade Manager so auf die Kosten und Effizienz ihres Unternehmens bedacht sind…
(Bildquelle: brd-info.net)
