High-Tech-Wasserwacht

Wussten Sie schon, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens ca. 60.000 Liter Flüssigkeit zu sich nimmt? In erster Linie handelt es sich dabei um Leitungswasser. Doch können wir uns immer sicher sein, dass unser Trinkwasser auch wirklich sauber ist?!

Laut eines aktuellen Artikels auf spiegel.de haben Münchner Forscher am Heinz-Nixdorf-Lehrstuhl für Medizinische Elektronik nun eine mobile Messstation entwickelt, die mithilfe von Bio-Chips in Gewässer eingeleitete Giftstoffe erkennt:

„(…) Um Giftstoffe in Flüssen und Seen aufzuspüren, kombinieren die Münchener Forscher die Sensorchips mit Algen, die auf bestimmte Giftstoffe besonders sensibel reagieren. Wenn die Konzentration eines der gesuchten Stoffe ansteigt, verändert sich der Stoffwechsel der Algen, was wiederum von den Sensoren registriert wird. (…)“

Zur Übertragung der Messergebnisse werden dabei vorhandene Mobilfunknetze genutzt. Auf diesem Weg kann eine Veränderung der Wasserqualität innerhalb weniger Minuten online und in Echtzeit mitverfolgt werden.

Die Algen-Chips müssen einmal im Monat ausgewechselt werden. Ansonsten ist das System zeitlich unbegrenzt einsetzbar, denn um die Flexibilität des mobilen Labors zu gewährleisten, wird dieses per Solarenergie mit Strom versorgt. Dabei kann tagsüber soviel Energie gewonnen werden, dass die Messgeräte auch nachts einsatzbereit sind.

„(…) Mit der kompakten und für einen Monat autonomen Messstation sinkt der Aufwand einer dezentralen Überwachung der Wasserqualität drastisch. Zudem können beliebig viele der mobilen Algen-Solar-Systeme schnell und unkompliziert installiert und vernetzt werden. Die Münchener Forscher hoffen daher, dass ihre Entwicklung bald dazu dienen wird, Umweltsünder zu erfassen, den Abwasserzulauf zu sperren und damit Umweltschäden auf ein Minimum zu begrenzen (…)”

Jede Wette, dass die Algen-Chips auch sofort Alarm geschlagen hätten, wenn ich die Reste meiner misslungenen Linsensuppen-Kreation von gestern Abend in der Isar entsorgt hätte ;-)

 

 

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    […] sind, die Umweltfolgen des Bergbaus von Kohle, Uran, Oel und Gas und dergleichen. Bei der Windenergie gibt es keine vergleichbaren Kosten. Nach Modellrechnungen ist gerade Windstrom unter […]

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