Gutes Geschäft!

Donnerbalken, WC, stilles Örtchen, Druck­aus­gleichs­kabine, Harn­studio, Keramik­gaul: Für die Toilette fallen den Menschen wirk­lich eine Menge Begriffe ein. Wenn man aller­dings – zum Bei­spiel mangels stand­hafter Blase – dringend ein öffent­liches Klo auf­suchen muss, fällt einem dazu oft gar nichts mehr ein. Da lautet dann eher die Devise: Mög­lichst schnell das pres­sie­rende Geschäft er­le­di­gen und dabei mög­lichst wenig mit dem Inventar in Berührung kommen!

Abhilfe gegen diese zum Himmel stinkenden Keramik-Alb­träume schaffen die beiden Freunde Christian Rohowski und Christoph Beckmann: Sie haben eine Inter­net­such­maschine für Toi­letten gegründet. An­läß­lich des Welt­toi­let­ten­tags ging die Seite www.lootogo.de im letzten Jahr an den Start.

Die Hand­habung der Such­maschine (auf der mittler­weile fast 10.000 Toi­let­ten ver­zeich­net sind) funktio­niert so ein­fach wie ein Toi­let­ten­spül­knopf: Ein­fach Stand­ort ein­geben, auf „Klo finden“ klicken und schon er­scheint eine Land­karte, die eine Viel­zahl an stillen Örtchen in der ge­suchten Gegend anzeigt. 

Dabei sind die Toiletten auf einer Skala von 1 bis 6 bewertet, und zwar nach den Kriterien Sau­ber­keit, Warte­zeit, Aus­stat­tung und Personal. Darüber hinaus findet man In­for­ma­tionen zu eventuellen Kosten und ob be­hin­derten- oder kinder­ge­rechte Toi­letten vor­han­den sind. Selbst­ver­ständ­lich können auch die Such­maschinen-User eigene Be­wer­tungen ab­geben.

Übrigens: Laut Top- und Flop-Liste von lootogo befinden sich die derzeit saubersten Toiletten in den Kölner Arcaden, die schmutzigsten eben­falls in Köln, am Neumarkt Platz.

Zur Zeit wird der praktische Toiletten-Such­service nur online an­ge­boten. Die beiden Gründer der Web­site planen jedoch, ihn bald auch auf den Mobil­funk aus­zu­weiten. Ich sag nur: Dufte Sache!

(Bildquelle: www.lootogo.de)

 

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