Arbeit am laufenden Band

Wer acht oder sogar mehr Stunden am Tag in meist leicht gebückter Haltung vorm Computer sitzt – und später nicht wie Quasimodo aussehen möchte – sollte zum Ausgleich Sport treiben. Doch viele Menschen scheinen lieber Ver­span­nun­gen, Rücken­schmer­zen und ein paar Kilo mehr auf der Waage in Kauf zu nehmen als eine Dauer­karte fürs Schwimm­bad oder Fitness-Studio (die selbst­ver­ständ­lich nicht nur gekauft, sondern auch genutzt wird).

Abhilfe dagegen möchte der amerikanische Büromöbelhersteller Details schaffen: mit einem selbst entwickelten Computer­arbeits­platz, der zu­gleich ein Lauf­band ist. Das Tempo des Bandes beträgt maximal 3 Stunden­kilometer – eine an­ge­neh­me Ge­schwin­dig­keit, um beim Laufen normal arbeiten und gleich mehrere Stunden täglich auf der Walk­station verbringen zu können.

Ziel der Walkstation ist dabei nicht, die Arbeitenden ins Schwitzen zu bringen – dafür sorgen schon enge Abgabetermine oder das an­stehende Gespräch beim Chef – sondern um die Menschen über­haupt wieder in Be­we­gung zu setzen. Dass die An­wen­der durch das regel­mäßige Nutzen der Walk­station schlanker und fitter werden, ist laut Details-Chef Bud Klipa in jedem Fall sicher. 

Für alle Interessierten noch folgende Info: Die Walk­station kam letztes Jahr auf den Markt und ist in der ein­fachen Aus­führ­ung für um­ge­rech­net 2.900 EUR das Stück zu haben. Wenn das nicht mal eine völlig neue Art von Ar­bei­ter­be­we­gung ist…

Ich finde: Sollte es bald noch möglich sein, durch das Benutzen des Laufbands Strom für den daran an­ge­schlossenen Computer zu erzeugen, hat sich die Firma Details einen eigenen Messe­stand im Green It-Bereich der CeBit verdient!

(Bildquelle: www.details-worktools.com)

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