Achtung, Achtung, liebe Koffein-Junkies: Glaubt man einem kürzlich erschienen Heise-Bericht, müssen mittlerweile sogar Kaffeemaschinen böse Hackerangriffe fürchten! Genauer gesagt handelt es sich um Kaffeemaschinen mit ICS (Internet Coffee System) des Schweizer Unternehmens Jura.
Laut einem australischen Sicherheitsspezialisten weist das “Internet Connection Kit” des Herstellers einige Sicherheitslücken auf. So ist es den Kaffeefreunden nicht Wohlgesinnten über das Internet möglich, in den Maschinen Einstellungen zur Zubereitung des beliebten Heißgetränks zu manipulieren, wie z.B. die Standardmenge an Kaffeepulver und Wasser.
Doch keine Panik, liebe Jura-Kaffeemaschinen-Besitzer: Ihr müsst jetzt nicht panisch eure Internetverbindung kappen oder beim freundlichen Elektrowaren-Händler um die Ecke nach einem Modell anderen Fabrikats verlangen, denn: Das internetgesteuerte Modul ist noch gar nicht offiziell im Handel verfügbar.
Darüber hinaus wird für die Nutzung des Moduls eine Windows-basierte Software benötigt, die dem ICS die Verbindung ins Netz bahnt und Service-Technikern eine Wartung aus der Ferne ermöglicht. Allerdings weist diese Software mehrere Lücken auf, durch die ein Angreifer in den PC eindringen – und damit nicht nur die Software – sondern auch die Kaffeemaschine manipulieren kann.
Ich bin mir sicher, die Firma Jura brütet bereits fleißig über einer schnellen Behebung dieser Probleme – und zwar bei einer schönen Tasse Kaffee…
(Bildquelle: www.jura-kaffeemaschinen.de)
Ein Kommentar
Schreibe einen Kommentar»Na dann Prost Mahlzeit! Gut dass ich als Teetrinker bei diesem Thema außen vor bin bzw. zur Stillung meiner Koffeingelüste ganz altmodisch zur Filterkaffeemaschine ohne Internetanschluss greife