Wieder ein kleiner Lichtblick in Sachen „Green IT“: Mit dem Notebook Portégé R500 hat das japanische Unternehmen Toshiba ein Notebook auf den Markt gebracht, dessen Bildschirm bei Sonnenschein automatisch auf Solarenergie umswitcht. Um Strom zu sparen, schaltet sich die Hintergrundbeleuchtung des Laptops komplett ab, sobald es mit Sonnenstrahlen in Berührung kommt. Möglich macht dies eine rückseitig durchlässige Spiegelfolie, die hinter dem Bildschirm angebracht ist, das einfallende Licht reflektiert und auf diesem Weg die Bildschirmfarben erstellt.
Darüber hinaus besteht das Gerät-Gehäuse aus einer hochmodernen Magnesium-Legierung. Diese verfügt über eine gute Wärmeleitfähigkeit, ist sehr robust – und vor allem leicht. Wohl mit ein guter Grund dafür, dass das Portégé gerade mal 779 Gramm auf die Waage bringt und beispielsweise das MacBook Air wie einen schweren Klotz erscheinen lässt (im Vergleich zum Apple-Modell ist das Toshiba-Fliegengewicht sogar mit einem vollständigen Satz an Anschlussbuchsen ausgestattet).
Apropos Apple: Laut einem Artikel bei pc-welt.de plant der amerikanische Elektronikhersteller, seine mobilen Unterhaltungs-Geräte iPhone und iPod künftig auch mittels Solarenergie zu betreiben. Auf diesem Weg würde sich die Lebenszeit der Akkus spürbar verlängern und die Gerätenutzer wären unabhängiger von Steckdosen.
Funktionieren soll das Ganze so: Die Solarzelle wird direkt hinter das LC-Display eingebaut. So kann sie das Sonnenlicht direkt über ein transparentes Display absorbieren und in Energie umwandeln. Diese neuartige Methode ließ sich Apple patentieren, da es wegen des begrenzten Platzes innerhalb von Mobilgeräten bisher enorm schwierig war, einen derartigen Akku zu integrieren.
Zur Zeit ist es allerdings noch nicht abzusehen, wann die solarbetriebenen Mobilgeräte im Handel erhältlich sein sollen. Aber vielleicht würde Apple, derzeit noch eines der Schlusslichter in Sachen Umweltfreundlichkeit (siehe auch den Beitrag „Grüner geht’s immer“), auf diesem Weg mal ein leuchtendes Beispiel abgeben?