Allmählich muss ich meinem Chef meine Forschungsergebnisse vorlegen. Ich weiss jetzt, was wir konkret als nächsten Schritt tun können, um Strom zu sparen.
Das Zauberwort heisst „Virtualisierung“. Mit der Virtualisierung von Servern lastet man die Hardware besser aus. Was ist das genau? Der CeBit „green IT_GUIDE“ beschreibt diese so:
Virtualisierungstechnik erlaubt es, Prozessoren, Festplatten und Arbeitsspeicher eines Computers mehreren virtuellen Computern zur Verfügung zu stellen. In den virtuellen Maschinen lassen sich voneinander unabhängige Softwarekonfigurationen einrichten, die sich eine physikalische Hardware teilen. (…)
Auf diesem Weg reduziert sich also die Menge der benötigten Serverhardware. Das wiederum spart Platz und Kühlung in Serverräumen und man braucht weniger Strom. Was letztlich Geld spart.
Von vielen habe ich gehört, dass Virtualisierung mehr Energieverbrauch und mehr Hitzeentwicklung heisst. Das stimmt auch, aber da sieht man mal wieder, was man mit Statistik anrichten kann: Es ist mehr Energieverbrauch pro Kubikmeter Hardware vielleicht. Aber doch nicht pro Server.
Genauso könnte man sagen, dass ein Omnibus mehr Diesel braucht als ein PKW und dass daher alle Leute besser mit dem eigenen Wagen fahren als mit dem Bus. Das würde vielleicht meinem Chef gefallen, aber es wäre ausgemachter Blödsinn. Vielleicht deshalb *evil grin*
