Am 25. Februar ist der Film „Plastik Planet“ von Werner Boote in den deutschen Kinos angelaufen. Ich hab ihn leider noch nicht gesehen, aber am Dienstag ist Kinotag.
Der Dokumentarfilm zeigt die Folgen der nachlässigen Abfallüberwachung. Besonders in den Weltmeeren ist das zu einem Problem geworden. Plastik sammelt sich in Weltmeeren zu gigantischen Müllstrudeln. Oberhalb der karibischen Inseln schwimmen bis zu 200.000 Plastikstücke je Quadratkilometer auf der Meeresoberfläche, die meisten hatten nicht einmal einen Zentimeter Durchmesser. Der besonders kleine Plastikmüll wird von Fischen für Plankton gehalten und verschlungen. Auf diese Weise gelangt der Müll in den Nahrungskreislauf. Ist der Magen voller Plastik kann das Tier keine richtige Nahrung mehr aufnehmen und muss verhungern.
Im Stil von Michael Moore macht der Österreicher deutlich, dass es so nicht weiter geht.
Auch Audi will mit einer “Green Police” gegen die Umweltsünder kämpfen, zumindest in ihren Werbekampagnen.
Einen anderen Weg der Plastikverwertung schlägt der Aktivist David Mayer de Rothschild ein: er plant zusammen mit seiner sechsköpfigen Crew von San Francisco nach Sydney zu segeln – in einem Schiff aus Müll.
Der Rumpf des Katamarans ist mit 12.500 Zweiliter-Plastikflaschen umkleidet, die für den nötigen Auftrieb sorgen sollen. Der Rest des Schiffes besteht aus Recyclingmüll und moderner Technik.
Das Hightech Floß wurde auf den Namen Plastiki getauft. In einem eigenen Onlineshop zur “Plastiki Expedition” gibt es auch ein entsprechendes Papiermodell zum selber bauen. Dabei werden 50 Prozent der Einnahmen gespendet. Ein guter Grund mal wieder etwas zu basteln, wie ich finde
Telefon, Fotokamera, Navigationsgerät, Videospieler, mp3-Player, mobiler Internetzugang: Ist es nicht erstaunlich, was heutzutage alles in einem kleinen Mobiltelefon steckt? Besonders Smartphones der neuesten Generation bieten eine Vielzahl praktischer Zusatzfunktionen. Blöd nur, dass diese ganz schön stromhungrig sind und den Handyakku schneller leer saugen, als einem – besonders, wenn man unterwegs ist – lieb ist.
Für alle, die das Gefühl haben, dass ihr Multimedia-Handy sie öfter bittet, den Akku aufzuladen statt brav SMS zu verschicken oder Telefonverbindungen herzustellen, hat die Stern Online-Redaktion ein paar nützliche Stromspar-Tipps für Smartphone-Akkus zusammengetragen…
So sorgt UMTS zum Beispiel nicht nur dafür, dass auf dem Handy aufgerufene Seiten schneller geladen werden, sondern oft auch für einen gähnend leeren Akku. Von daher sollte dieser Dienst nur dann eingeschaltet werden, wenn er wirklich benötigt wird. Ebenfalls energiesparend ist laut Artikel eine Verkürzung der Display-Leuchtdauer. Da es Handy-Akkus gerne kühl mögen, sollten Smartphone und Co. prinzipiell nicht zu körpernah – also z.B. in der Hosentasche – transportiert werden. Wer zudem darauf verzichtet, per Smartphone auf herkömmlichen Websites zu surfen, die teilweise mehr Features und Werbebanner beinhalten als für Handys angepasste Webseiten, wird mit einer längeren Akku-Haltbarkeit belohnt.
Mehr Tipps – auch auf einzelne Modelle bezogen – finden interessierte Smartphone-Besitzer im entsprechenden Stern-Artikel. Ein Blick darauf lohnt sich in jedem Fall. Denn moderne Multimedia-Handys können zwar telefonieren, fotografieren, im WWW surfen, Musik abspielen, als Taschenlampe umfunktioniert werden oder sogar Kerzen ausblasen. Doch sich selbständig mit Strom aufladen geht (noch) nicht. Nobody is perfect…
(Bildquelle: iphonetest.computerwoche.de)
Reduce to the max: Sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass Laptop, Handy, mp3-Player und Co. immer leistungsfähiger und kleiner werden. Doch für all jene unter uns, die nicht über schlanke, feingliedrige Finger verfügen, bedeuten die mittlerweile minimalen Tastaturflächen oft nur maximale Fummelarbeit. Für Grobmotoriker und Besitzer so genannter Wurstfinger ist es daher gut zu wissen, dass unser Fundstück des Monats der nervtötenden Fummelarbeit endlich ein Ende bereiten könnte…
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Jetzt mal ehrlich: Wenn es eine Beschäftigung gibt, die für die meisten Frauen höchst entspannend, für viele Männer dagegen der blanke Horror ist, dann ist es Shopping. Glücklicherweise befindet sich die Lieblings-Boutique meiner besseren Hälfte direkt in der Nähe einer großen Buchhandlung. Während also Frau Netzheimer zielstrebig die hübsch dekorierte Auslage an neuen Schuhen und Lederhandtäschchen ansteuert, murmele ich „Geh mal eben schauen, ob es was Neues gibt“ und verziehe mich schnellstmöglich in die Welt der Bücher. Dort beschäftige ich mich dann so ausführlich mit den aktuellsten Roman- und Sachbuch-Veröffentlichungen, bis meine Liebste nach ihrem (ohne mich) erfolgtem Einkaufsmarathon freiwillig den Rückzug antreten will. weiterlesen »
Frage: Was verrät man der digitalen Welt, wenn man über beliebte Mitteilungsdienste wie Foursquare oder Twitter preisgibt, an welchem Ort man sich gerade befindet? Genau: Man verrät, an welchem Ort man sich gerade befindet. Aber eben auch, wo man sich definitiv NICHT befindet. Zum Beispiel Zuhause…
Und da kommen wir schon zum eigentlichen Haken an der Sache: Vernetzte Langfinger könnten diese Information als offene Einladung empfinden, sich in der temporär verwaisten Behausung von Herrn Twitterer und Co. völlig ungestört an all dem zu bedienen, was diesem lieb und teuer ist. Eine bedenkliche Tatsache, auf die das Internet-Mashup PLEASE ROB ME auf witzige und dennoch ernst gemeinte Weise aufmerksam machen will… weiterlesen »
„Dieses Gesetz wird es mit uns nicht geben!“, verlautete Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am politischen Aschermittwoch. Von welchem Gesetz hier die Rede ist? Ich bin mir sicher, Sie ahnen es bereits: Es handelt sich um das umstrittene Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Inhalte im Internet.
Höchst verwirrend an der ganzen Sache ist, dass Bundespräsident Horst Köhler bereits wenige Stunden nach Frau Leutheusser-Schnarrenbergers Aussage seine Unterschrift unter das ungeliebte Reglement setzte. Das Ende vom Lied: weiterlesen »
In einem meiner letzten Beiträge kam es schon zur Sprache: Die Nutzung staatlicher Green IT-Fördermittel wird von deutschen Unternehmen kaum in Anspruch genommen. Die Schlussfolgerung des Green IT Beratungsbüros: Die Unternehmen beschäftigen sich zu wenig mit möglichen Einsparpotentialen ihrer IT-Systeme. Doch vielleicht hat die unternehmerische Zaghaftigkeit ja noch eine weitere, nicht unerhebliche Ursache? In einem Computerwoche-Artikel ist nämlich zu lesen, dass die Beantragung solch staatlicher Finanzspritzen einem Hindernislauf gleich kommt…
Die erste Hürde: Verklausulierte Anträge, die kaum einer versteht. Kostprobe gefällig? weiterlesen »
Mehr Abwechslung, mehr Zeit für die wichtigen Dinge – und GEZ-Gebühren spart man auch. Für ein Leben ohne Fernseher gibt es viele gute Gründe. Letzterer könnte in Zukunft jedoch hinfällig werden. Denn auch wer kein TV besitzt, könnte zur Gebührenzahlung verpflichtet werden…
In einem Spiegel Online-Bericht heißt es, dass die Ministerpräsidenten der Länder derzeit überlegen, höhere Rundfunkgebühren für internetfähige PCs und Smartphones zu erheben. Im Rahmen der anstehenden Gebührenreform werden zwei Modelle in Betracht gezogen. weiterlesen »
Ha ha! Es ist schon sehr unterhaltsam, was sich da Woche für Woche auf ein Neues in der wundersamen Welt des Internets auftut. Skurrile Gadgets, bitterböse Schnappschüsse oder aber irrwitzige Clips erregen während meiner regelmäßigen Online-Recherchestreifzüge immer wieder meine Aufmerksamkeit.

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Mit Sicherheit kennen auch Sie das Sprichwort: „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist.“ Ich bin mir sicher: Unsere Freundschaften sagen viel über uns aus. Dass dasselbe auch für unsere Browser gilt – dessen war ich mir bis Panopticlick allerdings nicht bewußt…
Erst vor kurzem hat die amerikanische Bürgerrechtsorganisation EFF (Electronic Frontier Foundation) ein experimentelles Projekt namens Panopticlick veröffentlicht. Dieses untersucht den vom User verwendeten Browser, um Rückschlüsse auf dessen Identität zu ziehen – und zwar ohne Zuhilfenahme von IP-Adresse oder Browser-Cookies. weiterlesen »